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Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in

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Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in

Studienplan

vorbehaltlich Änderungen

Module

Pädagogische Grundlagen

1. 2. 3. 4. 5.

Pädagogik

1.5 1.5 2

Pädagogik

Pädagogik I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Begriffsklärungen: Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Bildungswissenschaft
• Erziehungsziele: Funktion und Einflussfaktoren
• Erziehungsstile (Lewin, Baumrind, Tausch und Tausch)
• Lernen als Grundkonstante des Lebens und der Pädagogik
• Pädagogische Anthropologie: Erziehungsfähigkeit und –bedürftigkeit unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft
• Grenzen von Bildung und Erziehung
• Geschichte der Pädagogik unter spezieller Berücksichtigung der reformpädagogischen Ansätze (Montessori, Steiner, Freinet, Korczak u.a.) – Theorien, Menschenbilder, Methoden und Maßnahmen Werte und Normen in der Pädagogik

Pädagogik II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Erziehung aus lerntheoretischer Sicht: Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Konnektivismus (Siemens/ Downes): Darstellung und kritische Reflexion
• Erziehungsmaßnahmen: Darstellung und kritische Reflexion
• Regeln und Grenzen und deren Bedeutung
• Akzentuierung aktueller pädagogischer Ansätze (bindungsgeleitet, psychodynamisch, personzentriert, systemisch, gestaltpädagogisch…)

Pädagogik III
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Pädagogische Strömungen, deren Grundgedanken in moderne beziehungs- und bedürfnisorientierte pädagogische Ansätze eingeflossen sind (antiautoritär, antipädagogisch, konstruktivistisch)
• Trends in der Fachliteratur und der populärwissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Pädagogik.

Heil- und Sonderpädagogik

1.5 3

Heil- und Sonderpädagogik

Heil- und Sonderpädagogik I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik: Definition Heilpädagogik und Sonderpädagogik, Sonder- und Heilpädagogik im sozialpädagogischen Handlungsfeld
• Behinderung: Definition, systemische Perspektiven, Klassifikation der WHO (ICIDH 1, ICIDH 2, ICF), Behinderung aus medizinischer Sicht, Behinderung aus soziologischer Sicht
• Ursachen: Entstehungszeitpunkt (pränatal, perinatal, postnatal), risikoerhöhende und risikomindernde Faktoren
• Sonderpädagogische Klassifikation von Behinderung: Körperbehinderung, Blindheit und Sehbehinderung, Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit, Sprachbehinderung, Geistige Behinderung, Lernbehinderung (SPF)
• Heil- und Sonderpädagogische Handlungsfelder: Frühförderung, Kindergarten, Schule, berufliche Tätigkeit, Wohnsituation

Heil- und Sonderpädagogik II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Heil- und Sonderpädagogik im sozialpädagogischen Handlungsfeld
• Kritische Lebensereignisse: Definitionsansätze, Klassifikation, Subjektivität in Verbindung mit eigenen Erfahrungen
• Stationäre Erziehungshilfe als kritisches Lebensereignis: Veränderungen beim Eintritt und beim Austritt in eine stationäre Maßnahme, Ressourcenorientierung
• Neurodiversität: der neuroaffirmative Ansatz in der sozialpädagogischen Praxis
• Grundbegriffe der Sinneswahrnehmung, Entwicklung der Wahrnehmung nach Affolter, Sensorische Integration, Neurodiversität im sozialpädagogischen Alltag mit Spielen begegnen
• Heilpädagogische Behandlungsmöglichkeiten im Überblick: Ergotherapie, Sensorische Integrationstherapie, Tiergestützte Pädagogik mit Hunden
• Exkursion: Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Human- und Sozialwissenschaftliche Grundlagen

1. 2. 3. 4. 5.

Soziologie und Sozialpolitik

1.5 2

Soziologie und Sozialpolitik

Soziologie und Sozialpolitik I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundbegriffe und Geschichte der Soziologie
• Werte und Normen, Kontrolle und Sanktion
• Sozialisation
• Macht von Autoritäten
• Bystander-Phänomen
• Allgemeine Theorien des abweichenden Verhaltens (am Beispiel: Anomietheorie, Labeling Approach, Subkultur-theorie)

Soziologie und Sozialpolitik II
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Grundbegriffe allgemeiner Sozialpolitik sowie Sozialpolitik in Österreich
• Das politische System Österreichs
• Rollentheorie
• Soziale Gruppe und Partizipation

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie

4.5 3 3

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Entwicklungspsychologie, Forschungsbereiche, Aufgaben und Leitfragen der Kindesentwicklung
• Theorien der Stressentstehung: Allgemeines Adaptionsmodell (Selye), Transaktionales Stressmodell (Lazarus)
• Theorien der sozialen Entwicklung: Psychoanalytische Theorien (Freud, Erikson), Bioökologisches Modell (Bronfenbrenner)
• Theorien der kognitiven Entwicklung: Theorie von Piaget, Theorie der Informationsverarbeitung
• Bindungstheorie: Grundannahmen (Bowlby) & Bindungsmuster (Ainsworth)
• Aktuelle Entwicklungen (Brisch & Julius)
• Grundlagen für Entwicklungsabweichungen im Kindesalter, Definitionen, Risiko- und Schutzfaktoren

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie I: Psychosexuelle Entwicklung begleiten
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Sexuelle Entwicklung von Kindern aus sexualpädagogischer Sicht
• Haltung und Ziele der Sexualpädagogik
• Basiskompetenzen und deren Förderung
• Umgangsweisen mit sexualitätsbezogenen Verhaltensweisen im pädagogischen Alltag
• Sexualpädagogische Materialien, Methoden, Interventionen
• Aufnehmende und aufsuchende Sexualpädagogik
• Sexualpädagogisches Konzept (Land OÖ)
• Kompetenzprofil
• Umgang mit sexuellen Übergriffen
• Besprechen von Fallsituationen aus der Praxis
• Themen aus der sexualpädagogischen Praxis

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Grundzüge der Diagnostik, Normalität/Pathologie/Befund
• Begriffsdefinitionen in der KJP
• Vorstellen der Psychotherapeutischen Richtungen und anderer Therapieformen (Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik), Psychopharmakotherapie
• Typische Störungen des Kindes- und Jugendalters
• Psychische Entwicklung und Psychopathologie
• Organische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten
• Tiefgreifende Entwicklungsstörungen/Autismusspektrumstörung
• Kinder – und Jugendpsychiatrische Notfälle und ausgewählte Krankheitsbilder ICD-10
• Psychosomatische Erkrankungen
• Gewalt am Kind und Kinderschutz
• Fallbeispiele

Psychologie und Kinder-/Jugendpsychiatrie III
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie
• Definition von Krankheit und Gesundheit nach dem Salutogenese Modell (Antonovsky)
• Vertiefung Psychopathologischer Begriffe
• Arbeiten in einem Multiprofessionelles Team
• Arbeitsweisen eines Kinder- und Jugendpsychiaters
• Ausgewählte Krankheitsbilder lt. ICD-10 F.0. – F.99.
• Falldarstellungen

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe

1.5 1.5 2.5

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Medizin und Begriffsdefinitionen
• Grundlagen der Diagnosestellung (Anamnese, Symptombeschreibung)
• Prävention und Impfungen
• Infektionskrankheiten / Lokale Infektionen
• Schwere akute Erkrankungen des Kindes- u. Jugendalters
• Atemwegserkrankungen / HNO-Erkrankungen
• Erkrankungen des Verdauungstrakts
• Erkrankungen der Haut- und Hautanhangsgebilde
• Zerebrale Anfälle
• Chronische Erkrankungen (Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen)

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Ernährungsgewohnheiten und -verhalten
- Beeinflussende Faktoren
- Ernährungsformen
- Problematik in industrialisierten Ländern
• Grundlagen der Ernährung, Ernährung von Kindern und Jugendlichen
- Begriffe/Definitionen
- Physiologische Grundlagen
- Nährstoffe und Wasser
• Ernährungsempfehlungen und praktische Umsetzung
• Grundlagen zu ernährungsassoziierten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen
• Lebensmittel
- Lebensmittelkennzeichnung und Inhaltsstoffe
- BIO-Qualität und Bewertungssiegel
• Nachhaltigkeit in der Ernährung
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten im sozialpädagogischen Setting

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe III
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Unfallverhütung in Beruf und Freizeit
• Notruf, Rettungskette, Gefahrenzone, Bergung, Sturzhelmabnahme
• Kontrolle der Lebensfunktionen, Notfalldiagnose, Lebensrettende Sofortmaßnahmen
• Bewusstlosigkeit
• Herz-Lungen-Wiederbelebung inkl. Defibrillation
• Starke Blutungen, Schock
• Herzinfarkt, Schlaganfall
• Wundversorgung, Knochen- und Gelenksverletzungen
• Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen, Verletzungen, Vergiftungen
• Praktische Übungen

Medizin/Ernährung/Erste Hilfe III: Trauma und Sucht
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Übersicht über Wirkung, Risikopotentiale und Folgeerleben von relevanten Substanzen hinsichtlich veränderter Stress- und Emotionsregulation
• Funktion von Substanzkonsum, insbesondere vor dem Hintergrund psychischer Traumatisierung
• Suchtgenese und Suchtdiagnostik
• Medizinische und psychosoziale Interventionsmöglichkeiten im Rahmen der KJH (Erziehungs- und Pflegeauftrag in Bezug auf Substanzmittelkonsum)
• Haltungsmodelle und Begleitungsmodelle
• Kooperationsmöglichkeiten im Netzwerk, Suchtprävention und Suchthilfeeinrichtungen

Rechtliche und institutionelle Grundlagen

1. 2. 3. 4. 5.

Rechtliche und institutionelle Grundlagen

3 3 1.5

Rechtliche und institutionelle Grundlagen

Rechtliche und institutionelle Grundlagen I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Einführung in die österreichische Rechtsphilosophie
• Einführung und Überblick über das Staatsrecht und seine Rechtsquellen, UN-Kinderrechtekonvention
• Grundzüge des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches
• Einführung in das Familien- und Kindschaftsrecht
• Einführung in das Kinder- und Jugendhilferecht mit Schwerpunkt auf die Rechtslage in Oberösterreich
• Einführung in das Schadenersatzrecht: Haftung des Minderjährigen, Haftung des Obsorgeberechtigten, Haftung des Obsorgebetrauten (Kinder- und Jugendhilfeträger und sozialpädagogische Einrichtung)
• Jugendschutzgesetze

Rechtliche und institutionelle Grundlagen II (Teil 1 u. 2)
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Grundbegriffe des Strafrechts
• Grundzüge des allgem. Strafverfahrens und Strafprozess: Schwerpunkt Zuständigkeiten und Ansprechpartner*innen
• Grundzüge des Jugendstrafrechts (Verfahren)
• Darstellung für im sozialpädagogischen Handlungsfeld relevanter Delikte
• Rechtliche Grundlagen des Zivilprozessverfahrens – Verfahren außer Streitsachen (Schwerpunkt: Erwachsenen-schutz-, Heimaufenthalts- und Unterbringungsrecht)
• Rechtliche Grundlagen des Fremdenrechtes
• Teilnahme an einer Jugendstrafverhandlung inkl. Vor- und Nachbereitung des Falls
• Grundlagen des Suchtmittelgesetzes

Rechtliche und institutionelle Grundlagen III - Existenzsicherung
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Sozialtransfer und Versicherungsleistungen
• Einrichtungen, Institutionen, Hilfsfonds
• Finanzcoaching und Haushaltsbudgetplanung
• Fallbearbeitungen

Sozialpädagogische Methoden und Verfahren

1. 2. 3. 4. 5.

Abklärung / Sozialpädagogische Diagnostik

1.5

Abklärung / Sozialpädagogische Diagnostik

Abklärung/Sozialpädagogische Diagnostik
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Begriffsklärung
• Warum und Wozu machen wir sozialpädagogische Diagnostik?
• Diagnostische Verfahren: Anwenden und Üben (z.B. Fallvignette, Crossing, Ecomap)
• Umsetzung diagnostischer Verfahren
• Erstellen eines Berichtes / einer Stellungnahme

Methodenlehre

1.5 1.5

Methodenlehre

Methodenlehre I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Entwicklung der Methodenlehre, Sozialarbeit/Sozialpädagogik
• Begriffsbestimmung: Bildung, Erziehung, Enkulturation, Sozialisation, ...
• Konzepte: Lebensstil- und Lebensweltorientierung, das soziale Problem, Funktionen und Methoden nach Lüssi,
Interventionsmodelle nach Galuske, Beratungsverständ-nis von Stimmer, Intervision
• Der lösungsfokussierte Ansatz, Arbeiten mit dem SEN-Modell

Methodenlehre II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Systemtheoretische Ansätze
• Systemische Interventionen
• Sozialpädagogische Fallarbeit
• Modelle der Fallarbeit wie: Burkhard Müller/ Multiperspektivische Fallarbeit
• Die Haltung als Wirkfaktor für die Arbeit
• Ziele in der sozialpädagogischen Arbeit

Dokumentation

1.5

Dokumentation

Dokumentation
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Reflexion über Sinn und Zweck von dokumentarischen Prozessen und Dokumentation
• Dimensionen und Funktionen der Dokumentation
• Dokumentation lt. Richtlinie der KJH Oö., Standards
• Formen der Dokumentation und Anwendung in der Praxis
• Wahrnehmung und Wirklichkeitskonstruktion
• Herausforderungen und Hilfen beim Erstellen von Dokumentationen
• Der lösungsfokussierte Ansatz

Sozialpädagogische Handlungs- und Tätigkeitsfelder

1. 2. 3. 4. 5.

Stationäre Erziehungshilfen in sozialpädagogischen Einrichtungen

3 1.5

Stationäre Erziehungshilfen in sozialpädagogischen Einrichtungen

Stationäre Erziehungshilfen in sozialpädagogischen Einrichtungen I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Was ist Stationäre Hilfe?
• Warum werden Kinder und Jugendliche stationär betreut?
• Welche Einrichtungen gibt es in OÖ?
• Geschichte der Heimerziehung
• Transformationsprozesse in der Vollversorgung
• Leitprinzipien der vollen Erziehung in der Kinder- und Jugendhilfe (z. B.: Selbstbestimmung in der Abhängigkeit von der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen
• Kinderrechte in Ö (Kinderrechtskonvention) und deren Umsetzung im stationären Kontext

Stationäre Erziehungshilfen in sozialpädagogischen Einrichtungen II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Pflege und Erziehung in sozialpädagogischen Einrichtungen
• Kennenlernen des gruppenpädagogischen / soziotherapeutischen Prozesses
• Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten, wie Unterstützung, haltgebende Struktur, Regeln und Grenzen, Haltung, Beteiligung/Partizipation, Bestätigung, Beziehung und Bindung, Vertrauen, Umgang mit Aggression, traumapädagogische Standards in der SEH, Bewohner*innen-Vertretung, Kongruenz
• Prozesshaftes Begleiten des im sozialpädagogischen Kontext
• Wechselwirkung Team und Gruppe

Arbeit mit Eltern und Bezugssytemen

1.5

Arbeit mit Eltern und Bezugssytemen

Arbeit mit Eltern und Bezugssystemen
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Begriffsdefinition „Elternarbeit“
• Haltung, Werte und Ressourcen
• Systemische Grundhaltungen
• Elternarbeit im mobilen, teilstationären und stationären sozialpädagogischen Handlungsfeld
• Rechtliche Rahmenbedienungen
• Rolle der Kinder- und Jugendhilfe
• Auftrag und Ziele (SEN)
• Erstkontakt: Atmosphäre und Beziehungsgestaltung
• Umgang mit Störungen und Spannungsfeldern
• Methoden der Elternarbeit in der Praxis unter besonderer Berücksichtigung von elterlicher Feinfühligkeit und Fürsorgefähigkeit des Angebotes Familienwohnen

Ambulante und teilstationäre Erziehungshilfen

1.5 3 2

Ambulante und teilstationäre Erziehungshilfen

Ambulante und teilstationäre Erziehungshilfen I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Definitionen und praktische Angebotsformen von ATE
• Relevante rechtliche Grundlagen (KJH-Gesetz)
• Indikationen und Kontraindikationen für eine ambulante Betreuung

Ambulante und teilstationäre Erziehungshilfen II (Teil 1)
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Status Quo und Wiederholung (ATE l, 1. Semester)
• Richtlinien Sozialpädagogische Familienbetreuung des Landes OÖ
• Ziele und Zielsetzungsprozess
• Leistungsübersicht
• Spezifika und Herausforderungen des ambulanten Settings
• Lebensweltorientierter Ansatz nach Hans Thiersch
• Betreuungsphasen laut den Richtlinien SFB
• Schwierige Betreuungssituationen

Ambulante und teilstätionäre Erziehungshilfen II (Teil 2)
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Haltung als Grundlage und Handlungsgrundsätze
• Persönlichkeitstypen und Familienbilder und deren Einfluss auf die Betreuung
• Beziehung als Herzstück sozialer Arbeit sowie Grundstruktur für Vertrauen
• Zusammenhang von Zielen und Motivation sowie Ziele und Handlungsschritte im KJH-Kontext
• Hilfeprozess und Aufgaben für Behörde und freie Träger
• Kooperation mit der Behörde und Netzwerkangeboten
• Sicherheitsorientierte und lösungsfokussierte Praxis nach dem SEN-Modell: methodische Grundlagen, Grundhaltungen, Grundprinzipien, zentrale Methoden und Fragetechniken sowie deren Implementierung im Betreuungsprozess
• Grundlagen zu Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung, Gefahr-im-Verzug-Maßnahme und Kriseneinrichtungen
• Grenzen der Betreuungsarbeit und Ausschlussgründe, Arbeitsfelder und Nicht-Leistungen

Ambulante und teilstationäre Erziehungshilfen III
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Anhand eines Fallbeispiels werden die Richtlinien EWB vorgestellt. Die Lehrgangsteilnehmer*innen bereiten anschließend in Kleingruppen Fragestellungen an in einer EWB lebende Jugendliche und deren Betreuer*innen, die zum 2./3. Termin eingeladen werden, vor.
• Vorbereitung und Abwicklung der Gesprächsrunden mit Betroffenen und deren Betreuer*innen. Nachbesprechung in Kleingruppen und/oder im Plenum mit der Gelegenheit mit der Leiterin dieses Bereiches aus einer privaten Einrichtung der KJH offene Fragen zu klären.
• Theorie-Praxis-Abgleich anhand der Richtlinien in der EWB.
• Ausgewählte Aspekte im Kontext der Einzelwohnbetreuung (z.B. leaving care, Umgang mit youth @ high risk, Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Jugendlichen).
• Zusammenfassend werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Hilfeformen, die die Lehrgangsteilnehmer*innen in ATE 1-3 kennen gelernt haben, erarbeitet und es werden die Spezifika jeder Betreuungsform für Jugendliche, deren Herkunftssysteme, und für die sozialpädagogischen Fachkräfte – als mögliches zukünftiges Tätigkeitsfeld – beleuchtet.

Soziale Dienste

1.5

Soziale Dienste

Soziale Dienste
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Begriffsklärung; Abgrenzung zur Vollen Erziehung und zu Angeboten von Systempartnern
• Einrichtungen der privaten Kinder- und Jugendhilfe/Förderungsempfänger - Anforderungen und Konsequenzen
• Positionierung im Leistungsspektrum der Oö. Kinder- und Jugendhilfe
• Einblick in die einzelnen Angebote

Schulische Förderung

1.5 1.5

Schulische Förderung

Schulische Förderung I
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Grundkenntnisse des Lehrplans VS, HS bzw. AHS Unterstufe
• Grundfertigkeiten des Lernens
• Begriffsklärung im Schulalltag
• Grundschema der Informationsverarbeitung
• Aufbereitung von Lerninhalten, Lerntypen
• Zielformulierungen
• Gestaltung einer positiven Lernumgebung
• Treffen von Vereinbarungen im Verhaltens- und Leistungsbereich
• Lernspiele, Fallarbeit und praktische Übungen

Schulische Förderung II
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Abklärung und Hinweise auf Störungsbilder
- Lesestörung, Rechtschreibstörung, Rechenstörung
- AD(H)S
- Wahrnehmungsstörungen
• Diagnostik und Arbeit mit Befunden
• Förderung bei o.g. Störungsbildern
• Fallbeispiele
• praktische Arbeit (Fördermaterialien) Erarbeiten von Förderideen
• Wissen über Abklärungs- und Förderangebote (außerschulisch)

Migration, Integration, Asyl - Interkulturellle Zugänge im Betreuungsalltag

1.5

Migration, Integration, Asyl - Interkulturellle Zugänge im Betreuungsalltag

Migration, Integration, Asyl – Interkulturelle Zugänge im Betreuungsalltag
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Erweiterung der interkulturellen Kompetenz im Bereich interkulturelles Wissen und interkulturelle Sensibilität
• Vermittlung von Grundwissen zu den Bereichen Kulturtheorien, Theorien der interkulturellen Pädagogik, Diversität und Multikollektivität
• Auseinandersetzung mit eigener Kultur und der Sicht auf andere Kulturen und die Bedeutung für den Betreuungsalltag
• Umgang mit Rassismen, Vorurteilen, Stereotypen und Machtasymmetrien im Betreuungsalltag
• Identitätsfindung zwischen Integration und Assimilation
• Migration, Asyl und Grundversorgung in Österreich
• Spannungsfelder in der Betreuung von Flüchtlingen in Österreich / Europa
• Integration - Arbeit, Bildung, Freizeit

Kontextbezogenes Sozialpädagogisches Handeln

1. 2. 3. 4. 5.

Lebensraum Familie

1.5 1.5

Lebensraum Familie

Lebensraum Familie I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Familienpädagogik – Begriffsklärung
• Familienbilder und deren Bedeutung in der sozialpädagogischen Arbeit
• Soziologischer Blick: Familien- und Lebensformen: Entwicklungen und Trends
• Blick auf Familie und Lebensformen statistisch
• Geschichte der Familie - Kurzabriss
• Funktionen und Aufgaben von Familie
• Herausforderungen in und für Familien
• Genogramme und ihre Symbole

Lebensraum Familie II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Vertiefende Auseinandersetzung mit Genogrammen, im Kontext der systemischen Sicht auf Familie
• Umgang mit Trauer und Verlust: Trennung und Scheidung, Tod eines Familienmitgliedes, Übergang in eine stationäre Erziehungshilfeeinrichtung, Arbeitsplatzwechsel, etc.
• Gewalt im Kontext der Familie betrachten und gewaltfreie Erziehung ermöglichen, Modelle und Methoden
• Gendergerechte Erziehung als Ermöglichungserziehung gestalten und reflektieren.

Individualpädagogik

1.5 1.5

Individualpädagogik

Individualpädagogik I
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Zielgruppen und Indikationen
• Geschichtlicher Abriss
• Definitionen und begriffliche Klärung von Erlebnis-, Sozial-, Intensiv- und Individualpädagogik
• Überschneidung & Abgrenzung zu anderen Betreuungsformen in den Hilfen zur Erziehung
• Bindungs-, Traumafolge- und Entwicklungsstörungen als Indikationen für individualpädagogische Betreuungskonzepte
• Grenzen von Gruppenbetreuung
• Praxisbezogene Settings mit sogenannten Systemsprenger*innen
• Betreuungsschlüssel & Matching als Grundlage
• Wirkfaktoren und Qualitätsstandards der Individualpädagogik
• Aktuelle Angebote aus OÖ und dem In- und Ausland im Bereich Individualpädagogik

Individualpädagogik II
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Verstehende sozialpädagogische Diagnostik als Grundlage von Einzelfallmaßnahmen
• Kinder die Systeme sprengen
• Grundhaltungen und Beziehungsgestaltung im 1:1 Setting
• Stressmodell, Resilienzförderung, Vertrauensaufbau
• Bindungsgeleitete, mentalisierungsbasierte und personenzentrierte Interventionen
• Traumasensible Begegnung und Nähe-Distanzregulation,
• Möglichkeiten zur Umsetzung individualpädagogischer Konzepte
• Fallvignetten und Herausforderungen in der Betreuung

Freizeitpädagogik

1.5 2

Freizeitpädagogik

Freizeitpädagogik I
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Allgemeines (Etymologie, Definitionen, Historisches) zu Freizeit und Spiel
• Eigene Freizeitbiografie
• Überschneidungen mit anderen Wissenschaftsdisziplinen (Soziologie, Psychologie, Ökonomie) thematisieren
• Vorgaben der Richtlinien der KJH OÖ in Bezug auf Freizeitgestaltung (SFB und Vollversorgung)

Freizeitpädagogik II
  • Semester: 3
  • Typ: Wahlpflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

Schwerpunkt: Bewegung, Sport und kreative Bewegungspädagogik:
• Grundlagen der Sport- und Bewegungspädagogik, Tanz, Rhythmik kennenlernen und erfahren
• Psychologische, physische und soziale Aspekte von Sport und Bewegung
• Methodik und Didaktik von Sport- und Bewegungsspielen, Tanz und Rhythmik
Schwerpunkt: Künstlerisch-kreativer Ausdruck:
• Den Menschen als schöpferisch-kreatives, ästhetisches Wesen begreifen:
• der Mensch ein Künstler/eine Künstlerin von Anbeginn an?
• Was ist Kreativität?
• Was ist Gestaltungskraft und wie kann sie in der Sozialpädagogik genutzt werden?
• Grundlagen der Photographie und des Erstellens einer Digistory: Malen mit Licht, Grundlagen zu Einstellungen betreffend Blende, Aufnahmezeit, Brennweite, Digistories als Erzählform nutzen.
• Malen, Zeichnen und Gestalten selbst erfahren, Ideen für die Praxis: Farben und Malmittel und Techniken ausprobieren. Gestalterische „Lockerungsübungen“ erproben.
• Übungen und Gestaltungsaufträge kennen lernen und durchführen.
Das Museum als künstlerisch-kreativen Erfahrungsraum erleben und nutzen: Exkursion in Museen, Kunst erfahren, Übungen und didaktische Möglichkeiten erproben

Traumapädagogik

1.5

Traumapädagogik

Traumapädagogik
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Traumasensible Haltung als Grundlage der „Entängstigung“ und Stabilisierung in Bezug auf Co- und Selbstregulation sowie traumasensibler Kommunikation
• Konzepte psychischer Traumatisierung inkl. Reaktionsmechanismen
• Definitionen von traumatischen Ereignissen, der Traumadynamik und Traumaverarbeitung, Traumagedächtnis,
• Klassifikation von Traumen
• Dynamik von Entwicklungstraumatisierung, Umgang mit dissoziativen Phänomenen
• Das Konzept des „Sicheren“ Ortes und seine Grundprinzipien, sowie der Gestaltung sicherer Beziehungen und haltgebender Strukturen
• Partizipation, Vernetzungsarbeit
• Konzept des ‚Guten Grundes‘, mentalisierungsbasiertes Arbeiten, affektregulative Unterstützung, Interventionen mit Transparenz,
• Spezifisch vertieftes Wissen von Übertragung und Gegenübertragung im sozpäd. Alltag, Umgang mit Ohnmacht und Angst

Gruppendynamik

1.5 1 1

Gruppendynamik

Gruppendynamik I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Kennenlernen der Kommiliton*innen/Kleingruppenbildung
• Kennzeichen einer Gruppe
• Der vertikale und horizontale Schnitt
• Innere und äußere Umwelt
• Individualziele und Gruppenziele
• Einführung in die Gruppendynamik

Gruppendynamik II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Gruppennormen und -regeln
• Unterschiede und Gemeinsamkeiten
• Funktion und Rolle
• Rangdynamik
• Konfliktmodelle und Entscheidungsprozesse
• Gruppendynamischer Raum

Gruppenarbeit
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Gruppennormen und -regeln
• Unterschiede und Gemeinsamkeiten
• Funktion und Rolle
• Rangdynamik
• Konfliktmodelle und Entscheidungsprozesse
• Gruppendynamischer Raum

Krisenintervention

2

Krisenintervention

Krisenintervention
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Einstieg via Selbstreflexion
• Definition einer psychosozialen Krise
• Identität und Krise
• Anlässe für Krisen
• Traumatische Krisen und Lebensveränderungskrisen
• Chronische Krisen
• Krisen bei Jugendlichen
• Copingstrategien
• Krisenintervention
• Suizidalität
•Abklärung des Suizidrisikos

Medienpädagogik

2

Medienpädagogik

Medienpädagogik
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Eigene Medienkompetenz im Umgang mit digitalen Medien reflektieren (Soziale Netzwerke, Messenger-Apps, Games, Videoportalen, usw.); diese beinhaltet: Verständnis und Notwendigkeit von Datenschutz und Privatsphäre inkl. Anwendung, Fake News: Hintergrund und Identifikation, Digitale Abhängigkeiten und deren Auswirkungen, Selbstreflexion
• Inhaltliche und rechtliche Aspekte: Cybermobbing, Cyber-Grooming, Sexting, Malware (Trojaner, Viren, Würmer, usw.), Betrugsfälle (Abo- und Abzockfallen, usw.), Deep Fakes, Pro-Ana und Pro-Mia inkl. Coaches
• Künstliche Intelligenz: Chancen, Risiken und Weitergabe, Hintergrundinformationen inkl. Datenschutz, Einsatz im täglichen Arbeitsumfeld, Erarbeitung und Vermittlung der notwendigen Fähigkeiten für Klient*innen
• Games: Verständnis und Zusammenhänge, Gefahren und Übergriffe, Suchtpotentiale

Erlebnispädagogik

4

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 4
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Pädagogischen Grundmodelle und Tree of Science-Systematik der EP
• Programmtypen nach Priest
• Lernmodell Face the Challenge und Lernzonenmodell nach Nadler/Luckner
• Strukturmodell der EP-Lernszenarien nach Paffrath
• Transferthematik
• Gruppen- und Selbsterfahrung im erlebnispädagogischem Lernszenario

Erziehungs- und Förderplanung

1.5 2

Erziehungs- und Förderplanung

Erziehungs- und Förderplanung I - Hilfeplan
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Aufgaben der Sozialarbeiter*innen im Rahmen der KJH-Erziehungs- und Förderplanung
• Entwicklung der Erziehungs- und Förderplanung für Kinder und Jugendliche in Oberösterreich
• Erziehungs- und Förderplanung im derzeitigen KJHG inkl. dessen rechtlicher Rahmen, Voraussetzungen, Formen, Herausforderungen, Richtlinien zur leistungs- und qualitätsorientierten Steuerung im Bereich der Erziehungshilfen
• Voraussetzungen zur Erziehungs- und Förderplanung (Soziale Diagnostik)
• Formen der Erziehungs- und Förderplanung/des Hilfeplans (schriftlich / mündlich)
• Der Hilfeplan in der Richtlinie zur leistungs- und qualitätsorientierten Steuerung im Bereich der Erziehungshilfen
• Ergebnisse aus der Erziehungs- und Förderplanung / dem Hilfeplan: Ausarbeiten von Erziehungszielen als gemeinsamer partizipativer und bedürfnisorientierter Prozess mit den Familien, Kindern und Jugendlichen unter Einbezug ihrer Perspektiven und (Entwicklungs-)Bedürfnisse
• Rahmen zu den Hilfen des Hilfeplans (Rechtsgrundlage gegenüber den Erziehungsberechtigten / Betreuungsvereinbarung mit dem Träger)
• Instrumente der BVBs / KJH Land zu Anwendung sozialer Diagnostik in der Hilfeplanung (Checkliste, Zeitschiene, Genogramm, ECO-Map etc.)
• Was braucht es zur gelingenden Erziehungs- und Förderplanung (Ethik, Kultur der Zusammenarbeit, Haltungen)
• Schwierige Hilfe(n)planung bei herausfordernden Kindern und Jugendlichen (was uns dabei helfen kann)

Erziehungs- und Förderplanung II
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Allgemeine Annäherung – pädagogische Haltungen (Wertschätzung, Respekt, Einfühlungsvermögen, Transparenz, Partizipation, etc.), Methoden, Maßnahmen und Ziele
• Grundlagen der Erziehungs- und Förderplanung: Arbeiten mit Erziehungszielen
• Schlüsselfertigkeiten für Beziehungsfähigkeit
• Bedürfnismodell nach Epstein und Grawe
• Stärkenorientiertes Erziehungsmodell nach Klemenz
• Erziehungs- und Förderplanung anhand von konkreten Beispielen

Berufsethische Herausforderungen der Praxis im Spannungsfeld von Team- und Organisationsdynamik

1.5

Berufsethische Herausforderungen der Praxis im Spannungsfeld von Team- und Organisationsdynamik

Berufsethische Herausforderungen der Praxis im Spannungsfeld von Team- und Organisationsdynamik
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Macht in Gruppen
• Machtmissbrauch und Gewalt
• Normen, Tabus, Gruppengeheimnissen
• Umgang mit Gruppen- und Konformitätsdruck
• Groupthink – Janis Konzept
• Schutzkonzepte der KJH
• Persönliche Ängste, Grenzen und Möglichkeiten in ethisch heiklen Situationen

Soziale und persönliche Kompetenz

1. 2. 3. 4. 5.

Umgang mit Gewalt und Deeskalationsmanagement

1.5

Umgang mit Gewalt und Deeskalationsmanagement

Umgang mit Gewalt und Deeskalationsmanagement
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Unterschied Gewalt/Aggression
• Täter/Opfer Diskrepanz
• Eskalationsstrategien
• Deeskalation
• Abgrenzung zur Krisenintervention
• Primär-/Sekundärgefühle
• Isolation/Konfluenz
• Formen der Gewalt
• Neurodeeskalation

Kommunikation und Gesprächsführung

1.5 1 1

Kommunikation und Gesprächsführung

Kommunikation und Gesprächsführung I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Kommunikation
• Wahrnehmung / Interpretation, Praxisbeispiele
• verschiedene Modelle der Kommunikation nach: Watzlawick, Schulz von Thun, Satir, Berne, Birkenbihl,
• Anwendungsbeispiele zu den einzelnen Kommunikationsmodellen
• Gespräche vorbereiten und führen: Gesprächsarten, Nachbereitung, Reflexion.
• Grundhaltungen und Techniken der Kommunikation: Aktives Zuhören, Du-Ich Botschaften, Feedback

Kommunikation und Gesprächsführung II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Gesprächsführung nach Rogers: Förderliche und blockierende Äußerungen in der Gesprächsführung (GF), Lösungs- und ressourcenorientierte GF, Ressourcen- und lösungsorientierte Fragestellungen, Reframing
• Schulz v. Thun: das innere Team als Komponenten in der Gesprächsführung
• Umgang mit Konflikten: Konflikt-Eskalationsmodell nach F. Glasl, Konfliktlösung in der Gesprächsführung, Anwendung des Kommunikationsmodells der
Transaktionsanalyse in Konfliktsituationen, Die Auswirkung von Übertragung und Gegenübertragung in der Gesprächsführung
• Kommunikation und Beziehungsgestaltung im Zwangskontext

Kommunikation und Gesprächsführung III
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation Haltung, Theorie, und Methode n. M. Rosenberg
• Selbstempathie, Selbstausdruck, Empathie
• Reflexion eigener Konflikte auf Grundlage der GFK
• Feedback nach den Grundlagen der GFK
• Eigene Haltung und Kommunikationsmuster reflektieren

Selbsterfahrung

2 3

Selbsterfahrung

Selbsterfahrung I
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Humanistische Prinzipien in der Beziehungsgestaltung
• Selbstverständnis von Selbsterfahrung innerhalb der Ausbildung
• Selbstwahrnehmung und Selbsterleben
• Umgang mit inneren Aufträgen und Hemmnissen
• Ressourcenorientierte Biographiearbeit: Exploration der persönlichen Werte- und Prinzipienlandschaft
• Selbstfürsorge-Kompetenz, Ressourcenmanagement und Abgrenzungsfähigkeit

Selbsterfahrung II
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Selbsterleben in der Gruppe
• Externalisierung und Symbolisierung von innerem Erleben
• Umgang mit Feedback der Gruppe als Erprobungs- und Reflexionsmöglichkeit
• Biographiearbeit das Verstehen der eigenen (Erziehungs) Geschichte
• Sensibilisierung für eigene Berührtheiten und Konflikterfahrungen
• aktuelle Lebensthemen, ihre Herausforderungen und Chancen
• (zukünftige) Identität als Sozialpädagog*in
• Integrations-, Ressourcen-Arbeit
• Psychohygiene als Methode zur geistigen und körperlichen Gesundheit

Praxisbegleitung

2 2 2

Praxisbegleitung

Praxisbegleitung I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Handlungsanleitung für das Erstellen eines Praktikumsberichts
• Gemeinsames Erkunden relevanter Praxiserfahrungen
• Arbeiten mit der Praxismappe
• Reflexion, Diskussion und Dialog über die Theorie/ Praxisverknüpfung der „definierten“ Aufgaben und Anforderungen von Sozialpädagog*innen im gesellschaftlichen Kontext
• handlungsorientiertes Lernen, Üben, Erproben, Ausprobieren von „sozialpädagogischem Handeln „
• Multiperspektivische/kultursensitive Betrachtung sozialpädagogischer Aufgabenstellungen
• Üben und Vertiefen praxisrelevanter Fertigkeiten
•Eigene und gesellschaftliche Ambiguitätstoleranz

Praxisbegleitung II
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• theoriegeleitetes Handeln erproben und Präsentieren eines Lernzielplans
• Reflexion der Erfahrungen mit der Erstellung, Durchführung und Evaluation des Lernzielplans
• Reflexion relevanter Praxiserfahrungen mittels Dialog und Metalog
• handlungsorientiertes Lernen, Üben, Erproben, Explorieren sozialpädagogischen Handelns mittels unterschiedlicher Methoden, Interventionen und Techniken

Praxisbegleitung III und theoriegeleitete Fallarbeit
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Handlungsanleitung zum differenzierteren Einsatz des Lernzielplans und zur Erstellung des Praktikumsberichts
• Multiprofessionelle, multiperspektivische und polykontextuelle Fallbetrachtung
• Üben und Vertiefen praktischer Fertigkeiten wie z.B.: Gesprächsführungstools, systemische Fragen stellen, deeskalierende Grundhaltungen einnehmen
• Respektieren und Modellieren hilfreicher Verbindungen und Trennungen (Nähe-Distanz Regulierung) im sozialpädagogischen Alltag
• die eigene Multivalenztoleranz erkunden
•Theoriegeleitetes Handeln durch die Anwendung des Lernzielplanes erkunden und evaluieren

Ausbildungsupervision

1 1

Ausbildungsupervision

Ausbildungssupervision I
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Erfahren eines möglichst angstfreien und sicheren Gruppensettings um reflexives Wahrnehmen, Denken und Handeln zu fördern.
• installieren einer Supervisionshaltung und -kultur, die einen engagierten Dialog ermöglicht (Fehlertoleranz als Arbeitsbasis...)
• multiperspektivische Exploration auftretender Fragen, Anliegen, Unsicherheiten usw...
• systemische, persönliche, soziodynamische, pädagogische, usw... Blickwinkel einnehmen und professionelle Standpunkte erkunden, um die Entwicklung einer professionellen Berufsidentität zu fördern.

Ausbildungssupervision II
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Supervisorisches Bearbeiten von benannten und unbenannten Wechselwirkungen, eingebrachten Beobachtungen und Erlebnissen und das Reflektieren der Geschehnisse in der Rolle als Lehrgangsteilnehmer*in und Praktikant*in im Ausbildungskontext und sozialpädagogischen Berufsfeld.
• Reflexion der dargebotenen Theorieinputs unter dem Focus einer sich entwickelnden Berufsidentität
• Unterstützende supervisorische Interventionen, um bei den Lehrgangsteilnehmer*innen einen Theorie-Praxis Transfer zu fördern.
• Internalisieren des Erlernten begleiten
• Metaebenenkommunikation erfahren und üben.

Ethik in der Sozialpädagogik

2

Ethik in der Sozialpädagogik

Ethik in der Sozialpädagogik I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Begriffsdefinitionen, Verständnis und Bedeutung von Ethik, Moral, Werten, Normen, Recht, Prinzipien, Verantwortung, Tugenden etc.
• Ebenen der Ethik und Bereichsethiken
• Klassische Ethiktheorien und -prinzipien
• Grundlagen der Care-Ethik & Care als gelebte ethische Praxis
• Praxisrelevante ethische Prinzipien und Themen
• Ausgewählte ethische Herausforderungen und Problemfelder
• Methoden und Modelle ethischer Entscheidungsfindung
• Moral distress und moralische Resilienz
• Berufskodizes allgemein und Diskussion der für die Sozialpädagogik und Soziale Arbeit berufsrelevanten ethischen Standards

Teamarbeit

1

Teamarbeit

Teamarbeit
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Begriffsklärungen: Team /Arbeitsgruppe/ interdisziplinäres Team
• Teamstrukturen und -zusammensetzungen
• Rollenverteilung und Aufgaben im Team
• Erfolgsfaktoren der Teambildung
•Teamdynamiken und -konflikte

Wissenschaftliches Arbeiten

1. 2. 3. 4. 5.

Einführung wissenschaftliches Arbeiten

1.5

Einführung wissenschaftliches Arbeiten

Einführung wissenschaftliches Arbeiten
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Gütekriterien von Wissenschaftlichkeit
• Wissenschaftsprozess
• gendersensible Sprache
• Umgang mit wissenschaftlicher Literatur (Recherchieren, Lesen, Zitieren)
• Zitierregeln und ihre Anwendung
• Schreiben einer Arbeit im wissenschaftlichen Stil: Aufbau und Gliederung, Stilistisches, Literaturverzeichnis
• Aufbau und Inhalt von Exposés inkl. Themenfindung und Formulierung der Fragestellung.

Begleitung Exposé

2

Begleitung Exposé

Begleitung Exposé
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Information über die formalen und inhaltlichen Standards der Abschlussarbeit und des Exposés, sowie zur Literaturrecherche
• Anwendung der Zitierrichtlinien und einer gendergerechten Sprache
• Übungen zur Themenfindung und Formulierung der Fragestellung
• Unterstützung bei der Erarbeitung des eigenen Exposés

Abschlussarbeit

3

Abschlussarbeit

Abschlussarbeit
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Abschlussprüfung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche Prüfung

• Endkontrolle Exposé: Ergänzung, Verfeinerung
• Begleitung bei der Abfassung der Abschlussarbeit in Gruppen und Einzelterminen

Abschlussprüfung

1

Abschlussprüfung

Abschlussprüfung
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Abschlussprüfung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Mündliche Prüfung

Praxis erfahren

1. 2. 3. 4. 5.

Informationspraktikum

5

Informationspraktikum

Die Teilnehmer*innen verstehen die 1200 Stunden Praxis und die Praxisanleitung als wesentliches Lerninstrument der Ausbildung, kennen die fachlichen Standards sozialpädagogischer Dokumentation und können Berichte, Sachverhaltsdarstellungen und tägliche Aufzeichnungen professionell verfassen und verfügen über einen nichtdogmatischen Sprachgebrauch. Die Teilnehmer*innen wenden multiperspektivische Betrachtungsweisen von sozialpädagogischen Phänomenen an, können in der Praxis deeskalierende Grundhaltungen einnehmen, durchhalten und können Theorie/Praxis Bezüge herstellen.

Informationspraktikum 140 Stunden
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Überprüfen der Motivation und des Berufsfeldes im Kernbereich der KJH (stationär und mobil)

Begleitendes Praktikum

11

Begleitendes Praktikum

• vertiefendes Lernen durch theoriegeleitete Lernziele
• praktisches Anwenden reflektierter Lernerfahrungen
• angeleitetes eigenständigeres Handeln

Begleitetes Praktikum 300 Stunden
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 11
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• vertiefendes Lernen durch theoriegeleitete Lernziele
• praktisches Anwenden reflektierter Lernerfahrungen
• angeleitetes eigenständigeres Handeln

Berufspraktikum

29

Berufspraktikum

• weiterführende Theorie-Praxisverknüpfung durch aufbereitete Lernziele und Praxisanleitung vor Ort
• zunehmende Verselbständigung der sozialpädagogischen Praxis

Berufspraktikum 760 Stunden
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 29
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• weiterführende Theorie- Praxisverknüpfung durch aufbereitete Lernziele und Praxisanleitung vor Ort
• zunehmende Verselbständigung der sozialpädagogischen Praxis

Frei- und Wahlpflichtfächer

1. 2. 3. 4. 5.

Orientierungslehrveranstaltung

1

Orientierungslehrveranstaltung

Orientierungslehrveranstaltung
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Inhaltliche Schwerpunkte des Lehrgangs bzgl. Theorie und Praxis,
• Einführung in organisatorisch relevante Aspekte (Anwesenheit, Stundenplan, Tools und Apps (MS-Teams, Levis, etc.),
• Kennenlernen des Jahrgangs und Organisation der Zusammenarbeit

International Lesson Outdoor Education and Experimental Learning

3

International Lesson Outdoor Education and Experimental Learning

International Lesson Outdoor Education and Experimental Learning
  • Semester: 4
  • Typ: Frei, Seminar
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Teilnahme an einem Projekt einer der Partnerhochschulen XAMK University of Applied Sciences in Mikkeli Finnland oder TU Nürnberg oder FH OÖ Lehrgang Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in in der Kinder- und Jugendhilfe im jeweiligen Veranstaltungsland.
• Gruppenübungen zum Kennenlernen und Stärken des Gruppengefüges
• Navigieren und Routenplanung
• Camp Life und/oder stationierte Selbstversorgung in Gruppen
• Gruppenpädagogik und erlebnispädagogische Modelle, Konzepte und Interventionen
• Reflexionsmodelle und Methoden

Wahlpflichtfach

2

Wahlpflichtfach

Wahlpflichtfach
  • Semester: 4
  • Typ: Wahlpflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

Wahlpflichtfach A: Naturerfahrungen und Land Art
• Den Menschen als Naturwesen betrachten, Naturerfahrungen im Kontext eines ganzheitlichen Menschenbildes
• Bildungsprozesse und Naturprozesse als Kulturerfahrungen
• Naturräume als ästhetische Erfahrungsräume nutzen: Wandern, Orientieren und Bewegung in der frischen Luft,
• Landart und ästhetische Gestaltung mit Naturmaterialien

Wahlpflichtfach B: Innovative Sozialpädagogik
• Grundlagen und Theorien innovativer Sozialpädagogik
• Partizipation und Empowerment als Innovationsstrategien
• Herausforderungen und Chancen in der Umsetzung innovativer Konzepte (Sozialraumorientierung, SiSu, Familienwohnen, Schulsozialarbeit, Moverz usw.)
• Kennenlernen unterschiedlicher bereits implementierter Konzepte in OÖ

Schreibwerkstatt

2

Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt
  • Semester: 5
  • Typ: Frei, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Vom Exposee zur Abschlussarbeit
• Vertiefende Auseinandersetzung hinsichtlich zentraler Inhalte einer wissenschaftlichen Arbeit; Ausgangspunkt – thematische Bearbeitung - Resümee
• Entwicklung einer schlüssigen Argumentation/Erzählung zur Beantwortung der Fragestellung
• Bearbeitung schreibtechnischer Problemstellungen
• Bearbeitung individueller Fragen

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TelefonT +43 5 0804 52300

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