Wissenschaftsministerin Holzleitner sieht in FH Oberösterreich „einen immensen Gewinn für die Gesamtgesellschaft“
Einblicke ins Hochschulleben als Basis für strategische Weiterentwicklung
Besuch an der FH Oberösterreich Campus Wels 1. Reihe v.l.n.r.: Hochschulpräsident Dr. Michael Rabl, BM Eva-Maria Holzleitner, Mag.a Isolde Perndl, Kaufmännische Geschäftsführerin der FH OÖ, Dr. Johann Kastner, Vizepräsident der F&E an der FH OÖ 2. Reihe v.l.n.r.: Clemens Röhrl, Research Center-Leiter am Campus Wels und Dr. Roman Froschauer, Dekan des FH OÖ Campus Wels Bildrechte: B. Plank - imBILDE.at
Aktuelle Themen aus Studium und Angewandter Forschung standen bei einem Besuch von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner am Campus Wels der FH Oberösterreich im Mittelpunkt. Die Ministerin kündigte dabei die neue Hochschulstrategie 2040, die der Profilbildung und internationalen Sichtbarkeit von Hochschulen und Universitäten dient, „für Ende 2026 oder Anfang 2027“ an. Der FH Oberösterreich attestierte sie indes „die beste Ausbildung für die Studierenden und Impulse für die Forschungsabteilungen der innovativen Unternehmen.“
Exzellente Forschung und deren Impulse für die Lehre lernte Ministerin Holzleitner am Campus Wels sowohl in der „Robo-Area“, wo Roboter über die industrielle Anwendung hinaus auch besonders für Rettungseinsätze weiterentwickelt werden, sowie in den Laboren der Lebensmitteltechnolog*innen kennen. Die Welser Lebensmitteltechnologie gehört österreichweit zu den besonders exzellenten Aushängeschildern der Angewandten Forschung an Hochschulen.
Die Wissenschaftsministerin wünscht sich, die FH Oberösterreich möge „den erfolgreichen Weg der letzten 30 Jahre fortsetzen – im Sinne der Studierenden, im Sinne der heimischen Betriebe, im Sinne der Gesamtgesellschaft.“
Dialog zwischen Hochschulen und Politik wichtig
FH-Prof. Michael Rabl, Hochschulpräsident der FH Oberösterreich, arbeitet selbst aktiv am Werden der bundesweiten Hochschulstrategie 2040 mit. „Gerade bei Besuchen wie hier an unserem Campus in Wels erhält die Ministerin einen unmittelbaren Einblick in unsere Lehr- und Forschungsarbeit – von praxisnahen Studienprojekten bis hin zu angewandter Spitzenforschung. Dieser direkte Austausch stärkt das gemeinsame Verständnis für die aktuellen Herausforderungen des Sektors, auch mit Blick auf den zunehmenden internationalen Bildungswettbewerb, in dem sich Österreich klar positionieren muss.“
In dieselbe Kerbe schlägt auch Ministerin Holzleitner: „Wir sind bei der Konzipierung der Hochschulstrategie gerade mitten im partizipativen Prozess. Alle Stakeholder werden so gut es geht eingebunden, denn die Hochschulen und Universitäten wissen selbst am besten, wie es dem Sektor geht und wohin die Reise in Zukunft gehen soll.“
Neben strategischen Fragen stehen budgetäre Themen hier besonders im Fokus. Isolde Perndl, Kaufmännische Geschäftsführerin der FH Oberösterreich, sieht die für die Hochschulen aufgewandten öffentlichen Mittel gut angelegt. „Bundesministerin Holzleitner konnte sich in Wels davon überzeugen, wie effizient wir mit den Ressourcen umgehen. Wir investieren in die Infrastruktur für eine bestmögliche Ausbildung der Studierenden, Forschungsleistungen für die Unternehmen und natürlich auch in die Aufenthaltsqualität für Studierende und Mitarbeitende.“
Auf dem Weg zur Besichtigung am Campus Wels der FH Oberösterreich: Hochschulpräsident FH-Prof. Dr. Michael Rabl, Dekan Dr. Roman Froschauer und BM Holzleitner Bildrechte: B. Plank - imBILDE.at