Wenn Formeln faszinieren: Maxwell-Gleichungen und leuchtende Augen
Die Faszination unsichtbarer elektromagnetischer Wellen inspirierte bereits viele Physiker zu ihren bahnbrechenden Entwicklungen. Auf den Spuren dieses Unsichtbaren begaben sich auch Studierende des Bachelorstudiengangs Medizintechnik.
Getrieben von Neugier machten sie sich auf den Weg, das scheinbar Verborgene zu verstehen. Dabei zeigte sich, dass selbst das Unsichtbare überraschend erhellend sein kann.
In der Lehrveranstaltung „Sichere elektromedizinische Systeme“ im 6. Semester des Bachelorstudiengangs Medizintechnik stehen Aspekte der Sicherheit sowie die vorschriftsmäßige Überwachung medizinischer Systeme im Mittelpunkt. Als wichtige theoretische Grundlage dienen dabei unter anderem die Maxwellgleichungen, die das Verständnis elektromagnetischer Felder und deren technischer Anwendungen ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der sicheren drahtgebundenen und drahtlosen Kommunikation. Darüber hinaus werden zentrale Fragen der Energieversorgung von medizinischen Geräten und Systemen behandelt, die für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb - beispielsweise in einem Krankenhaus - unerlässlich sind.
Die Studierenden zeigten sich sehr beeindruckt von diesem Themengebiet und brachten sich mit großem Engagement in die Lehrveranstaltung ein. Durch ihre interessierten und teilweise sehr tiefgehenden Fragen trugen sie wesentlich zu einer lebendigen und diskussionsreichen Auseinandersetzung mit den Inhalten bei.
Die Prüfung wurde nicht nur mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen bestanden, sondern auch mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen. Zum Abschluss überraschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer FH-Prof. Hubert Egger mit einem T-Shirt mit den aufgedruckten Maxwellgleichungen als Dankeschön sowie einem 3D-gedruckten Mikrochip. Dieser trägt die Aufschrift „ATEGGER32A MTba32“, wobei „MTba32“ als liebevolle Referenz an den Jahrgang dient. Die Geste rundete die Lehrveranstaltung auf besonders wertschätzende und kreative Weise ab.
Die Leiter der Lehrveranstaltung, Hubert Egger und Florian Weber, freuen sich über das Engagement ihrer Studierenden und bedanken sich für die kreative gemeinsame Zeit. Sie wünschen allen Studierenden weiterhin alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Ausbildungsweg sowie für ihren späteren beruflichen Werdegang — und dass ihnen die Freude daran, Unsichtbares verständlich zu machen, niemals verloren gehen möge.