ReBi - Ressourceneffiziente Bauteilinnovation durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erforschung neuer Werkstoff-, Prozess- und Produktgestaltungsansätze zur Realisierung ressourceneffizienter Bauteilinnovationen unter Verwendung der additiven Fertigungsverfahren. Die gewonnenen Forschungsergebnisse sollen die Unternehmen in der bayerisch-österreichischen Grenzregion, vor allem die Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), bei der Implementierung der additiven Fertigung und somit der Standortsicherung unterstützen.

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  • Fördergeber: Interreg Bayern-Österreich
  • Projektlaufzeit: 01.04.2023-31.03.2026
  • Fördervolumen: 2.547.727 €

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, ressourceneffiziente Bauteilinnovationen im Bereich des Leichtbaus voranzutreiben, insbesondere durch die Nutzung additiver Fertigungsverfahren (AF). Da viele Unternehmen, besonders KMUs, jedoch nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, sollen sie bei der Einführung oder Weiterentwicklung von AF-Projekten unterstützt werden. Ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Bauteilinnovationen soll in der Grenzregion von Bayern und Österreich etabliert werden, um die spezifischen Kompetenzen zu bündeln und technisch-wissenschaftliche Synergieeffekte zu nutzen. Dabei sollen neue Gestaltungsmethoden und optimierte AF für ressourceneffiziente Produkte entwickelt werden. Ziel ist es, fertigungs- und leichtbaugerechte Strukturen mit robusten, reproduzierbaren und qualitätsgesicherten Fertigungsprozessen zu schaffen und diese gemeinsam mit KMUs in Produktinnovationen umzusetzen. Damit soll die technisch-wirtschaftliche Entwicklung der KMUs in der Förderregion gestärkt und gesichert werden.

Vorgehensweise

Das Projekt hat drei Hauptarbeitspakete, die darauf abzielen, die Ziele im Zusammenhang mit der additiven Fertigung von Metallbauteilen zu erreichen:

Konstruktions- und Gestaltungsmethoden für ressourceneffiziente additiv gefertigte Metallbauteile bereitstellen:
In diesem Arbeitspaket werden Methoden entwickelt, um Konstruktions- und Gestaltungsmöglichkeiten für Metallbauteile zu optimieren, die mittels additiver Fertigung hergestellt werden. Das Ziel ist es, Unternehmen in der Interreg-Region bei der Einführung von Produktinnovationen zu unterstützen, indem ressourceneffiziente Ansätze entwickelt werden.

Prozess- und Werkstoffoptimierung für Bauteile mit Lattice-Strukturen sowie Ermittlung der fertigungstechnischen Grenzen:
Hier liegt der Fokus auf der Optimierung von Prozessen und Materialien für Bauteile mit Gitterstrukturen (Lattice-Strukturen). Das Ziel ist es, die Grenzen der Fertigungstechnik zu ermitteln und die Prozesse sowie die Werkstoffe für diese speziellen Bauteile zu optimieren.

Industrieller und anwendungsspezifischer Transfer der Ergebnisse:
Dieses Arbeitspaket zielt darauf ab, die Ergebnisse des Projekts in die industrielle Anwendung zu übertragen. Insbesondere soll der Transfer auf Unternehmen, insbesondere KMU, in der Interreg-Region abzielen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Durch die systematische Durchführung von Teilaufgaben in diesen Arbeitspaketen wird eine Wissensbasis geschaffen, die durch einen regen Austausch der Projektpartner weiter ausgebaut werden soll. Dieser Wissens- und Erfahrungsaustausch wird ein Kompetenzzentrum für additive Fertigung schaffen, das als zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen aus der Interreg-Region Bayern Oberösterreich fungiert.