147 neugierige Köpfe, 18 Vorträge, 1 großes Thema: Wie KI Leben rettet
167 Schülerinnen, 10 Schulen, 18 Vorträge – und jede Menge Zukunftsvisionen: Beim Schülerinnen-Kongress 2026 in Hagenberg drehte sich alles um KI, Digitalisierung und die Medizin von morgen. Warum Daten Leben retten können und was das mit deinem möglichen Studium zu tun hat? Jetzt weiterlesen!
Volles Haus am 12. Februar 2026 beim Schülerinnen-Kongress in Hagenberg! 167 Schülerinnen aus 10 Schulen – inklusive engagierter Lehrkräfte der FH Oö aus Hagenberg und Steyr – tauchten von 09:00 bis 12:30 Uhr in die Welt von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und moderner Medizin ein. Und eines wurde schnell klar: Medizin- und Bioinformatik ist alles – nur nicht langweilig.
Daten, die Leben retten – und Vorträge, die fesseln
Unter dem Motto „Wie Digitalisierung und KI uns gesünder machen“ erwarteten die Teilnehmerinnen 18 Kurzvorträge, verteilt auf drei parallele Slots. Das Besondere: Jeder konnte sich spontan vor Ort jene sechs Talks aussuchen, die am meisten neugierig machten. Entscheidungsstress inklusive – denn das Programm hatte es in sich.
Im Slot „Künstliche Intelligenz“ ging es etwa darum,
wie KI Komplikationen nach Operationen frühzeitig erkennt,
wie sie in der Mikroskopie Pixel für Pixel Krankheiten aufspürt,
oder wie klinische Daten zu wertvollem medizinischem Wissen werden.
Parallel dazu zeigten Expert*innen aus dem Gesundheitsbereich,
warum Proteine weit mehr sind als Fitness-Shakes,
wie Bioinformatik hilft, gesund zu bleiben,
oder wie computergestützte Diagnostik den „Blick ins Innere“ von Patient*innen ermöglicht.
Und wer dachte, Prozessmanagement sei trocken, wurde eines Besseren belehrt: Es kann tatsächlich Leben retten.
Von glücklichen Schweinen und dem heißesten Job der Zukunft
Neben High-End-Medizin und klinischer KI blieb auch Platz für ungewöhnliche Perspektiven. „Grunz und Gloria: KI für glückliche Schweine“ sorgte für Schmunzeln – und zeigte gleichzeitig, wie vielseitig KI-Anwendungen sind.
Ein weiteres Highlight: „Was ist der heißeste Job im Zeitalter der Digitalisierung? Ein Gespräch mit der KI.“ Spoiler: Die Antworten machten deutlich, warum Kompetenzen an der Schnittstelle von Informatik und Gesundheit gefragter sind denn je
Studieren in Hagenberg – mittendrin statt nur dabei
Besonders spannend für viele: der Einblick ins Studium in Hagenberg. Wer sich gefragt hat, wie man selbst Teil dieser Zukunft werden kann, bekam konkrete Antworten. Denn genau hier setzt der Studiengang Medizin- und Bioinformatik an:
– und bilden Expert*innen aus, die morgen Diagnosen verbessern, Therapien personalisieren und Gesundheitsdaten sinnvoll nutzbar machen.
Atmosphäre: Neugier, Austausch, Zukunftsenergie
Zwischen Raumwechseln, Pausen und Gewinnspiel herrschte reger Austausch und eine stärkende Jause. Schüler*innen diskutierten mit Vortragenden, stellten kritische Fragen und merkten schnell: Hinter „Daten“ stecken echte Menschen. Hinter Algorithmen stecken Ideen. Und hinter Medizin- und Bioinformatik steckt enormes Zukunftspotenzial.
Fazit: Die Zukunft der Medizin ist digital – und vielleicht sitzt sie schon im nächsten Hörsaal
Der Schüler*innen-Kongress hat eindrucksvoll gezeigt, wie spannend die Verbindung von Technik und Gesundheit sein kann. Für uns war es eine Freude, so viele interessierte junge Menschen in Hagenberg begrüßen zu dürfen.
Wer also nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten möchte – wir sehen uns vielleicht schon bald im Studium der Medizin- und Bioinformatik.
Die Zukunft wartet nicht. Sie wird programmiert.
FH-Prof. MMag. Dr. Gerald LirkProfessor (Campus Hagenberg)