Oliver Schauer folgt auf Wolfgang Schildorfer als Vizedekan für Forschung
Oliver Schauer (links) folgt auf Wolfgang Schildorfer als Vizedekan für Forschung
Mit Oktober 2025 gibt es an der Fakultät für Wirtschaft und Management der FH OÖ in Steyr einen Wechsel im Dekanat: Oliver Schauer, Studiengangsleiter für Internationales Logistikmanagement und Leiter der Forschungsgruppe Logistikum Retail, übernimmt die Funktion des Vizedekans für Forschung. Er folgt auf Wolfgang Schildorfer, Leiter der Forschungsgruppe Transport- und Logistikmanagement, der diese Rolle in den vergangenen vier Jahren mit großem Engagement geprägt hat.
Dekan Heimo Losbichler: „Ich danke Wolfgang Schildorfer für sein großes Engagement in den letzten Jahren und freue mich, dass mit Oliver Schauer ein erfahrener und international vernetzter Forscher diese wichtige Aufgabe übernimmt.“
Im Interview spricht Wolfgang Schildorfer über die Herausforderungen und Highlights als Vizedekan für Forschung für den FH OÖ Campus Steyr.
Was waren besonders große Herausforderungen?
Eine Fachhochschule und deren Managementstrukturen sind komplex und über viele Jahre weg gewachsen. Da ist es schon eine besondere Herausforderung für mich gewesen, als damals noch sehr „Neuer“ in der Organisation mit keinem informellen Netzwerk das Amt des Vizedekans gut umzusetzen. Dazu kam noch, dass ich als Forschungsprofessor kaum Einblick in Studienbetriebsaufgaben hatte und Forschung im Studienbetrieb anders funktioniert als in der FuE-GmbH. Strukturen und informelle Netzwerke zu verstehen, diese dann selbst aufzubauen und für gemeinsame Ideen und Umsetzungen zu nutzen brauchte schon viel Energie und auch Zeit.
Worauf blicken Sie besonders stolz zurück?
„Junge Forscher*innen noch mehr unterstützen“ – mit dem Motto habe ich die Funktion des Vizedekans angetreten. Ich kann mich guten Gewissens in den Spiegel schauen und sagen, dass ich diesem Leitsatz immer treu geblieben bin. Ich habe versucht, über verschiedene digitale Formate (LinkedIn Seite für das Research Center Steyr, Research Faces Kampagne, Research Projects Kampagne) aber auch in verschiedenen Gesprächsrunden vor allem die Sichtbarkeit junger Forscher*innen zu erhöhen – denn nur so können wir den Menschen die richtige Bühne geben, die es braucht. Wie es mir gelungen ist, sollen andere beurteilen.
Was wünschen Sie sich für die zukünftige Entwicklung der Forschung am Campus?
Dass weiterhin die Menschen im Mittelpunkt der FH stehen, die tagtäglich ihre Energie für Forschung und Entwicklung aufwenden. Dass es Rahmenbedingungen gibt, die Individualität in der Forschung fördern und unterstützen sowie Leistung und Verantwortung belohnen. Es wäre schön, wenn Forschung und Studienbetrieb noch näher zusammenrücken könnten.