Digitale Systeme entlasten Pflegekräfte spürbar im Arbeitsalltag
FH-Studie belegt deutliche Zeitgewinne und mehr Raum für Betreuung Praxistext im Seniorenzentrum Liebigstraße zeigt konkrete Vorteile für Personal und Bewohner*innen
v.l.n.r.: Stephanie Schwarz, BSc MSSc, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Studiengang Sozial-, Public- und Nonprofit-Management, Campus Linz Prof.in Dr.in Kränzl-Nagl, Projektleiterin, Studiengang Sozial-, Public- und Nonprofit-Management, Campus Linz Linzer Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Mag. Karin Leitner Mag. Robert Ritter-Kalisch, Geschäftsführer der Seniorenzentren Linz Bildquelle: Stadt Linz/FH OÖ
Die Stadt Linz setzt seit 2024 im Seniorenzentrum Liebigstraße auf das Projekt „Digitales Pflegeheim“, um den Einsatz digitaler Technologien unter realen Bedingungen zu testen und deren Entlastungs‑ und Zeitpotenziale im Pflegealltag zu analysieren. Von Beginn an begleitete die Fachhochschule Oberösterreich das Projekt wissenschaftlich und analysierte systematisch die Auswirkungen auf Arbeitsabläufe, Pflegequalität und Zeitressourcen. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen ein klares Bild: Digitalisierung schafft im Pflegealltag messbare Entlastung und gewinnt Zeit für die direkte Betreuung von Bewohner*innen.
FH-Prof.in Dr.in Kränzl-Nagl vom Studiengang Sozial-, Public- und Nonprofit-Management als Projektleiterin und ihre Wissenschaftliche Mitarbeiterin Stephanie Schwarz BSc MSS standen zu diesem Thema bei einer Pressekonferenz mit der Linzer Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Mag. Karin Leitner und Mag. Robert Ritter-Kalisch, Geschäftsführer der Seniorenzentren Linz, Rede und Antwort.