Studiengang SPN zu Gast beim Technologieunternehmen KEBA
Eine Exkursion von drittsemestrigen Studierenden des Bachelor-Studiengangs Sozial-, Public- und Nonprofit-Management (SPN) zum international tätigen Linzer Unternehmen KEBA war ein Highlight zum Ende des Jahres 2025.
In Begleitung von FH-Prof.in Dr.in Renate Kränzl-Nagl und FH-Prof. Dr. Thomas Prinz konnte Innovation und Digitalisierung hautnah aus Sicht eines Profit-Unternehmens erlebt werden, wobei auch ein Einblick in das Management eines solch global agierenden Konzerns gegeben wurde.
Spannend war für die Studierenden dabei der Mix aus hierarchischer Struktur für den Produktionsbereich und soziokratisch ausgerichteten agilen Strukturen für die Entwicklung von innovativen Konzepten und Produkten. Damit konnte nahtlos an Inhalte der Lehrveranstaltung zu Transformationsmanagement im ersten Studienjahr angeknüpft werden.
Besonders interessant war zudem das Konzept der „weißen Flecken“: bewusst offene Freiräume, die Mitarbeitende und Kunden aktiv einbinden und somit emotionale Bindung schaffen. Die Innovationskraft bei KEBA zeigt sich demnach auch in der gelebten Unternehmenskultur. Das interne Ideenprogramm SPARK, flache Hierarchien und der Leitsatz „Innovation – nicht nur denken, sondern ausprobieren“ sorgen für ein offenes, experimentierfreudiges Umfeld.
Die Integration von KI-Technologien und moderne Automatisierungslösungen zeigen deutlich, wie Unternehmen Digitalisierung strategisch nutzen können, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Nachdem die Exkursion zu KEBA im Rahmen der Lehrveranstaltung „Innovation und Kreativitätstechniken“ stattfand, war der Besuch des InnoSpace ein besonderes Erlebnis – ein Showroom, in dem KEBA seine Produkte, Ideen und technologischen Entwicklungen präsentiert. Die moderne Gestaltung, die interaktiven Elemente und die anschauliche Darstellung der Produkte haben bei den Studierenden den nachhaltigen Eindruck vermittelt, wie viel Kreativität und technisches Know-How im Unternehmen steckt.
Der InnoSpace hat auf sehr anschauliche Weise vermittelt, wie KEBA technische Herausforderungen angeht und innovativ Lösungen entwickelt – sei es für eine moderne und zukunftsorientierte Verwaltung, soziale Dienstleistungsbetriebe oder für private Haushalte. KEBA hat eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig technologische Innovation auch für den Sozial-, Public- und Nonprofit-Sektor ist. Besonders die vorgestellten KI-Projekte – wie mehrsprachige Assistenzsysteme, sichere Identifikationslösungen oder automatisierte Bürger*innenservices – verdeutlichen, welches Potenzial moderne Technologien für Teilhabe, Zugänglichkeit und effiziente öffentliche Dienstleistungen bieten.
Summa summarum war der Besuch äußerst aufschlussreich, spannend und lehrreich. Alle – Studierende wie Lehrende – nahmen sich viele positive Eindrücke und ein tieferes Verständnis für die Arbeit der Firma KEBA mit. Wir danken Harald Kirchtag für die sehr informative Führung im Headquarter von KEBA.