Wenn KI und Studierende gemeinsam Innovation gestalten: MEWI-Praxisprojekt mit REFORM erfolgreich abgeschlossen
Mit der Abschlusspräsentation fand ein spannendes Praxisprojekt zwischen den REFORM-Werken und der FH Oberösterreich, Campus Wels, seinen erfolgreichen Abschluss.
Studierende des berufsbegleitenden Masterstudiums Mechatronik & Wirtschaft (MEWI) beschäftigten sich über ein Semester hinweg intensiv mit der Frage, wie das Laubmanagement im kommunalen Bereich effizienter und anwenderfreundlicher gestaltet werden kann. In enger Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Reform-Weke wurden auf Basis von Anwenderinterviews, Markt- und Cross-Industry-Analysen zahlreiche Ideen entwickelt und daraus mehrere konkrete Lösungskonzepte abgeleitet. Diese wurden schließlich in Form von „Lastenheften Light“ dokumentiert und bilden nun eine fundierte Grundlage für die weitere Produktentwicklung.
Besonders spannend war der Einsatz von KI im Innovationsprozess: Erstmals wurde der klassische Kreativ-Workshop durch den Einsatz von KI-Agenten ergänzt. Dabei übernahmen mehrere KI-Agenten unterschiedliche Anwenderperspektiven und generierten innerhalb weniger Minuten relevante Pain Points und Lösungsansätze. Der direkte Vergleich zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Verbindung von menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz steckt: Die KI lieferte in kürzester Zeit einen wertvollen zusätzlichen Ideenpool nicht als Ersatz, sondern als intelligente Ergänzung zum persönlichen Workshop.
Darüber hinaus unterstützte KI die systematische Auswertung von mehr als 110 Interviewaussagen, die zu klar strukturierten Pain Points verdichtet wurden. Dadurch konnten die entwickelten Konzepte nicht nur zielgerichtet entwickelt, sondern auch objektiver bewertet werden.
„Ein herzliches Dankeschön an die REFORM-Werke für die partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie an die engagierte Studierendengruppe. Die Studierenden sind bei diesem Projekt die sprichwörtliche Extrameile gegangen und haben mit großem Einsatz äußerst spannende Ergebnisse erarbeitet“, freut sich FH-Prof. Dr. Kurt Gaubinger.
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