Prozesse optimiert: Studierendenprojekt bei voestalpine schafft Grundlage für kontinuierliche Verbesserung
Studierende des Studiengangs Operations Management der FH OÖ Campus Steyr optimierten gemeinsam mit der voestalpine Stahl GmbH den Reparaturplanungsprozess. Mithilfe des DMAIC-Zyklus entstand ein standardisierter Ablauf mit messbaren Verbesserungen in Qualität, Transparenz und Effizienz.
Wie praxisnahe Ausbildung am Campus Steyr der FH OÖ aussieht, zeigt ein erfolgreich umgesetztes Projekt im Studiengang Operations Management: Studierende arbeiteten gemeinsam mit der voestalpine Stahl GmbH an der Vereinheitlichung des Reparaturplanungsprozesses.
Das Projekt wurde strukturiert entlang des DMAIC-Zyklus (Define, Measure, Analyze, Improve, Control) umgesetzt – einer bewährten Methode aus dem Lean Management und der kontinuierlichen Prozessverbesserung. Ziel war es, bestehende Abläufe zu analysieren, zu standardisieren und nachhaltig zu optimieren.
Im Zuge des Projekts dokumentierten und modellierten die Studierenden den bestehenden Prozess umfassend. Darauf aufbauend entwickelten sie ein Kennzahlensystem zur Steuerung und Überwachung des Prozesses, das mithilfe von Power BI visualisiert wurde. Ergänzend wurde eine fundierte Change Story ausgearbeitet, um die Umsetzung der Veränderungen im Unternehmen gezielt zu unterstützen.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Der neu gestaltete Prozess führt zu einer höheren Qualität in der Planung, reduziert Verschwendung und schafft deutlich mehr Transparenz in den Abläufen. Damit wurde ein stabiles Fundament für eine kontinuierliche Verbesserung gelegt.
Das Projekt verdeutlicht einmal mehr, wie Studierende durch die Arbeit an realen Aufgabenstellungen wertvolle Praxiserfahrung sammeln und gleichzeitig nachhaltige Mehrwerte für Unternehmen schaffen.