Lange Nacht der Forschung am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich
Zukunft von IT und digitalen Medien im Softwarepark Hagenberg hautnah erleben
Ausstellungsstück des Campus Hagenberg - Technik zum Ausprobieren
Bildquelle: FH OÖ
Am 24. April 2026 lädt der FH OÖ Campus Hagenberg im Rahmen der Langen Nacht der Forschung in den Softwarepark Hagenberg ein. Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit neun interaktiven Mitmachstationen, die spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Informatik, KI, digitalen Medien, Kommunikation und Design bieten – verständlich aufbereitet und zum Ausprobieren gedacht.
Der Campus Hagenberg, mitten im Softwarepark Hagenberg – einem der führenden Standorte für digitale Innovation in Österreich – gibt gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Ausbildung und Wirtschaft Einblicke, wie Innovation in der Praxis entsteht. Besonders Kinder und Jugendliche sind eingeladen, Forschung spielerisch zu entdecken und selbst aktiv zu werden.
Forschung in zentralen Zukunftstechnologien
95 % aller F&E Projekte behandeln Themen in den Schlüsseltechnologien der Zukunft. „Die Stärke und Innovationskraft der Fachhochschule Oberösterreich in ihrem Beitrag zu den Schlüsseltechnologien der österreichischen Industriestrategie zeigt sich vor allem in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Dateninnovation, saubere Energie, Produktion und Robotik, klimaschonende Mobilität und Life Sciences“, so Johann Kastner, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der FH OÖ.
Die Stationen des FH OÖ Campus Hagenberg befinden sich im Gebäude amsec impuls und laden dazu ein, Forschung direkt zu erleben.
Die 9 Stationen im Überblick
Blitzschnell oder doch nicht? Messen Sie Ihre Reaktionsfähigkeit live Testen Sie Ihre Schnelligkeit, Aufmerksamkeit und Koordination in interaktiven Übungen – und erfahren Sie, wie solche Daten auch in Forschung und Sportanalyse genutzt werden.
Quantenkryptographie zum Mitmachen – Wie entsteht Sicherheit aus Licht? Erleben Sie, wie mithilfe von Physik und Licht sichere Kommunikation möglich wird, und probieren Sie selbst aus, wie ein geheimer Schlüssel entsteht.
Sie haben einen Smart Meter – was tun damit? Entdecken Sie, wie Sie Ihre Energiedaten verstehen, analysieren und effizient nutzen können – und welche Rolle Digitalisierung in der Energiezukunft spielt.
Sind Sie CREATIVE? Entwerfen einer eigenen Kugelbahn und Testlauf in einer virtuellen 3D-Simulation Gestalten Sie Ihre eigene Kugelbahn und testen Sie diese direkt in einer digitalen Simulation – ein spielerischer Zugang zu Design, Physik und virtuellen Welten.
Welche Rolle spielt generative KI in der Reinszenierung historischer Theaterformen? Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz kreative Prozesse unterstützt und historische Inhalte neu interpretiert – an der Schnittstelle von Technologie und Kunst.
Wie fühlt sich Technik an, wenn sie auf Bewegung reagiert? Interaktive Anwendungen machen erlebbar, wie digitale Systeme auf menschliche Bewegungen reagieren – von spielerischen Interfaces bis zu innovativen Nutzungsszenarien.
Wie kann man künstliche Intelligenz zur Bekämpfung von Borkenkäfern einsetzen? Lernen Sie, wie KI dabei hilft, Umweltdaten zu analysieren und Schädlinge frühzeitig zu erkennen – ein Beispiel für den Einsatz digitaler Technologien im Umweltschutz.
Wie nimmt ein autonom fahrendes Fahrzeug seine Umgebung wahr? Gewinnen Sie Einblicke in Sensorik und Datenverarbeitung autonomer Systeme und verstehen Sie, wie Fahrzeuge ihre Umwelt erkennen und interpretieren.
Wo verstecken sich Bambi und Klopfer? Erfahren Sie, wie moderne Technologien beim Wildtiermonitoring eingesetzt werden und wie Daten helfen, Tiere und ihre Lebensräume besser zu schützen.
Die Kombination aus interaktiven Anwendungen, Einblicken in aktuelle Forschungsthemen und direktem Austausch mit Expert*innen sowie dem ergänzenden Rahmenprogramm macht die Lange Nacht der Forschung in Hagenberg zu einem besonderen Erlebnis für alle Altersgruppen.
Infobox:
Lange Nacht der Forschung des FH OÖ Campus Hagenberg im amsec impuls, Softwarepark 37, 4232 Hagenberg
„Die Lange Nacht der Forschung zeigt, wie wichtig Wissenschaftskommunikation für unsere Gesellschaft ist. Als FH Oberösterreich sehen wir es als zentrale Aufgabe, Forschung sichtbar und verständlich zu machen. Wenn Menschen erleben, woran wir arbeiten, entstehen Vertrauen, Begeisterung und Dialog – also die Basis nicht nur für Innovationen, sondern auch für einen faktenbasierten demokratischen Diskurs”, ist sich Michael Rabl, Hochschulpräsident der FH OÖ, sicher.
Wildmonitoring mit Drohne Bildquelle: FH OÖ
Technischer Versuchsaufbau Bildquelle: FH OÖ
Blazepods als Teil einer Mitmachstation Bildquelle: FH OÖ
AuraSphere im Versuchsaufbau Bildquelle: FH OÖ
Versuchsaufbau für die Lange Nacht der Forschung 2026