FH OÖ-Studierende optimieren Prozesse im Salzkammergut Klinikum
Studierende des Studiengangs Prozessmanagement & BusinessIntelligence am FH OÖ Campus Steyr analysieren klinische Abläufe im Salzkammergut Klinikum. Ziel ist die datenbasierte Prozessoptimierung zur Steigerung der Effizienz und Qualität in der Patient*innenversorgung.
Wie lassen sich klinische Abläufe effizienter gestalten und die Patient*innenversorgung verbessern? Studierende des Bachelorstudiengangs Prozessmanagement & BusinessIntelligence am FH OÖ Campus Steyr gehen dieser Frage im Rahmen eines Projekts mit dem Salzkammergut Klinikum nach.
Das Klinikum, mit Standorten in Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck, zählt zu den größten Krankenanstalten Österreichs. Über 1.000 Betten und rund 3.600 Mitarbeiter*innen erfordern eine effiziente Planung und Steuerung der Ressourcen. Um die Qualität der medizinischen Versorgung weiterhin hoch zu halten, setzt das Klinikum verstärkt auf Digitalisierung und datenbasierte Prozesse.
Die Studierenden arbeiten im Rahmen des Forschungsprojekts LeiVMed (Leistungsvergleich Medizin), das als Online-Plattform Analyse, Benchmarking und datenbasierte Entscheidungsunterstützung für Kliniken ermöglicht. Dabei kombinieren sie Prozess-, Outcome- und Wirtschaftlichkeitskennzahlen, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die klinischen Fachabteilungen abzuleiten.
„Die Studierenden übernehmen konkrete Aufgaben aus einem komplexen Anwendungsfeld und verbinden wirtschaftliches Denken mit medizinischen Rahmenbedingungen – eine Kompetenz, die im datengetriebenen Gesundheitssystem immer wichtiger wird“, erklärt FH-Prof. Dr. Gerhard Halmerbauer, Studiengangsleiter Prozessmanagement & BusinessIntelligence.
Die Ergebnisse dienen den klinischen Abteilungen als Ausgangspunkt für kontinuierliche Verbesserungsprozesse, die Qualität der Patient*innenversorgung nachhaltig zu steigern. Das Projekt zeigt, wie praxisnahe Studierendenprojekte Theorie und Anwendung erfolgreich verbinden.