MBI von der FH in Hagenberg gab im Biomed-Zweig der HTL Salzburg spannende Einblicke in personalisierte Medizin und moderne Krebstherapien – von DNA-Sequenzierung bis CAR-T-Zellen – und zeigte die enge Verbindung von Informatik und Medizin.
Im Rahmen von zwei Unterrichtseinheiten war Gerald Lirk vom Studiengang MBI (Medical and Bioinformatics) der FH Hagenberg im Biomed-Zweig der HTL Salzburg zu Gast. Ziel des Besuchs war es, den Schüler:innen einen Einblick in aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Informatik und Medizin zu geben.
Die FH Hagenberg zählt zu den größten und führenden Ausbildungsstandorten für IT in Österreich und verbindet technische Expertise mit innovativen Anwendungsfeldern wie der personalisierten Medizin. Im Vortrag wurde zunächst erläutert, was unter personalisierter Medizin zu verstehen ist: ein Ansatz, bei dem Diagnostik und Therapie individuell auf die genetischen und molekularen Eigenschaften von Patient:innen abgestimmt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Krebs. Dabei wurde die Entstehung von Krebs als Folge genetischer Veränderungen erklärt, die zu unkontrolliertem Zellwachstum führen. Aufbauend darauf wurden sowohl klassische als auch moderne Therapieansätze vorgestellt.
Besonderes Augenmerk lag auf innovativen Methoden wie monoklonalen Antikörpern, die gezielt Krebszellen erkennen, sowie CAR-T-Zellen, bei denen Immunzellen gentechnisch verändert werden, um Tumorzellen effektiver zu bekämpfen. Auch die DNA-Sequenzierung wurde thematisiert, da sie eine zentrale Rolle bei der Identifikation individueller genetischer Veränderungen spielt und somit die Grundlage für personalisierte Therapieentscheidungen bildet.
Mit diesem Vortrag unterstreicht die FH Hagenberg ihre Rolle als Vorreiterin in der Verbindung von Informatik und Medizin und gibt einen praxisnahen Einblick in zukunftsweisende Studien- und Forschungsfelder.
FH-Prof. MMag. Dr. Gerald LirkProfessor (Campus Hagenberg)