MBI und DSE begeistern bei der Langen Nacht der Forschung
Der Studiengang Medizin- und Bioinformatik begeisterte bei der Lange Nacht der Forschung mit interaktiven Stationen zu Umweltmonitoring und Reaktionsanalyse. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, datengetriebene Forschung hautnah zu erleben.
Im Rahmen der Lange Nacht der Forschung präsentierte sich der Studiengang Medizin- und Bioinformatik mit zwei interaktiven Stationen und zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und praxisnah das Studium an der Schnittstelle von Informatik, Medizin und Biologie ist.
Zwischen 17:00 und 23:00 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher – insbesondere viele Kinder und Jugendliche mit ihren Familien – die Gelegenheit, einen direkten Einblick in aktuelle Themen und Methoden der Bioinformatik zu gewinnen. Der große Andrang spiegelte das wachsende Interesse an datengetriebener Forschung im Gesundheits- und Umweltbereich wider.
🔬 Digitale Umweltforschung mit SmartBeetle An der ersten Station stand das Projekt "SmartBeetle" im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher konnten erleben, wie moderne Sensorik, Datenanalyse und bioinformatische Methoden kombiniert werden, um ökologische Prozesse besser zu verstehen und neue Pheromone für Borkenkäferfallen zu entwickeln. Mithilfe moderner Methoden aus Molekularbiologie, Chemie und KI wird eine Methodik geschaffen, die die ökologische Stabilität stärkt und gleichzeitig den Einsatz von Pestiziden minimiert. Die Station verdeutlichte anschaulich, welche Rolle datenbasierte Ansätze in der Wirkstoffentwicklung spielen – ein zentraler Bestandteil des Studiums.
⚡ Reaktionsanalyse als Beispiel für datenbasierte Auswertung Die zweite Station schlug die Brücke zur medizinischen Anwendung: Mit BlazePods wurde die Reaktionsgeschwindigkeit gemessen und unmittelbar ausgewertet. Die Teilnehmenden erhielten so einen Einblick, wie Messdaten erhoben, analysiert und interpretiert werden – ein grundlegender Prozess, der auch in medizinischen und sportwissenschaftlichen Fragestellungen Anwendung findet. Den Tagesbestwert bei den Erwachsenen erzielte Markus mit starken 58 Treffern in 30 Sekunden.
Die beiden Stationen machten deutlich, wie breit das Einsatzspektrum der Medizin- und Bioinformatik ist: von Umweltmonitoring über Datenanalyse bis hin zu medizinischen Anwendungen. Genau diese interdisziplinäre Ausrichtung prägt auch das Studium, in dem Programmierung, Statistik, Biologie und Medizin miteinander verknüpft werden.
Die durchgehend hohe Besucherfrequenz und das große Interesse an den Mitmachstationen zeigen, dass Themen wie Digitalisierung in der Medizin und datengetriebene Forschung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für den Studiengang bot die Veranstaltung eine ideale Gelegenheit, mit potenziellen Studierenden ins Gespräch zu kommen und die Faszination dieses zukunftsorientierten Fachgebiets erlebbar zu machen.
FH-Prof. MMag. Dr. Gerald LirkPädagogischer Koordinator (Campus Hagenberg)