„Moments that matter“: Warum Arbeitnehmer*innen bleiben, warum Arbeitnehmer*innen gehen
Veranstaltung TIME4HR am Campus Steyr der FH Oberösterreich am 30. April 2026
Der Campus Steyr der FH Oberösterreich ist immer wieder Treffpunkt für Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Human Resources. Bildquelle: FH Oberösterreich
Warum verlassen Mitarbeitende ein Unternehmen wirklich? Kann man die Gründe dafür nur „mit dem Bauch“ verstehen oder lassen sich diese methodisch erfassen und sogar steuern? Der Master-Studiengang „Human Resource Management“ (HRM) der FH Oberösterreich in Steyr geht gemeinsam mit der HRM Experts Group und der Firma Holter dieser Frage nach. Bei einer Veranstaltung am Campus Steyr erfahren Führungskräfte und HR-Expert*innen, ob und wenn ja wie man mit den positiven und negativen Erlebnissen von Arbeitnehmer*innen evidenzbasiert arbeiten kann.
Im Moment ist es für viele Unternehmen wieder leichter, Mitarbeitende zu finden. Doch auch jetzt ist es für den Erfolg von Firmen wichtig, Fachkräfte zu binden, auf die es wirklich ankommt. Für Phasen des – hoffentlich nahenden – wirtschaftlichen Aufschwungs gewinnt das Thema noch mehr an Gewicht.
Nicht der Job, sondern die Realität am Arbeitsplatz macht es aus
„Immer deutlicher zeigt sich: Nicht der Job an sich ist entscheidend, sondern die erlebte Arbeitsrealität“ erklärt FH-Prof. Dr. Silke Preymann, Leiterin des Steyrer Masterstudiengangs HRM der FH Oberösterreich. Die sogenannte Employee Experience, kurz „EX“, entwickle sich laut Preymann daher zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor für Firmen am Arbeitsmarkt. „Wir in der Wissenschaft arbeiten daran,“ so Preymann weiter, „den Umgang mit EX auf eine fundierte Datenbasis zu stellen und den Personalist*innen in den Firmen handhabbare Kennzahlen zur Verfügung zu stellen.“
Praxisbeispiel: Erlebnisse der Mitarbeitenden erheben, messen und danach handeln
Die in Wels ansässige Sanitärhandelsfirma HOLTER hat hier schon Erfahrungen gesammelt. Prokuristin Karin Kainmüller und Gisela Ahrer, Leiterin für Personalentwicklung & Recruiting zeigen praxisnah, wie die Erlebnisse der Mitarbeitenden systematisch erhoben, messbar gemacht und schließlich gezielt gestaltet werden.
Führungskultur verbessern
Sie stellen auch dar, wie wichtig es ist, die gewonnenen Daten und Handlungsableitungen in die Weiterentwicklung von Führungskräften zu integrieren. Bei HOLTER heißt das Instrument dafür Führungskräftewerkstatt. Dort werden Lösungen entwickelt, um die Lücke zwischen den Erwartungen der Mitarbeitenden und der von ihnen tatsächlich erlebten Realität zu schließen.
EVENT: „People don´t leave jobs – they leave experiences”: Warum EX zum Wettbewerbsfaktor wird FH OÖ Campus Steyr – Digi Space 30. April 2026, 08.30 – 11.00 Uhr