Birgit Bittermann studiert aktuell im Master-Studiengang „Managing Non-Profit and Public Services“ und absolviert gerade ein Auslandssemester an der Nationalen Universität für den öffentlichen Dienst in Budapest.
Sie hat uns nun berichtet, wie es ihr dort ergeht:
Mein Auslandssemester in Budapest ist bisher eine tolle Erfahrung und für mich eine absolute Empfehlung. Besonders gefallen mir die wunderschöne Stadt sowie der moderne Campus der Nationalen Universität für den öffentlichen Dienst. Durch die auf Englisch angebotenen Lehrveranstaltungen in den Bereichen Management, Kommunikation und diplomatischem Protokoll sowie die regelmäßig stattfindenden englischsprachigen Konferenzen, etwa zu den Themen KI oder Staatskunst im 21. Jahrhundert, konnte ich fachlich und sprachlich schon viel mitnehmen.
Ein besonderes Highlight sind für mich auch die vielen Sportmöglichkeiten. Gemeinsam mit Uni-Kolleg*innen nahm ich am „Led’s Run“ im National Athletics Center teil – dem Stadion der Leichtathletik-WM 2023. Besonders schätzte ich außerdem die Möglichkeit, mit einem ungarischen Triathlon-Verein weiterhin meinem Hobby nachgehen zu können. Das ist nur möglich, weil die ungarischen Vereinskolleg*innen sehr bemüht sind, mit Englisch entgegenzukommen. Dadurch habe ich viele nette Leute kennengelernt und konnte unter anderem meinen ersten Duathlon auf einer Militär-Landebahn absolvieren.
Die ungarische Sprache stellt zwar eine echte Herausforderung dar, trotzdem würde ich jedem empfehlen, zumindest zu versuchen, ein wenig Ungarisch zu lernen. Gemeinsam mit anderen Erasmus-Studierenden absolvierte ich daher auch erfolgreich meinen ersten Ungarischkurs. Natürlich darf auch die ungarische Küche nicht fehlen: Obwohl sie eher fleischlastig ist und ich Vegetarierin bin, findet sich in der Regel etwas zu essen – etwa Langos, Baumkuchen oder täglich ein fleischloses Gericht in der Uni-Mensa. So konnte ich bereits viele Spezialitäten probieren, darunter auch „Rántott sajt“ (panierter Käse) oder „Gomba-pörkölt mit Nokedli“ (Pilzgulasch mit kleinen ungarischen Nockerln). Insgesamt ist das Semester bisher eine unglaublich bereichernde Erfahrung – sowohl fachlich als auch persönlich.