Medizinische 3D-Nanolithografie für Additive Manufacturing

In dieser TIMed CENTER Core Facility werden biokompatible 3D-Gerüste aus funktionellen Polymeren hergestellt.

Der aktuell wachsende Markt für in-vitro-Diagnostika treibt die Forschung in den Bereichen Tissue Engineering und Organdruck voran. Auch im medizinischen Bereich werden Geräte immer kleiner, vordergründig, um Ressourcen einzusparen: Durch zunehmende Miniaturisierung lässt sich zum Beispiel Menge des Probenmaterials reduziert werden, das PatientInnen zu Analysezwecken entnommen wird. Zudem sinkt der Bedarf an Material bei zur Herstellung der Geräte.

Zu diesem Zweck benötigt man künftig jedoch neue Materialien. In der TIMed CENTER Core Facility „Medizinische 3D-Nanolithografie für Additive Manufacturing“ am FH OÖ-Campus Linz sollen diese entdeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentrieren sich ihre Untersuchungen auf die Strukturierung biokompatibler 3D-Gerüste, welche aus chemisch funktionellen Polymeren bestehen. Diese tragen Proteine entweder zur Nachahmung der Gewebeumgebung oder zur molekularen Biosensorik (mikrofluidische Kanäle).

Dabei bedient man sich der Methoden der Multiphotonen-Lithographie und UV-Lithographie. Beide Technologien erlauben es, 3D-Strukturen im mikro- bis nanoskopischen Bereich anzufertigen. Besagte Technologien werden von der Forschungsgruppe nicht nur angewandt, sondern auch stetig weiterentwickelt.

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Funktionen

  • Mikro- bis nanoskopische Strukturierung
  • Forschung im Bereich der molekularen Biosensorik (Mikrofluidics, mikrofluidische Kanäle)
  • 3D-Lithografie zur Ermöglichung der Echtzeit-Visualisierung von Biomolekülen, Interaktionen und Dynamik

Services

  • 2D- und 3D-Rapid Prototyping von Mikro- und Nano-Strukturen
  • Mikrofluidik-Prototyping
  • Zellwachstum auf biokompatiblen Polymeren (Anwendungsfeld: Bioassays)
  • Oberflächenmodifikation
  • Protoyping: 3D-Zellkultur und Biochips