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Personalisierte Technische Medizin

Master, Vollzeit

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Karriere

Der neue Studiengang bildet akademische Expert*innen aus, die als Bindeglied zwischen Medizin und Technik den Einsatz von Medizintechnik und Innovationen im klinischen Alltag optimieren, deren Entwicklung begleiten und so patientennahe Prozesse effizient unterstützen.

Tätigkeitsfelder

  • Applikation medizinischer Technologien: Einführung und Optimierung von Diagnose- und Überwachungssystemen, Anpassung an klinische Workflows.
  • Forschung & Entwicklung: Neue Geräte, Software, KI, Datenanalyse für personalisierte Medizin.
  • Prozessmanagement & Beratung: Optimierung klinischer Abläufe, Schnittstellen zwischen Klinik, IT und Industrie.
  • Schulung & Kommunikation: Training von Fachpersonal, Betreuung digitaler Systeme, Stärkung der Interaktion mit Patient*innen.
     

Einsatzbereiche

Kliniken, Pflege, Home-Care, Forschung, Medizintechnik sowie Start-ups im Gesundheitswesen.
 

Berufsbild

Die Bedarfsträger und Kernbranchen des geplanten Joint-Masterstudiums „Personalisierte Technische Medizin“ umfassen vor allem technikintensive Bereiche in Krankenhäusern und Kliniken, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie im Home-Care-Sektor. Weitere zentrale Einsatzfelder finden sich in der medizinisch-technischen Forschung, aber auch in der Medizintechnikindustrie, insbesondere bei Herstellern von Bildgebungs-, Monitoring- und KI-Systemen, sowie in IT- und Datenanalyseunternehmen für das Gesundheitswesen. Ergänzend bestehen Bedarfe für die Kenntnisse zu technischen Innovationen bei regulatorischen Institutionen und in interdisziplinären Forschungsnetzwerken.
 

Darstellung der beruflichen Positionen und Funktionen der Absolvent*innen

Absolvent*innen des Joint-Masterstudiums „Personalisierte Technische Medizin“ verfügen über ein breites Kompetenzspektrum, das ihnen ermöglicht, in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens, der Forschung und Industrie tätig zu werden. Je nach Einsatzfeld und Vorstudium übernehmen sie Aufgaben im patientennahen Bereich, etwa die Unterstützung bei der Einführung und Betreuung multimodaler Monitoring-Verfahren, die Anpassung technischer Systeme an klinische Workflows oder die Mitwirkung an der Begleitung und Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren in technikintensiven medizinischen Disziplinen.
 

  • Im Krankenhaus übernehmen Absolvent*innen des Joint-Masterstudiums „Personalisierte Technische Medizin“ Funktionen an der Schnittstelle zwischen Medizin, Technik und Datenanalyse. Sie wirken etwa als medizinisch-technische Expert*innen bei der Einführung und Betreuung moderner Überwachungs- und Diagnosesysteme mit, unterstützen klinische Teams bei der Anwendung neuer Technologien, optimieren technische Abläufe im Stations- oder OP-Bereich und analysieren medizinische Daten zur Entscheidungsunterstützung. Dabei tragen sie wesentlich zur Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit der Patientenversorgung bei.
     
  • Im patientenfernen Bereich eröffnen sich Tätigkeiten wie die Schulung und Beratung von Fachpersonal, die strukturierte Erhebung und Analyse medizinischer Daten, die Mitarbeit an der Entwicklung KI-gestützter Auswertungsmethoden sowie die Erstellung praxisrelevanter Management-Protokolle in enger Abstimmung mit interdisziplinären Teams.
     
  • Zudem können sie im forschungsnahen oder industriellen Umfeld tätig werden, etwa bei der Weiterentwicklung medizinischer Geräte, Softwarelösungen oder Datenanalysesystemen. Auch Aufgaben an der Schnittstelle zu Herstellerfirmen, IT-Abteilungen oder technischen Diensten im Gesundheitsbereich zählen zu möglichen Tätigkeitsfeldern. Dabei agieren die Absolvent*innen als Bindeglied zwischen Technik und Medizin, stets mit dem Ziel, neuer Technologien effektiv in die Patientenversorgung zu integrieren.
     

Die beruflichen Tätigkeitsfelder der Absolvent*innen umfassen eine Vielzahl von Bereichen, die sich sowohl auf medizinische Grundlagen als auch auf technische Aspekte und Datenwissenschaft konzentrieren. Dieses breite Aufgabenspektrum bietet Absolvent*innen verschiedenste Möglichkeiten in technikintensiven Bereichen des Krankenhauses, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie im extramuralen Bereich und Home-Care tätig zu werden. In diesem Zusammenhang sind Absolvent*innen als kompetente Akteur*innen im medizinisch-technischen Kontext in folgenden Rollen aktiv:
 

Absolvent*in als medizinisch-technische Expert*in

Absolvent*innen sind befähigt in technikintensiven medizinischen Bereichen innovative Diagnose- und Therapiemethoden in Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Geräteherstellern und anderen Fachkräften zu etablieren. Sie wirken bei der Entwicklung von Analyseverfahren und Pipelines mit, um diagnostische und therapeutische Prozesse zu optimieren. Zudem übernehmen sie die Integration multimodaler Technologien und Geräte, um Diagnostik und Therapie im Krankenhausumfeld effizienter zu gestalten.
 

Absolvent*in als Akademiker*in und Forscher*in

Durch ihre Ausbildung können Absolvent*innen aktiv an Forschungsprojekten mitwirken, eigenständig Experimente planen und durchführen. Sie sind in der Lage, Projektanträge zu verfassen und diese experimentell zu begleiten, wodurch sie zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen beitragen.
 

Absolvent*in im interdisziplinären Kontext

Mit ihrem Wissen steigern Absolvent*innen den Wirkungsgrad von Therapie und Pflege, indem sie Innovationen in bestehende technische Prozesse integrieren, neue Methoden entwickeln und Standards verbessern. Sie agieren als Brückenbauer*innen zwischen verschiedenen Disziplinen, um die Versorgung von Patient*innen nachhaltig zu optimieren.
 

Absolvent*in als Kollaborator*in und Organisator*in

Die technische und organisatorische Kompetenz der Absolvent*innen ermöglicht es ihnen, die Entwicklung interdisziplinärer Plattformen zu begleiten, die sowohl die Patientenversorgung als auch die Ausbildung und Forschung verbessern. Sie leisten wertvolle Beiträge zur Beratung von Krankenhausorganisationen, beispielsweise durch die Implementierung digitaler Tools zur Budgetoptimierung oder Effizienzsteigerung in administrativen und klinischen Abläufen.
 

Absolvent*in als Kommunikator*in

Absolvent*innen gestalten Kommunikationslösungen durch den Aufbau und die Betreuung technischer Systeme, etwa für Patientenportale oder Videoanrufsysteme zur virtuellen Konsultation. Sie übernehmen Installation, Administration und Schulung in der Nutzung solcher Systeme, um die Interaktion zwischen medizinischen Fachkräften, Patient*innen und technischen Teams zu verbessern. Als Kommunikator*innen sind Absolvent*innen in der Lage, sich professionell und adressatengerecht in interdisziplinären Teams, klinischen Einrichtungen und Forschungskontexten auszutauschen, ihre Arbeit kritisch zu reflektieren und die Zusammenarbeit zwischen medizinischen, technischen und administrativen Bereichen aktiv zu unterstützen.

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TelefonT +43 5 0804 52100

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