ReSSL – Hybride Simulatoren für die Chirurgie
Echtzeitfähige Simulatoren für die Ausbildung und das Training von Medizinern
Die Neu- und Weiterentwicklung von hybriden chirurgischen Simulatoren ist das Ziel der neuen Forschungsgruppe ReSSL (Research Group for Surgical Simulators Linz).
Hybride Simulatoren stellen eine Kombination aus modell- und computerbasierten Simulationssystemen dar und verknüpfen deren Vorteile. Anhand eines Computermodells können Anwender morphologische Strukturen und physiologische Prozesse detailliert visualisieren. Physikalische Patientenphantome bewirken eine realitätsnahe Haptik für den trainierenden Chirurgen, so die Vorzüge der angestrebten Entwicklung. Navigationssysteme erlauben die Echtzeiterfassung der Position von Instrumenten, Implantaten und anatomischen Strukturen.
Gemeinsam mit den 3D-Daten von Patientenphantom und Instrumenten ist unter Verwendung geeigneter Algorithmen eine Bildgebung auch ohne Röntgenstrahlung möglich. Erfasst werden objektive Größen zur Bewertung und Analyse des chirurgischen Eingriffs. Zusätzlich zur Messung der mechanischen Belastungen kritischer anatomischer Strukturen – wie etwa Nerven – ist es auch möglich, Blutungen zu simulieren.
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