FH Oberösterreich wird UAP
UAP - University of Applied Sciences Upper Austria
Die neue Marke ist Ausdruck der konsequenten Weiterentwicklung der FH OÖ - als international anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften
Wer wir sind
Wir haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt:
Wofür stehen wir als Hochschule – heute und in der Zukunft?
Dabei wurde deutlich: Die Identität unserer Hochschule ist geprägt durch eine konsequente Studierendenorientierung, einem starken Praxisbezug, einer engen Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, eine hohe anwendungsorientierte Forschungskompetenz sowie eine klare internationale Ausrichtung. Diese Eigenschaften machen bereits heute und in Zukunft noch verstärkt den Kern unserer Identität aus und bilden die Grundlage für unsere weitere Entwicklung.
Wie wir künftig auftreten
Diese inhaltlichen Schwerpunkte bilden die Grundlage für unseren zukünftigen Markennamen und unser Erscheinungsbild. Vor diesem Hintergrund war die Entscheidung, eine Marke zu entwickeln, die international sichtbar und verständlich ist, ein zentraler Schritt unserer Strategie.
Die FH Oberösterreich tritt ab Jänner 2027 unter dem neuen Namen auf:
Das U steht für den Anspruch einer Hochschule, die international verstanden wird und im akademischen Umfeld selbstbewusst auftritt. Das AP steht für jene Stärke, die diese Institution seit jeher prägt: Applied – also angewandtes Wissen, das in Unternehmen, Organisation und Gesellschaft konkret wirksam wird. Das P unterstreicht darüber hinaus die ausgeprägte Praxisorientierung unserer Hochschule als zentrales Merkmal unseres Selbstverständnisses.
Die deutschsprachige Zusatzzeile „Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ schafft dabei Orientierung. Sie erklärt den Begriff, ohne eine zweite Marke aufzubauen – sozusagen als eine typologische Einordnung. So entsteht ein Auftritt, der international verständlich und gleichzeitig in Österreich klar verortet ist.
Im Sinne einer klaren Markenarchitektur bildet die Dachmarke den verbindenden Orientierungsrahmen und stärkt zugleich die Wahrnehmbarkeit der Submarken.
Die vier Fakultäten werden eigenständige Submarken erhalten, die ihre thematischen Kompetenzen klar widerspiegeln, sie aber auch eindeutig als Teil der UAP identifizieren:
- UAP Digital Campus Hagenberg,
- UAP Social Campus Linz,
- UAP Management Campus Steyr und
- UAP Technology Campus Wels.
Die Submarken sind ab Jänner 2027 die neuen Namen der Standorte.
Ein durchdachtes visuelles System verbindet somit Konstanz und Differenzierung: Die Logoform bleibt identitätsstiftend konstant, während die, schon bekannten, Farbwelten je Campus variieren.
Wann kommt der neue Auftritt?
Für die tatsächliche Umstellung ist ein Termin Mitte Jänner 2027 avisiert.
Ab diesem Zeitpunkt wird die UAP unübersehbar auf sich aufmerksam machen.
Warum eine neue Marke wichtig ist
Die Gründe dafür sind vielfältig: Unsere Zielgruppen – insbesondere junge Menschen – bevorzugen zunehmend englischsprachige Bezeichnungen. Eine steigende Anzahl von Bewerbungen um einen Studienplatz erreicht uns aus dem Ausland, auch der tatsächliche Anteil internationaler Studierender steigt stetig.
Verstärkt wird dies durch unser ständig erweitertes englischsprachiges Studienangebot. Ein Studium in Oberösterreich wird flankiert durch attraktive Rahmenbedingungen, hohe Lebensqualität und vor allem auch durch unser „Ready4UpperAustria“-Konzept, welches das Onboarding in der oberösterreichischen Wirtschaft erleichtert – auch damit punkten wir bei internationalen Studierenden.
Eine international sichtbare Marke hilft uns daher konkret, internationale Studierende gezielt anzusprechen, internationale Lehrende und Forschende zu gewinnen und unsere globale Vernetzung sichtbar zu machen. Sie zeigt überdies nationalen Studierenden deutlich, dass durch „Internationalization at home“ auch in Oberösterreich ein Studium mit internationalem Bezug möglich ist.
Welche Ziele wir mit unserer neuen Marke verfolgen
Für eine neue Markenarchitektur und ein neues Logo haben wir folgende Ziele formuliert:
- Klarheit: Eine Marke, die national und international eindeutig ist und die Identität der Hochschule zum Ausdruck bringt.
- Wiedererkennbarkeit: Eine starke Dachmarke, die Vertrauen schafft.
- Einheitlichkeit: Ein konsistenter Auftritt über alle Standorte und Bereiche hinweg.
Welche Rahmenbedingungen den Markenwechsel möglich machen
Maßgeblich für einen neuen Markenauftritt war auch der neue rechtliche Rahmen.
Im österreichischen Fachhochschulsektor haben gesetzliche Änderungen neue Möglichkeiten geschaffen, sich auch in der Bezeichnung und Positionierung weiterzuentwickeln.
Viele Fachhochschulen im DACH-Raum nutzen die Möglichkeit bereits, sich als Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu bezeichnen. Die FHs in Bayern sind zum Beispiel geschlossen zu Hochschulen für Angewandte Wissenschaften geworden und auch in Österreich sind erste FHs bereits umgestiegen. Damit verändert sich der Wettbewerb – sowohl national als auch international.
Auf den Punkt gebracht: Was bedeutet die Neupositionierung konkret?
- Wir stärken unsere internationale Positionierung.
- Wir bleiben klar in Oberösterreich verankert.
- Wir unterstreichen unsere Führungsrolle im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung.
- Unsere Fakultäten behalten ihre Profile unter dem neuen Namen, eingebettet in eine starke gemeinsame Dachmarke.
- Das neue Erscheinungsbild bringt diese Verbindung von Einheit und Vielfalt zum Ausdruck.
Statements zu Strategie und Marke
Die FH Oberösterreich hat den Anspruch, die führende Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Österreich zu sein. Grundlage dafür sind: eine konsequente Studierendenorientierung mit exzellenter Lehre, modernen Services und einem attraktiven Umfeld sowie eine herausragende anwendungsorientierte Forschung mit starker regionaler Verankerung und internationaler Vernetzung. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die enge Verbindung beider Bereiche. Diese wechselseitige Verstärkung macht die FH Oberösterreich zu einem einzigartigen Ort für Studium, Forschung und Wissenstransfer.
FH-Prof. DI Dr. Michael RABL MBA (TUM)
Hochschulpräsident
Wir haben in zentralen Bereichen bereits wesentliche Umsetzungserfolge erzielt: von nachhaltigen Infrastrukturmaßnahmen über effizientere und kennzahlenbasierte Strukturen bis hin zu einem klaren Anspruch, die besten Köpfe für unsere Hochschule zu gewinnen. Das zeigt: Unsere Strategie besteht nicht nur auf dem Papier, sondern wird konsequent gelebt.
MMag. Isolde Perndl
Kaufmännische Geschäftsführerin der FH Oberösterreich
Laut Fachkräftemonitor werden bis 2040 rund 151.000 Fachkräfte fehlen. Schon allein aus demographischen Gründen müssen wir, um diesen Bedarf zu decken, internationale Talente anziehen. Damit diese den Bedürfnissen des oberösterreichischen Arbeitsmarktes entsprechen, bilden wir sie am besten gleich in Oberösterreich aus.
Markus Achleitner
Wirtschafts- und Forschungslandesrat
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