Wissenschaftliches Arbeiten - Infos, Tipps und Links
Eine Sammlung nützlicher Informationen und Tipps für Recherche und Studium.
A wie.... Anfangen: Wissenschaftlich Arbeiten - Start
Beachten Sie immer die von Ihrem Studiengang zur Verfügung gestellten Leitfäden zum Zitationsstil, Aufbau der Arbeit etc.
Buchempfehlungen für den Start:
Karmasin, Matthias und Ribing, Rainer : Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten (11. vollst. überarb. u. erg. Aufl.)
Ebster, Claus: Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Genz, Julia: Wissenschaftlich arbeiten mit kreativen Techniken
Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht : Für Bachelor, Master und Dissertation
Pitz-Klauser, Pascal: Analysieren, Interpretieren, Argumentieren : Grundlagen der Textarbeit fürs Studium
Voss, Rödiger: Wissenschaftliches Arbeiten : ... leicht verständlich!
B wie... Bibliothekssuchmaschinen - Literaturrecherche
Einen Überblick über die richtige Nutzung der Bibliothekssuchmaschine und Bibliotheksservices finden Sie hier.
Einen Überblick über die lizenzierten Datenbanken finden Sie hier.
Nutzen Sie den Service der Fernleihe, wenn Sie Medien benötigen, die nicht an den FH OÖ Bibliotheken verfügbar sind.
Österreichweite Suche: Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes
Weitere Suchmaschinen: KVK Katalog (Weltweiter Bibliothekskatalog), WorldCat (Fokus auf Bibliotheken in den USA)
Nutzen Sie die regelmäßig angebotenen Rechercheschulungen der Bibliothek. Es werden auch individuelle Termine und Termine für Kleingruppen auf Anfrage angeboten.
B wie... Binden von BA/MA Arbeiten
Die Richtlinien für das Binden von Arbeiten sind beim jeweiligen Studiengang erfragbar.
Wir empfehlen folgende Buchbindereien:
Bindewerk Eichenauer (Steyr)
Stigler Copyshop (Steyr)
Buchbinderei Strandl (Linz)
Buchbinderei Kölbl (Wels)
Salzkammergut Druck Mittermüller (Gmunden)
C wie... Citavi - Literaturverwaltung leicht gemacht
Citavi ist ein Literaturverwaltungsprogramm dass strukturierte Arbeit mit Ihrer Literatur - und schnelle Zitation - ermöglicht.
Studierende der FH OÖ haben einen lizenzierten Zugriff ("Citavi Web und Desktop")
Wählen Sie unter "W" -> Wels -> Fachhochschule Oberösterreich aus und klicken Sie danach auf "Ich bin StudentIn".
Als E-Mail Adresse bitte @fh-steyr.at/@students.fh-steyr.at nutzen.
Einführung in die Nutzung von Citavi: Citavi Benutzer-Handbuch
H wie... Hilfreiche Programme und Werkzeuge: Digitale Unterstützung für Ihre Arbeit
Transkriptionsfeature in MS Word
Informationen zu dem Feature in MS Word
Google Scholar Bibliotheksintegration
Klicken Sie links oben auf "Einstellungen" und dann auf "Bibliothekslinks". Geben Sie "University of Applied Sciences Upper Austria" ein und wähle Sie die Bibliothek aus.
Bei Suchen in Google Scholar wird nun auf der rechten Seite angezeigt, ob die FH OÖ Bibliotheken einen Onlinezugang lizenziert haben.
Sie werden zu PRIMO oder direkt zum Volltext weitergeleitet (Anmelden in Primo nicht vergessen!)
Achtung: Der gedruckte Bestand ist nicht abgedeckt – eine direkte Suche in PRIMO ist daher weiterhin empfehlenswert!
Die FH OÖ hat die Unipark-Umfragesoftware lizenziert. Um ein Konto zu erstellen, folgen Sie bitte den Anweisungen:
Schicken Sie eine Mail mit folgenden Daten an Daniela.Noemeyer@fh-ooe.at
Vor- und Nachname
Mailadresse
Teamname (Der Teamname sollte möglichst aussagekräftig sein (also nicht "FH Steyr") und aus 1-2 Wörtern oder Kürzeln bestehen. Auch wenn das "Team" nur aus einer Person besteht, wird ein Name benötigt.)
SPSS Software
Studierende können die SPSS Software zu vergünstigten Preisen beziehen. Derzeit gibt es leider keine direkte Möglichkeit SPSS Lizenzen über die FH zu beziehen.
Easy Transcript
Transkriptionssoftware mit integriertem Player für Audio und Videodateien, mit automatischer Rückspulfunktion und anderen hilfreichen Tools.
Turboscribe
KI Tool zum transkribieren von Audio und Videodateien
J wie... Journal Ratings
VHB-JOURNAL RATING ein Ranking von betriebswirtschaftlich relevanten Zeitschriften auf der Grundlage von Urteilen der VHB (Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V.) Mitglieder.
WU Journal Rating ein Ranking von betriebswirtschaftlichen Zeitschriften der Wirtschaftsuniversität Wien.
K wie... Künstliche Intelligenz (KI) in der Recherche: Chancen und Grenzen
KI Tools können die Literaturrecherche in der Bibliothekssuchmaschine (PRIMO (Katalog Plus)) sowie den Datenbanken unterstützen und im Zuge der Recherche hilfreiche und bereichernde Möglichkeiten bieten.
Dies ist keine vollständige Liste, sondern nur eine kleine Auswahl an hilfreichen Tools.
Beachten Sie stets, dass diese KI-Tools lediglich Hilfsmittel sind: die selbstverantwortliche Überprüfung der Fakten und die Einhaltung der akademischen Standards bleiben unverzichtbar.
KI-Modelle verbrauchen erhebliche Mengen an Energie und Ressourcen, da ihr Training und Betrieb auf großen Datenmengen basieren, was zu Umweltbelastungen führt. Daher ist ein bewusster und gezielter Einsatz solcher Tools wichtig, um ihre Auswirkungen zu minimieren.
ChatGPT
ChatGPT ist ein KI-gestütztes Sprachmodell (Large-Language-Model, LLM), die KI Kontexte über längere Konversationen hinweg und kann präzise auf Fragen antworten.
Beispiele:
-Formulierung präziser Suchanfragen für Datenbanken
-Vorschläge für mögliche Schlüsselwörter und Synonyme
-Zusammenfassen von Texten
-Übersetzen von Texten
-Analysieren von Daten und Tabellen („Code Interpreter“ / Advanced Data Analysis)
-Erstellung von Grafiken und Visualisierungen
-Bild- und Textverständnis (Multimodalität)
-Abruf aktueller Informationen durch Web-Browsing
Connected Papers
Connected Papers visualisiert die Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Artikeln und hilft, verwandte Arbeiten und Grundlagenliteratur zu identifizieren. Die intuitive Netzwerkkarte zeigt, wie Artikel in einem Forschungsfeld miteinander verbunden sind.
Beispiele:
-Erkennung von „Must-Read“-Artikeln in einem neuen Themenbereich
-Identifikation von Trends oder Forschungslücken in einem Fachgebiet
-Verknüpfung zwischen Grundlagen- und Anwendungsstudien
-Export der Netzwerke für weitere Analyse
-Integration mit Literaturverwaltungsprogrammen
Elicit
Elicit ist ein KI-gestütztes Tool, das Forschungsfragen beantwortet, indem es relevante Paper aus einer Vielzahl wissenschaftlicher Datenbanken sammelt und analysiert. Es ist hilfreich, um Literatur basierend auf spezifischen Kriterien wie Methodik oder Ergebnisarten zu sortieren.
Beispiele:
-Finden von Studien, die mit bestimmten Forschungsdesigns durchgeführt wurden
-Vergleich von Ergebnissen ähnlicher Studien
-Erstellung einer Liste relevanter Quellen basierend auf einer Fragestellung
-Extraktion von Studiendetails wie Stichprobe, Methodik oder Effektgrößen
-Tabellarische Darstellung von Studienergebnissen
Gemini (google AI)
Gemini ist eine multimodale KI-Modellfamilie von Google, die von Grund auf für die Verarbeitung verschiedener Informationstypen wie Text, Code, Bilder und Video konzipiert wurde.
Es ist in der Lage, komplexe Aufgaben zu verstehen, zu strukturieren, zu synthetisieren und zu beantworten, wobei es oft in Echtzeit auf das aktuelle Wissen des Internets zugreifen kann.
Beispiele:
- Recherche und Synthese: Zusammenfassen von Online-Artikeln, Forschungspapieren und Videos (via YouTube) zu einem bestimmten Thema.
- Multimodale Analyse: Verstehen und Beantworten von Fragen zu hochgeladenen Bildern (z.B. Erklären einer Abbildung aus einem Lehrbuch oder eines Graphen).
- Erstellung von Lernmaterial: Generierung von Mindmaps, Tabellen oder Quizfragen basierend auf Texten oder Konzepten.
- Datenzugriff in Echtzeit: Beantwortung von Fragen unter Einbeziehung aktueller Informationen aus der Google-Suche, um zeitnahe oder sehr spezifische Fakten zu liefern.
- Code-Erklärung und -Generierung: Hilfestellung bei Programmieraufgaben durch Erklären komplexer Code-Abschnitte oder Generieren von Code-Snippets (z.B. für Datenanalysen).
- Strukturiertes Feedback: Generierung von Gliederungen, Argumentationsstrukturen oder Brainstorming-Ideen für wissenschaftliche Arbeiten.
NotebookLM
NotebookLM ist ein KI-gestütztes Forschungstool von Google. Es funktioniert als Ihr persönlicher Forschungspartner: Sie laden Ihre eigenen Quellen (PDFs, Docs, Notizen) hoch, und die KI generiert Antworten, Zusammenfassungen, Gliederungen oder neue Ideen ausschließlich basierend auf diesen Dokumenten. Info laut Homepage: Die hochgeladenen Dokumente werden nicht zur Schulung des allgemeinen KI-Modells verwendet.
Beispiele:
- Zusammenfassen von Kursmaterialien: Erstellen einer Gesamtzusammenfassung von Vorlesungsfolien und Notizen für die Prüfungsvorbereitung.
- Audio-Zusammenfassungen: Nutzung des "Audio Overview"-Features zur Umwandlung von Dokumenten in Podcast-ähnliche Diskussionen oder Kurzzusammenfassungen.
- Generieren von Selbsttest-Fragen: Automatische Erzeugung von Fragen und Antworten basierend auf hochgeladenen Lehrtexten.
- Verbinden von Konzepten: Aufzeigen von thematischen Überschneidungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Forschungspapieren.
- Gliederungserstellung: Generierung einer ersten Gliederung für eine Arbeit mit automatischen Verweisen auf die relevanten Quellenstellen.
- Gezielte Recherche ("Ask Your Document"): Stellen Sie spezifische Fragen und erhalten Sie präzise, quellenbasierte Antworten mit direkten Zitaten aus Ihren Dokumenten.
- Erklärung komplexer Passagen: Lassen Sie schwierige Textabschnitte in einfacherer Sprache erklären oder für Präsentationen neu formulieren.
Perplexity AI
Perplexity AI ist eine KI-gestützte Suchmaschine, die präzise Antworten auf Fragen liefert, indem sie Informationen aus verschiedenen Quellen kombiniert und die Referenzen direkt angibt. Es eignet sich besonders, um schnell fundierte Informationen zu erhalten und verifizierbare Quellen für die weitere Recherche zu finden.
Beispiele:
-Schnelle Übersicht über ein neues Thema
-Identifikation relevanter Studien oder Artikel
-Definitionen und Erklärungen von Fachbegriffen
-Weiterführende Recherche durch Quellenangaben
-Option, nur wissenschaftliche Quellen zu durchsuchen
-Quellenangaben mit Evidenzbewertung
Research Rabbit
Mithilfe von Research Rabbit wird die Identifizierung von Publikationen, die auf einem oder mehreren wissenschaftlichen Artikeln basieren, ermöglicht. Das Tool ist folglich für eine explorative, weiterführende Literaturrecherche geeignet. Es bietet die Möglichkeit, einen interaktiven Forschungsbaum zu erstellen, um Beziehungen zwischen Autoren oder Artikeln grafisch darzustellen.
Beispiele:
-Suche nach wissenschaftlichen Artikeln, um eine (systematische) Suche zu ergänzen
-Organisation und Verfolgung relevanter Veröffentlichungen
-Verfolgung neuer Veröffentlichungen zu Autoren, Institutionen oder Themen
-Interaktive Cluster-Visualisierungen nach Themenfeldern
Semantic Scholar
Semantic Scholar ist eine Suchmaschine, die speziell für wissenschaftliche Artikel entwickelt wurde und mithilfe von KI relevante Arbeiten anhand von Zitierungen und Themen erkennt. Es bietet Filterfunktionen und einen Überblick über oft zitierte Artikel, die für ein Thema zentral sind.
Beispiele:
-Suche nach Artikeln zu einem spezifischen Forschungsgebiet
-Vorschläge für verwandte Artikel basierend auf bisherigen Recherchen
-Hervorhebung von Hauptaussagen in Abstracts
-Inhaltliche Auseinandersetzung mit Artikeln („Ask-this-paper“ Funktion)
-Zitationsauswertung
-Verlinkung zu Volltexten, sofern verfügbar
-Benachrichtigungen für neue relevante Artikel
WICHTIG bei der Nutzung jeglicher (KI)-Tools:
-Die Tools werden laufend weiterentwickelt, es können also jederzeit Änderungen von Funktionen, Bedienungen oder Preis, sowie Nutzungsbedingungen auftreten.
-Prüfen Sie, ob die Nutzung von KI-Tools für Ihre Arbeit oder Publikation erlaubt ist und wie deren Einsatz dokumentiert werden muss.
-Stellen Sie sicher, dass Ihre Eingaben in Prompts den Datenschutzbestimmungen entsprechen.
-Bewerten Sie die Qualität der Artikel, die von KI-Tools gefunden werden.
-Überprüfen Sie die inhaltliche Richtigkeit von KI-generierten Ergebnissen wie Analysen oder Zusammenfassungen.
-Vergewissern Sie sich, dass das ausgewählte Tool für Ihren spezifischen Anwendungsfall geeignet ist.
Wenn das KI-Tool nicht auf den Volltext verlinkt, prüfen Sie, ob die FH OÖ Zugriff hat und Sie mit Ihren Daten angemeldet sind – z.B. über PRIMO (Katalog Plus), EZB oder Datenbanken.
Weitere Links:
Sammlung von KI-Tools: KI-Ressourcen | Virtuelles Kompetenzzentrum KI und wissenschaftliches Arbeiten
Literaturrecherche mit KI-Tools / Prompting: KI-Tools | Hochschule RheinMain
Informationskompetenz und KI: LLM-Literacy | KIT – Karlsruher Institut für Technologie
für Lehrende: Offener Prompt-Katalog (Anwendungskontext Hochschullehre) | KI-Campus – Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz (coda.io)
Die FH Oberösterreich hat eine Handreichung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Lehre veröffentlicht. Halten Sie sich an die dort veröffentlichten Informationen bzw. an allfällige neue Handreichungen, die in Zukunft erlassen werden. (Titel der Handreichung, verfügbar auf internen Kommunikationskanälen: "Handreichung zum Umgang mit KI-Systemen an der FH Oberösterreich im Bereich der Lehre")
(Stand: 09.12.2025)
N wie... Nützliche Ressourcen an der FH OÖ
Study Success Center: Verschiedenste Unterstützungsangebote zur Prüfungsvorbereitung, Zeit- und Selbstmanagement, Schreibclub, Lerntechniken uvm.
FH Kompass: Viele Infos zu Leben, Lernen und Orientation an der FH, im Bereich "Lernen" gibt es viele hilfreiche Infos, Tipps und Podcasts zu Themen wie Lernstrategien, Prüfungsangst, Selbstmanagement, Studium und Beruf/Familie, uvm.
"Let's talk about it!" Vorträge: Jeden zweiten Monat gibt es einen neuen Talk zu einem relevanten Thema für Studierende: eine Stunde, online via Teams, ohne Anmeldung, einfach reinklicken und dabei sein! Nach einem kurzen Vortrag von Expert*innen zum jeweiligen Thema bleibt noch genug Zeit für Fragen, Antworten und Diskussion.
O wie... Open Access Publikationsmöglichkeiten
Informationen zu Open Access Publikationsmöglichkeiten für Forschende an der FH Oberösterreich:
Open Access Publizieren an der FH Oberösterreich
Open Access Policy an der FH Oberösterreich
P wie... Plagiatsprüfung
Die ÖH FH Oberösterreich bietet für Studierende eine Plagiatsprüfung an. Hier finden Sie alle Infos dazu.
Es gibt online viele (teilweise kostenlose) Plagiatssoftwares. Es folgen einige Beispiele:
R wie... Raubverlage (Predatory Publishing): Erkennen und Vermeiden
Vorsicht bei Veröffentlichungsangeboten für Abschlussarbeiten
Immer wieder werden Absolvent*innen von Verlagen kontaktiert, die eine Veröffentlichung ihrer Bachelor- oder Masterarbeit anbieten. Leider sind viele davon sogenannte „Predatory Publishers“ (Raubverlage).
Diese sind darauf aus, Publikationsgebühren einzunehmen, ohne angemessene verlegerische Leistungen zu erbringen. Das bedeutet:
Mangelhafte Peer-Reviews: Im Gegensatz zu seriösen Verlagen, die Manuskripte gründlich prüfen lassen, verzichten Raubverlage oft auf ein ordentliches Peer-Review-Verfahren. Die Arbeit wird also ungeprüft und ohne Gutachterverfahren publiziert.
Aggressives Marketing: Sie kontaktieren Autor*innen ungefragt per E-Mail und drängen auf eine schnelle Veröffentlichung. Einige, wie der AV Akademikerverlag, SVH Verlag, Scholar's Press oder Lehrbuchverlag (alle Teil der OmniScriptum Publishing Group), sowie der GRIN oder Shaker Verlag, sind dafür bekannt, Absolvent*innen systematisch zu kontaktieren.
Versteckte Kosten: Oft werden hohe Gebühren erst nach Annahme des Manuskripts verlangt, die vorher nicht klar kommuniziert wurden. Auch wenn eine Veröffentlichung „kostenlos“ angeboten wird, werden die Arbeiten oft zu hohen Preisen über Print-on-Demand vertrieben, ohne dass Sie davon profitieren.
Geringe Sichtbarkeit & Reputation: Veröffentlichungen bei solchen Verlagen haben kaum wissenschaftliche Relevanz und finden sich selten in renommierten Datenbanken. Wenn Sie eine wissenschaftliche Karriere anstreben, ist eine Publikation bei diesen Verlagen nicht empfehlenswert, da sie aufgrund mangelnder Qualitätsmerkmale keine wissenschaftliche Reputation haben und selten von Universitätsbibliotheken angekauft werden. Zudem kann es sein, dass Sie mit der Veröffentlichung Ihre Werknutzungsrechte an den Verlag abtreten und somit von der weiteren Nutzung Ihres eigenen Werkes ausgeschlossen sind.
Seien Sie misstrauisch, wenn Sie folgende Punkte bemerken:
Die E-Mail ist sehr allgemein gehalten, enthält Rechtschreibfehler oder eine unpersönliche Anrede.
Der Verlag verspricht eine extrem schnelle und scheinbar unkomplizierte Veröffentlichung.
Es werden kaum Informationen über den Peer-Review-Prozess gegeben.
Der Verlag hat einen unbekannten Namen oder einen, der einem renommierten Verlag sehr ähnlich klingt.
Die Webseite des Verlags wirkt unprofessionell oder enthält nur wenige Informationen über die Verlagsleitung.
Es werden unaufgefordert oder erst sehr spät Publikationsgebühren erwähnt.
Was tun, wenn Sie kontaktiert werden?
Prüfen Sie den Verlag kritisch und sorgfältig: Nehmen Sie nicht jedes Angebot sofort an. Nutzen Sie Ressourcen wie die "Think. Check. Submit." Kampagne, um eine Einschätzung zu treffen.
Kontaktieren Sie uns: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Angebot seriös ist, zögern Sie nicht, sich an Ihre Campusbibliothek zu wenden. Wir helfen Ihnen gerne bei der Einschätzung!
Ihre Abschlussarbeit ist das Ergebnis harter Arbeit. Lassen Sie sich nicht von unseriösen Angeboten unter Druck setzen!
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