SHER Fellowships PhD Grant Doktorandin forscht in Linz zum Thema Nachhaltigkeit
Mirjeta Nagavci hat den kompetitiven SHER Fellowships PhD Grant erhalten. Sie hat damit von der OeAD die Möglichkeit erhalten, Teile ihrer Dissertation an der Fachhochschule Oberösterreich in Linz zu verfassen.
Für ihr Dissertationsprojekt mit dem Titel „Teacher values and sustainability education: A study on pedagogical practices and development in Kosovo” hat Mirjeta Nagavci einen Fragebogen erstellt, den über 400 Lehrkräfte im Kosovo ausgefüllt haben.
„Ich bin so glücklich, dass ich die Möglichkeit erhalten habe in Linz an den komplexen statistischen Analysen meiner empirischen Studie und an einer englischsprachigen Publikation zu arbeiten.“ sagt Mirjeta Nagavci an ihrem ersten Tag an der Fachhochschule Oberösterreich.
Betreut wird Mirjeta Nagavci während ihres Aufenthalts in Linz von Professor Dagmar Strohmeier, die sich seit etwa fünf Jahren mit dem Thema Klimaschutz in der Sozialen Arbeit beschäftigt und sich daher über das Dissertationsthema sehr gefreut hat.
„Mirjeta’s Dissertationsthema ist sehr innovativ und von sehr hoher gesellschaftlicher Relevanz. Mirjeta hat basierend auf einem fundierten theoretischen Modell einen Fragebogen entwickelt, Daten von einer großen Anzahl von Lehrkräften gesammelt und wird jetzt in Linz ihre Hypothesen testen. Das ist ein sehr spannender Prozess, weil danach klar wird, wie tauglich das theoretische Modell für die Praxis ist.“ sagt Strohmeier.
Professor Aliriza Arenliu von der Uni Prishtina riet Mirjeta Nagavci dazu nach Linz zu gehen. Aliriza Arenliu hat mit Dagmar Strohmeier und ihrem Team bereits eine große Interventionsstudie im Kosovo realisiert, deren Ergebnisse im International Journal for Bullying Prevention und im Wiley Blackwell Handbook of Bullying nachzulesen sind.
Der Forschungsaufenthalt von Mirjeta Nagavci zeigt einmal mehr wie wichtig es ist internationale Kooperationen langfristig anzulegen und Möglichkeiten für bilaterale Grants und Fellowships zu nutzen.
Für die Realisierung ihres Projekts in Linz wünschen wir Mirjeta Nagavci alles Gute!