Spitzenplatz bei akademischen Unternehmensgründungen im gesamten deutschsprachigen Raum
Studienautor*innen von TU München, ETH Zürich und Uni Innsbruck bestätigen exzellenten Output von Startup Center der FH Oberösterreich
FH-Prof. Dr. Gerold Weisz berät erfolgreich potenzielle und tatsächliche Startups
Bildquelle: Gerold Weisz
51 Unternehmensgründungen in den zehn Jahren zwischen 2014 und 2024 bedeuten den hervorragenden achten Platz – relativ zur Studierendenzahl einer Hochschule schrammte man mit Platz vier sogar nur knapp am Podest vorbei. Der Vergleich im Rahmen des „Entrepreneurship Rankings“ wird immerhin mit anderen Hochschulen in Österreich, Deutschland und der Schweiz gezogen. Der Leiter des Startup Centers der FH Oberösterreich, Dr. Gerold Weisz, ist zurecht stolz auf diese Bilanz, die wie er sagt „viele Väter und Mütter“ hat. In erster Linie aber ist die Spitzenplatzierung einer fundierten Verankerung des Themas Unternehmensgründung in den Studienplänen geschuldet.
Weisz selbst ist seit der Gründung des Startup Centers im Jahr 2007 der „Gründungsprofessor“ der FH Oberösterreich. Alleine in den letzten zehn Jahren wurden unter seiner Regie mehr als 200 potenzielle und tatsächliche Startups beraten. Das Fundament legt er mit Vorlesungen und Workshops in den einzelnen Studiengängen, dem Podcast „Wannabe a Founder“, den TikTok Channel Founder Buddies, Pitchtrainings und insgesamt drei Coworking-Spaces.
FH Oberösterreich geht im Gründer*innenbiotop Tabakfabrik vor Anker
Eine immer größere Rolle nimmt dabei das markanteste Gründer*innenbiotop in Österösterreich, die Linzer Tabakfabrik ein. Weisz hält mittlerweile eine Reihe von Vorlesungen in ihren Räumen und kooperiert eng mit der dort ansässigen „Startrampe“. Ab Herbst wird das Startup Center mit einem eigenen Büro in der „Strada del Startup“ auch physisch dort noch besser verankert.
Eine Auswahl der bekannten Startups der letzten zehn Jahre umfasst Namen wie Airmate, Winkk, Vereinsplaner, Voidsy, Fit-Up, Tonestro, StreamTV, Carployee, EasyWerkstatt.
Potenzial für künftige Gründungen aus dem Hochschul-Sektor
Was wird die Zukunft bringen? Gerold Weisz sieht weitere erfolgreiche Unternehmensgründungen aus der FH Oberösterreich heraus grundsätzlich in ihrer gesamten thematischen Breite. Zwei Bereiche bezeichnet er aber trotzdem als die aussichtsreichsten: „In den Bereichen KI wie auch Medizininformatik und Medizintechnik sehe ich mittelfristig besonders großes Potenzial. Das hängt auch mit einem weiteren Stärkefeld zusammen, in dem die FH Oberösterreich im gesamten deutschsprachigen Raum mit führend ist, nämlich der angewandten Forschung & Entwicklung“.
FH-Prof. Dr. Gerold Weisz berät erfolgreich potenzielle und tatsächliche Startups