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Agrartechnologie und -management

Bachelor, Vollzeit

Rechts im Bild ist ein Feld, dass von mehreren Traktoren gepflügt wird, Links untersuchen drei Studierende in gelben Jacken den Boden in einem Feld.
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Agrartechnologie und -management

Studienplan

Studienplan NEU ab 10/2026

Module

Ergänzende Kompetenzen

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Soft Skills 2

2 3.5

Soft Skills 2

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten: Bachelorarbeit: Die Absolvent*innen sind in der Lage, die Prinzipien guter wissenschaft-licher Praxis anzuwenden und eine wissenschaftliche Arbeit zu ei-nem fachbezogenen Thema selbstständig zu planen, zu verfassen, zu präsentieren und zu reflektieren. Sie nutzen geeignete Recherche , Schreib und Zitiertechniken und beurteilen die Qualität wis-senschaftlicher Quellen kritisch.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten: Statistik: Die Absol-vent*innen sind in der Lage, grundlegende statistische Methoden zur Beschreibung und Analyse von Daten anzuwenden. Sie wählen geeignete Maßzahlen, grafische Darstellungen und statistische Tests aus, führen diese softwaregestützt durch und interpretieren Ergebnisse im Kontext naturwissenschaftlicher Fragestellungen.

Team- und Konfliktmanagement: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Teamprozesse zu analysieren und aktiv zu gestalten. Sie erkennen gruppendynamische Phänomene und Konfliktsituationen frühzeitig, wenden geeignete Konfliktlösungs und Interventionsme-thoden an und reflektieren die Möglichkeiten und Grenzen ihres eigenen Handelns in Team und Arbeitssituationen.
und Lösung von Konflikten einzusetzen.
Sie erkennen, die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Hand-lungsspektrums.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten: Bachelorarbeit
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Erarbeiten eines Grundverständnisses für wissenschaftliches Arbeiten (z. B. allgemeine Anforderungen, Qualitätskriterien für Bachelorarbeiten, Prozessschritte, gute wissenschaftliche Praxis);
• Kennenlernen und Üben wichtiger Techniken und Methoden für die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten (z. B. Literatursuche, Bewertung der Zuverlässigkeit von Informationsquellen, Recherchieren und Zitieren, Lesestrategien, Zeitplanung, Schreibtechniken).

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten: Bachelorarbeit
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen der wichtigsten statistischen Methoden für Naturwissenschaftler;
• Kurze Einführung in die Software SPSS (o.ä.);
• Maßzahlen zur Beschreibung von Stichproben und deren Berechnung in einem statistischen Programm;
• Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitstheorie: Ereignisse, Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitsdichte und Verteilungsfunktion, Unabhängigkeit und bedingte Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert, Varianz und Kovarianz, Quantile. Schätzung von Parametern und Konfidenzintervalle;
• Statistische Tests für normalverteilte Daten (t-Tests, Varianzanalyse).

Team- und Konfliktmanagement
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 1,5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Was ist ein Team?;
• Vor- und Nachteile der Teamarbeit;
• Voraussetzung für effektive Teamarbeit;
• Merkmale in Teams (z.B. Gruppenkohäsion, Gruppennormen, motivationale Besonderheiten, gruppenpsychologische Phä-nomene, etc.);
• Phasen der Teamentwicklung (z.B. Blanchard, Tuckman,
Teamuhr von Francis / Young, etc.);
• Rollen in Teams (z.B. Schindler, Belbin, etc.);
• Prozessanalyse in der Teamarbeit;
• Grundlagen/Prinzipien des Konfliktmanagements;
• Eskalationsstufen bei Konflikten und Interventionsmöglichkeiten;
• Analyse und Reflexion konkreter Konfliktsituationen.

Soft Skills 1

3 2

Soft Skills 1

Kommunikation: Die Absolventinnen sind in der Lage, grundlegende Prinzipien erfolgreicher Kommunikation anzuwenden und ihr eigenes Kommunikationsverhalten reflektiert zu analysieren. Sie führen Gespräche ziel‑ und ergebnisorientiert mit unterschiedlichen Kommunikationspartnerinnen und geben konstruktives Feedback.

Agrarkommunikation: Die Absolvent*innen sind in der Lage, agrarische Fachinhalte adressatengerecht mündlich und schriftlich zu kommunizieren. Sie planen und nutzen geeignete Medien und Kommunikationsinstrumente, entwickeln einfache Kommunikationsstrategien für agrarbezogene Organisationen oder Projekte und bewerten die Wirksamkeit von Agrarkommunikationsmaßnahmen.

Studienstart und Orientierung: Die Absolvent*innen sind in der Lage, sich im Bachelorstudium zielgerichtet zu orientieren und entsprechend den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis zu handeln. Sie wenden grundlegende Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens korrekt an, beachten akademische Integrität und übernehmen Verantwortung für eine regelkonforme Zitierpraxis sowie einen reflektierten Einsatz KI gestützter Werkzeuge.


Kommunikation
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Kommunikationstheoretische Grundlagen
• Bedeutung der Wahrnehmung in der Kommunikation (z.B. Wahrnehmungsfilter,-verzerrungen und -kanäle);
• Richtlinien für konstruktives Feedback;
• Entwicklung eine „Wir-Gefühls“ in der Gruppe;
• Erarbeiten von Gruppenspielregeln.

Studienstart & Orientierung
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Orientierung im Bachelorstudium
• Onboarding und Kennenlernen
• Einführung in akademisches Arbeiten
• Bedeutung der wissenschaftlichen Integrität

Agrarkommunikation
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen der Agrarkommunikation;
• Kommunikationsstrategie und -planung;
• Medien- und Öffentlichkeitsarbeit;
• Wissenschaftskommunikation;
• Medien- und Öffentlichkeitsarbeit;
• Verbraucherkommunikation;
• Evaluierung und Messung der Kommunikation.

Projekte & Anwendungspraxis

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Berufspraktikum und Bachelorarbeit

23

Berufspraktikum und Bachelorarbeit

Die Absolvent*innen können eine konkrete betriebliche / agrarwirt-schaftliche / agrartechnische Problemstellung in einem Unterneh-men lösen und dabei auch wissenschaftliche Recherchen anstellen. Sie sind sowohl bezüglich fachlicher Problemlösung, in der Kombi-nation zwischen Theorie und Praxis, als auch in eigenständiger Projektorganisation gefordert, und können eigenständig eine wis-senschaftliche Arbeit (Bachelorarbeit) verfassen.

Bachelorarbeit
  • Semester: 6
  • Typ: Pflicht, Bachelorarbeit
  • ECTS: 7
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Erstellung der Bachelorarbeit nach wissenschaftlichen Leitlinien laut Literatur (Karmasin/Ribing). Das Thema sollte in engem Zusammenhang mit dem Berufspraktikum oder einer gleichwertigen Projektarbeit stehen.

Bachelorseminar
  • Semester: 6
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Seminar zur Begleitung der Bachelorarbeit und des strukturierten Erfahrungsaustausches;
• Präsentation der Arbeit in Gruppen mit Diskussion der wesentlichen Inhalte;
• Vertiefung und Weiterentwicklung der in der Lehrveranstaltung „Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens“ (4. Semester) erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere in den Bereichen Literaturrecherche, korrekte Zitierpraxis und wissenschaftlicher Schreibstil.

Berufspraktikum
  • Semester: 6
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 15
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Studierenden arbeiten eigenverantwortlich an einem Projekt in einem Unternehmen, dessen Inhalt sie auch theoretisch bearbeiten. Inhaltlich muss das Thema des Berufspraktikums mehreren Modulen des Studien-gangs zuordenbar sein.

Agrarmanagement

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Landwirtschaftliche Betriebslehre

5 7

Landwirtschaftliche Betriebslehre

Agrarcontrolling: Die Absolvent*innen sind in der Lage, strategische und operative Controlling Instrumente im agrarischen Kontext anzuwenden. Sie kalkulieren Produkte und Leistungen auf Basis von Voll und Teilkosten, nutzen mehrstufige Deckungsbeitragsrechnun-gen sowie Kennzahlen für unternehmerische Entscheidungen und analysieren betriebliche Konzepte hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit.

Marktorientiertes Management: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Marketing als strategisches Gesamtkonzept der marktorientierten Unternehmensführung zu verstehen und anzuwenden. Sie analysieren Markt und Kundenanforderungen, entwickeln grundlegende Marke-tingkonzepte, setzen Instrumente des Marketing Mix ein und nutzen digitale sowie KI gestützte Marketingansätze zur zielgerichteten Kom-munikation und Marktbearbeitung.

Rechtslehre: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale Fragestellungen des Wirtschafts , Agrar , Umwelt und Lebensmittelrechts zu analysieren und rechtliche Rahmenbedingungen auf praxisnahe Fallbeispiele anzuwenden. Sie kennen wesentliche Gesetze, Normen und Regelwerke und berücksichtigen diese bei unternehmerischen Entscheidungen im agrarischen Umfeld.

Agrarcontrolling
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen operatives und strategisches Controlling;
• Grundlagen der Planung, Budgetierung (Personalkosten, DB usw.);
• Performance Measurement im landwirtschaftlichen Kontext;
• Spezielle Controlling-Instrumente;
• Kostenmanagement.

Agrarcontrolling
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen operatives und strategisches Controlling;
• Grundlagen der Planung, Budgetierung (Personalkosten, DB usw.);
• Performance Measurement im landwirtschaftlichen Kontext;
• Spezielle Controlling-Instrumente;
• Kostenmanagement.

Marktorientiertes Management
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 4
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Bedeutung der Markt- und Kundenorientierung für den Unternehmenserfolg;
• Holistischer Prozess des marktorientierten Managements;
• Besonderheiten des B2B-, Industriegüter- und High Tech- Marketings;
• Analyse der strategischen Ausgangssituation unter Beachtung aller relevanten Informationsfelder (Makro-/Mikroumwelt, Kunde, Wettbewerber, Unternehmen);
• Festlegung der marketingstrategischen Grundausrichtung;(kundenzentrierte und wettbewerbszentrierte Strategien);
• Grundlagen der Kommunikations-, Preis-, Distributions-, Vertriebs- und Produktpolitik;
• Grundlagen des Beziehungsmarketings und sein besonderer Stellenwert im Industriegüterkontext;
• verstehen die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von Marketing Automation und künstlicher Intelligenz im Marketing; Fallstudien.

Rechtslehre
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der österreichischen Rechtsordnung;
• Stufenbau der Rechtsordnung;
• Spezielle Rechtsfragen des Wirtschafts-, und Agrarrechts;
• Regelungen des objektiven Rechts der Landwirtschaft;
• Beschäftigungsverhältnisse (Angestellte, Arbeiter, Werkvertrag, freie Dienstnehmer), Mutterschutz, Karenz, Altersteilzeit;
• Anlagen-, Wasser-, Forst- und Abfallwirtschaftsrecht;
• Umweltverträglichkeitsprüfung, Luftreinhalte-, Planungs- und Naturschutzrecht;
• Agrar- und Umweltrecht.

Agrarmanagement

18

Agrarmanagement

Digitales Marketing: Die Absolvent*innen sind in der Lage, digitale Marketingkonzepte zu analysieren und praxisorientiert anzuwenden. Sie entwickeln grundlegende digitale Marketingstrategien, nutzen geeignete Kanäle und Tools (z. B. Online und Soci-al Media Marketing, Marketing Automation) und beurteilen deren Beitrag zur Markt und Kundenorientierung sowie zum Unternehmenserfolg.

Projektmanagement: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Projekte zu strukturieren, zu planen und umzusetzen. Sie wenden Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements zur Termin , Ressourcen und Kostenplanung an, steuern Projekte risikoorientiert und dokumentieren Projektfortschritte unter Einsatz geeigneter Software-tools.

Qualitätsmanagement: Die Absolvent*innen kennen die Grundzüge des Qualitätsmanagements und können diese auf landwirtschaftli-che Betriebsweise übertragen. Sie wissen, wie Qualitäts- und Risi-komanagementinstrumente angewendet werden, und können HAC-CPs bestimmen und Dokumente lenken.

Innovations – und Technologiemanagement: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Innovations und Technologieprozesse zu analy-sieren und aktiv mitzugestalten. Sie wenden Methoden des Ideen , Trend und Innovationsmanagements an, nutzen geeignete Tools zur Bewertung von Technologien und reflektieren Innovationsprojekte im Hinblick auf Organisation, Kultur und Markterfolg.

Direktvermarktung: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Konzepte der landwirtschaftlichen Direktvermarktung zu analysieren und pra-xisorientiert anzuwenden. Sie entwickeln einfache Direktvermark-tungsstrategien, beurteilen Produkte, Vermarktungswege und Ab-satzkanäle unter rechtlichen, hygienischen und betriebswirtschaftli-chen Rahmenbedingungen und reflektieren Marketing‑ und Kom-munikationsmaßnahmen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Kun-denorientierung und nachhaltige Wertschöpfung.

Digitales Marketing
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Bedeutung und Einfluss der Digitalisierung auf das markt- orientierte Management;
• Bedeutung von Business Intelligence für marktorientiertes Management in einem digitalen Umfeld;
• Ziele und Strategien des digitalen Marketings;
• Kanäle und Tools im digitalen Marketing: Online Marketing, Social Media Marketing, Blogs, etc.;
• Marketing Automation und künstliche Intelligenz im Digital Marketing.

Direktvermarktung
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Einführung in die Direktvermarktung;
• Produkte und Wertschöpfung;
• Rechtliche und hygienische Grundlagen;
• Vermarktungswege und Absatzkanäle;
• Preisgestaltung und Wirtschaftlichkeit;
• Marketing und Kundenbeziehung;
• Direktvermarktung im Kontext nachhaltiger Agrarsysteme.

Innovations- und Technologiemanagement
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Foresight und Trendmanagement;
• Innovationstypen;
• Ideenmanagement;
• Kreativität & Kreativitätsmethoden;
• Innovationsmanagement-Prozesse;
• Technologieportfolio;
• Durchführung eines Innovationsprojektes;
• Bearbeitung von Aufgabenstellungen im Rahmen von Seminararbeiten mit Fokus auf die in der Vorlesung durchgesprochenen Themen.

Innovations- und Technologiemanagement
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Übung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Foresight und Trendmanagement;
• Innovationstypen;
• Ideenmanagement;
• Kreativität & Kreativitätsmethoden;
• Innovationsmanagement-Prozesse;
• Technologieportfolio;
• Durchführung eines Innovationsprojektes;
• Bearbeitung von Aufgabenstellungen im Rahmen von Seminararbeiten mit Fokus auf die in der Vorlesung durchgesprochenen Themen.

Projektmanagement
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Projekt-Definition / Magisches Dreieck /Rollen;
• Projektabgrenzung und Projektbeauftragung;
• Projektmanagement-Organisationen;
• Terminplanungsmethoden;
• Aufgabenverteilung in Projekten;
• Ressourcen- und Kostenplanung;
• Integriertes Projektcontrolling.

Qualitätsmanagement
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen und Bedeutung des Qualitätsmanagements;
• Überblick über Qualitätsmanagementmodelle und -methoden: EFQM, TQM, ISO (9001:2015, 9004);
• Regelkreis des Qualitätsmanagements;
• Vorgehensweise im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungs-Prozesses;
• praxisorientierte Interpretation der Normanforderungen;
• Aufbau eines Integrierten Managementsystems;
• Prüfmethodentechnik und Anwendung; Prüfmittelüberwachung;
• Qualitätsplanung; Prozessanalyse und -optimierung;
• qualitätsbezogene Kosten, Audit und Zertifizierung;
• Krisenmanagement;
• Grundlagen der Gefahrenanalyse und Ableitung von kritischen Kontrollpunkten;
• Grundlagen der Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.

Betriebswirtschaftslehre

2 3

Betriebswirtschaftslehre

BWL I
Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende betriebswirt-schaftliche Zusammenhänge zu erläutern, insbesondere im Bereich des internen und externen Rechnungswesens. Sie können Bilanzen lesen und interpretieren sowie grundlegende Kosten- und Kalkulati-onsmethoden anwenden.

BWL II
Die Absolvent*innen sind in der Lage, Deckungsbeiträge zu berech-nen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen auf unterschiedliche Entscheidungssituationen anzuwenden. Sie können einfache Kos-tenplanungen durchführen und Soll‑Ist‑Vergleiche interpretieren.

Betriebswirtschaftlehre I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Einführung in die Betriebswirtschaftslehre;
• Kernprozesse eines Unternehmens;
• Unternehmensformen, Unternehmensgründung;
• Einführung in die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung;
• Grundlagen der Kostenrechnung (BAB, Kalkulation, Grundlagen der Deckungsbeitragsrechnung);
• Finanzkennzahlen.

Betriebswirtschaftlehre II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Fortgeschrittene Kostenrechnung;
• Grundlagen Plankostenrechnung;
• Grundlagen der Investitionsrechnung;
• Grundlagen der Finanzierung.

Agrarwissenschaften

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Landwirtschaft 2

4 6

Landwirtschaft 2

Berglandwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, die be-sonderen naturräumlichen, ökologischen und ökonomischen Rah-menbedingungen der Berglandwirtschaft zu erklären und deren Bedeutung im nationalen und alpinen Kontext einzuordnen. Sie beurteilen Produktions und Bewirtschaftungssysteme, agrarpoliti-sche Förderinstrumente sowie die Rolle der Berglandwirtschaft für Landschaftspflege, Biodiversität und nachhaltige Entwicklung.

Technische Innovationen: Berglandwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle technische Innovationen in der Bergland-wirtschaft auf Basis praxisnaher Einblicke aus Industrie, Anwendung und Forschung einzuordnen. Sie reflektieren neue Maschinen , Verfahrens sowie Digitalisierungs und Automatisierungslösungen hinsichtlich ihres Einsatzpotenzials, ihrer Wirtschaftlichkeit und ihrer Auswirkungen auf Effizienz, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit im Berggebiet.

Aktuelle Themen in der Landwirtschaft III: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Landwirtschaft zu analysieren und in einen agrarwissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Sie bereiten Informationen aus Fachveranstaltungen, Exkursionen und aktuellen Quellen strukturiert auf und reflektieren diese kritisch.

Biologische Landwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen der ökologischen Landwirtschaft zu erklären und diese von anderen Landbaumetho-den abzugrenzen. Sie bewerten Tierhaltung, Tierzucht und Fütte-rung im Biolandbau sowie betriebswirtschaftliche, agrarpolitische und marktbezogene Rahmenbedingungen und ordnen ökologische, energetische und klimarelevante Wirkungen ein.

Hofübernahme: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale Her-ausforderungen und Erfolgsfaktoren der Hofnachfolge zu analysie-ren. Sie planen Nachfolgeprozesse unter Berücksichtigung betriebli-cher, rechtlicher, finanzieller und familiärer Rahmenbedingungen und reflektieren Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung landwirt-schaftlicher Betriebe.

Aktuelle Themen in der Landwirtschaft III
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Lehrveranstaltung ist als dynamisches und semesteraktuell gestaltetes Format konzipiert. Die konkreten Inhalte werden laufend an aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Fragestellungen der Landwirtschaft angepasst. Dadurch variiert die inhaltliche Ausgestaltung von Semester zu Semester. Im Zentrum stehen:
• aktuelle Entwicklungen in Landwirtschaft, Agrartechnologie und Agrarmanagement;
• Beiträge externer Expert*innen sowie Fachveranstaltungen und Tagungen;
• Exkursionen und Einblicke in Praxis- und Forschungsprojekte.

Berglandwirtschaft
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Bedeutung der Berglandwirtschaft im nationalen und alpinen Kontext;
• Naturräumliche Rahmenbedingungen der Berggebiete;
• Produktionssysteme der Berglandwirtschaft;
• Bewirtschaftungsformen und Arbeitswirtschaft im Berggebiet;
• Rolle der Berglandwirtschaft für Landschaftspflege, Biodiversität und Ökosystemleistungen;
• Ökonomische Rahmenbedingungen und Einkommenssituation;
• Förderinstrumente und agrarpolitische Maßnahmen für Berggebiete.

Technische Innovationen: Berglandwirtschaft
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Praxis‑ und Industrieeinblicke durch Fachvorträge, Demonstrationen oder Exkursionen zu den Themen:
• Neueste technische Entwicklungen in der Berglandtechnik;
• Digitalisierung und Automatisierung im Bergland.

Biologische Landwirtschaft
  • Semester: 6
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Lehrveranstaltung ist als dynamisches und semesteraktuell gestaltetes Format konzipiert. Die konkreten Inhalte werden laufend an aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Fragestellungen der Landwirtschaft angepasst. Dadurch variiert die inhaltliche Ausgestaltung von Semester zu Semester. Im Zentrum stehen:
• aktuelle Entwicklungen in Landwirtschaft, Agrartechnologie und Agrarmanagement;
• Beiträge externer Expert*innen sowie Fachveranstaltungen und Tagungen;
• Exkursionen und Einblicke in Praxis- und Forschungsprojekte.

Hofübernahme
  • Semester: 6
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen der Nachfolge und Umgang mit Herausforderungen;
• Planung und Ressourcen für eine erfolgreiche Nachfolge;
• Umsetzung & Erfolgssicherung der Nachfolge;
• Rechtliches.

Forst

5 3

Forst

Forstwirtschaft I: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegen-de Konzepte, Methoden und Zielkonflikte der Forstwirtschaft zu er-klären und in einen ökologischen, ökonomischen und gesellschaftli-chen Kontext einzuordnen. Sie analysieren Waldökosysteme, Wachstums- und Ertragsprozesse sowie Methoden der Waldbewirt-schaftung und bewerten diese unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit sowie Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungs-wirkung. Sie kennen die Rolle des Waldes im Klimawandel und können Anpassungskonzepte hinsichtlich Waldbau und Forstschutz umsetzen. Sie kennen die wichtigsten heimischen Baumarten und praxisrelevante forstgesetzliche Bestimmungen.

Forstwirtschaft II: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle Fragestellungen der Forstwirtschaft praxisnah zu bearbeiten. Sie bewerten Maßnahmen zu Erschließung, Holzernte, Walderneuerung, Pflege, Forstschutz (z. B. Borkenkäfermanagement) sowie zur Mobilisierung von Biomassepotenzialen und reflektieren deren Auswirkungen auf Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Waldstandort und Nachhaltigkeit. Sie kennen Besonderheiten der multifunktionalen, österreichischen Forstwirtschaft und insbesondere in der Bewirt-schaftung von Standort- und Objektschutzwäldern. Sie können den Rohstoff Holz als Werkstoff und Energieträger charakterisieren. Sie kennen technologische Innovationen in der Wertschöpfungskette der Forst- und Holzwirtschaft.

Forstwirtschaft I
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 4
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Begriffe und Methoden in der Forstwirtschaft;
• Forstliche Nachhaltigkeit ;
• Waldökosysteme und Walddynamik global, in Europa, in Österreich;
• Entwicklung des mitteleuropäischen Waldes;
• Standortskunde und Waldökologie;
• Baumarten;
• Waldbau;
• Waldmesslehre, Ertragskunde und Forsteinrichtung;
• Produktionsziele im Forstbetrieb und grundlegende Managementbegriffe;
• Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz;
• Wald und Wild;
• Forstpolitik und Forstrecht in der Praxis;
• Multifunktionale Forstwirtschaft, Zielkonflikte;
• Aspekte des Klimawandels;
• Wald als Kohlenstoffsenke, Kohlenstoffkreislauf;
• Klimawandel und Waldbewirtschaftung.

Technische Innovationen: Forstwirtschaft
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Praxis und Industrieeinblicke durch Fachvorträge, Demonstrationen oder Exkursionen;
• Einordnung neuer Technologien hinsichtlich Praxisreife, Wirtschaftlichkeit und ökologischer Wirkung.

Forstwirtschaft II
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Forsttechnik;
• Holzernte;
• Wertschöpfung in der Forst- und Holzwirtschaft;
• Rohstoff Holz: Holzbiologie, Holzchemie, Holzphysik; Holz als Werkstoff und als erneuerbarer Energieträger;
• Waldbauliche Einflüsse auf die Holzqualität;
• Waldverjüngung, Wildeinfluss und Wildschaden;
• Management von Bergwald bzw. Schutzwald;
• Bewertung des technischen Fortschritts in der Forstwirtschaft;
• Mobilisierung von Biomassepotenzialen in der Forstwirtschaft;
• Erarbeiten von aktuellen Themen der Forstwirtschaft.

Grundlagen Tierhaltung

4

Grundlagen Tierhaltung

Struktur und Funktion von Futterinhaltsstoffen: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Struktur, Eigenschaften und Funktion zentraler Futterinhaltsstoffe zu erklären. Sie können den Zusammenhang zwischen chemischer Struktur und ernährungsphysiologischer Wir-kung herstellen und dieses Wissen auf agrarisch relevante Frage-stellungen anwenden.

Tierphysiologie: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegen-de anatomische und physiologische Funktionen ausgewählter Nutz-tiere zu beschreiben und deren Bedeutung für Wachstum, Entwick-lung und Leistungsfähigkeit einzuordnen.

Struktur und Funktion von Futterinhaltsstoffen
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Chemische Struktur von Zuckern, Stärke und Faserstoffen;
• Aufbau aus Aminosäuren, Proteinstrukturen;
• Essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren;
• Funktion von Proteinen im Stoffwechsel und Leistungsbildung;
• Struktur von Fettsäuren und Triglyceriden;
• Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren;
• Mengenelemente und Spurenelemente;
• Fett und wasserlösliche Vitamine;
• Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

Tierphysiologie & Nutztierkunde
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Nutztierkunde;
• Systematik und Domestikation der Nutztiere;
• Nutzung und Leistung von Nutztieren;
• Anatomie und Physiologie der Nutztiere (große und kleine Wiederkäuer, Schwein, Geflügel).

Spezialkulturen

9

Spezialkulturen

Spezialkulturen in der Praxis: Die Absolvent*innen sind in der Lage, sich selbstständig Informationen zur Kulturführung von Spezialkulturen aus unterschiedlichen Quellen zu beschaffen, diese fachgerecht aufzubereiten und zu präsentieren. Sie bewerten pflanzenbauliche Produktionsprozesse von Spezialkulturen, berücksichtigen vor und nachgelagerte Prozessschritte (z. B. Saatgutbeschaffung, Veredelung, Vermarktung) und beziehen diese in betriebliche Entscheidungsprozesse zur Gestaltung des Kulturenportfolios ein.

Spezielle Pflanzenproduktion: Die Absolvent*innen sind in der Lage, bedeutende landwirtschaftliche Sonderkulturen zu identifizieren und deren Qualitätsanforderungen sowie produktionstechnische Beson-derheiten zu beurteilen. Sie erklären zentrale Aspekte des Humus-managements und der Saatgutgewinnung und ordnen diese in den Kontext nachhaltiger Pflanzenproduktion ein.

Obst- und Weinbau: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundle-gende Prinzipien, Techniken und Verfahren des Obst und Weinbaus zu erklären. Sie beurteilen standortbezogene Anbau und Pfle-gemaßnahmen, Sortenwahl, Pflanzenschutz sowie Ernte , Lager und Qualitätsmanagement und ordnen deren Bedeutung für eine qualitätsorientierte und nachhaltige Produktion ein.

Obst- und Weinbau
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen;
• Botanik;
• Obstarten und ihre Besonderheiten mit Schwerpunkt Kernobst, Pflaumen und Kirschen;
• Die Weinrebe und ihre Besonderheiten;
• Pflanzenbauliche Maßnahmen im Obst- und Weinbau;
• Ernte, Transport und Aufbereitung von Obst und Trauben.

Spezialkulturen in der Praxis
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Theorieinput und Fallbeispiele aus der landwirtschaftlichen Praxis;
• Praktische Übungen und eigenständiges Arbeiten/Feldpraxis;
• Exkursionen und Betriebsbesichtigungen;
• Selbständiges Ausarbeiten von Informationen und Einsatz einer Spezialkultur in Form eines Portfolios, Vorstellung der Kultur mittels Messestand.

Spezielle Pflanzenproduktion
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Theorie, Feldpraxis und Exkursionen;
• Einblick in die vielfältigen Gestaltungs- und Produktionsmöglichkeiten der Kulturlandschaft in Oberösterreich;
• Anbau, Pflege, Weiterveredelung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Sonderkulturen (Soja, Zuckerrübe, etc.);
• Humusmanagement;
• Saatgutgewinnung.

Tier- und Pflanzengesundheit 1

3 3

Tier- und Pflanzengesundheit 1

Grundlagen pflanzlicher und tierischer Krankheitserreger: Die Ab-solvent*innen sind in der Lage, grundlegende Eigenschaften, Über-tragungswege und Wirkmechanismen pflanzlicher und tierischer Krankheitserreger zu erklären. Sie unterscheiden zentrale Erreger-gruppen, ordnen typische Krankheitsbilder bei Kulturpflanzen und Nutztieren ein und beurteilen grundlegende Prävention und Be-kämpfungsstrategien im Kontext nachhaltiger Pflanzenproduktion und Tierhaltung.

Tierwohl: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale Konzepte und Indikatoren des Tierwohls zu erklären und deren Bedeutung für Tiergesundheit, Haltungssysteme und landwirtschaftliche Praxis einzuordnen. Sie beurteilen Maßnahmen zur Förderung des Tier-wohls und reflektieren deren Umsetzung unter fachlichen, ethischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten.

Grundlagen pflanzlicher und tierischer Krankheitserreger
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Bedeutung pflanzlicher und tierischer Krankheitserreger für Landwirtschaft, Tierhaltung und Lebensmittelsicherheit;
• Pilze und pilzähnliche Organismen, Bakterien, Viren;
• Parasiten;
• Infektionswege, Übertragungsmechanismen und Krankheitszyklen;
• Wechselwirkungen zwischen Wirt, Erreger und Umwelt;
• Typische Krankheiten bei Kulturpflanzen und Nutztieren;
• Bedeutung von Resistenz, Züchtung und integrierten Pflanzenschutz bzw. Tiergesundheitskonzepten;
• Relevanz von Krankheitserregern im Kontext von Nachhaltigkeit, Tierwohl und Klimawandel.

Tierwohl
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Einführung in das Tierwohlkonzept;
• Tierwohlbewertung und Indikatoren;
• Tierwohl in der landwirtschaftlichen Praxis.

Boden

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Boden

Bodenkunde: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Bodenarten und Bodentypen systematisch einzuordnen sowie bodenphysikalische, ‑chemische und ‑biologische Prozesse zu erklären. Sie können Stoffflüsse im System Boden beschreiben und zentrale bodenökolo-gische und biogeochemische Prozesse in unterschiedlichen Öko-systemen einordnen.

Angewandtes Projekt: Die Absolvent*innen sind in der Lage, praxis-relevante Fragestellungen in einem Gruppenforschungsprojekt wis-senschaftlich zu bearbeiten. Sie entwickeln geeignete Projekt‑ und Versuchsdesigns, erheben und analysieren Daten methodisch kor-rekt, leiten fundierte Schlussfolgerungen ab und kommunizieren die Ergebnisse in Form eines strukturierten wissenschaftlichen Berichts.

Pflanzenernährung II: Die Absolvent*innen sind in der Lage, vertiefte Kenntnisse der Pflanzenernährung auf praxisrelevante Fragestel-lungen anzuwenden sowie Düngungsmaßnahmen und Fruchtfolge-systeme unter agronomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu planen und zu bewerten.

Angewandtes Projekt
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Student*innen wenden wesentliche Dinge des wissenschaftlichen Arbeitens in einem Gruppenforschungsprojekt an, wie z.B. Design of Experiment, Formulierung von Ergebnissen und Ableitung von Schlussfolgerungen bis zum Verfassen eines wissenschaftlichen Berichts über das durchgeführte Projekt.
Es werden in mehreren Projektgruppen definierte, aktuelle Fragestellungen mit Bezug zur Praxis behandelt.

Bodenkunde
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundprinzipien der Bodenkunde und Faktoren für Bodenbildung;
• Bodenaufbau;
• Bodenphysik, -chemie, -biologie;
• Einfluss von Umweltfaktoren auf Böden (Wasser, Luft, Nährstoffe, Schadstoffe);
• Boden als Grundlage für Pflanzenwachstum;
• Bodensystematik;
• Bodenkartierung;
• Bodenschutz.

Bodenkunde
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Exkursionen zu ausgewählten Standorten in Österreich;
• Ablauf einer Bodenansprache im Gelände;
• Fingerprobe;
• Rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Böden.

Pflanzenernährung II
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Fruchtfolge;
• Düngung landwirtschaftlicher Nutzpflanzen.

Technische Innovationen: Bodenbearbeitung
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Aktuelle Herausforderungen und Ziele moderner Bodenbearbeitung;
• Neueste technische Entwicklungen und Maschinenkonzepte;
• Firmenbesuche mit Einblick in Entwicklung, Testung und Praxis;
• Fachvorträge aus Industrie und angewandter Forschung;
• Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Trends;
• Kritische Bewertung innovativer Technologien im Hinblick auf Praxis, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Grundlagen Landwirtschaft

10 5

Grundlagen Landwirtschaft

Grundlagen der agrarischen Produktion: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale Prozesse der Pflanzenproduktion zu erklären und die Bedeutung wichtiger Kulturpflanzen für die landwirtschaftliche Produktion einzuordnen. Sie analysieren ertragsbildende und ertragsbegrenzende Faktoren sowie grundlegende agrarstrukturelle Zusammenhänge.

Pflanzenernährung I: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende chemische und physiologische Zusammenhänge der Pflanzenernährung zu erklären. Sie können Funktionen von Makro und Mikronährstoffen beschreiben, Prozesse der Nährstoffaufnahme analysieren und Wechselwirkungen zwischen Pflanze, Boden und Nährstoffverfügbarkeit einordnen.

Laborpraxis: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende laborpraktische Tätigkeiten fachgerecht, sicher und eigenständig durchzuführen. Sie wenden zentrale Arbeitstechniken an, dokumentieren ihre Ergebnisse nachvollziehbar und handeln gemäß geltender Sicherheits‑ und Qualitätsstandards.

Aktuelle Themen in der Landwirtschaft I: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Landwirtschaft zu analysieren und in einen agrarwissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Sie bereiten Informationen aus Fachveranstaltungen, Exkursionen und aktuellen Quellen strukturiert auf und reflektieren diese kritisch.

Klima: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Prozesse des Klimasystems zu erklären und Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Landwirtschaft zu analysieren. Sie können dieses Wissen auf Handlungsstrategien in Praxis, Wirtschaft und Forschung übertragen.

Allgemeine Pflanzenproduktion: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Prinzipien der Pflanzenproduktion zu erklären und den Einfluss von Standortfaktoren, Boden, Nährstoffversorgung und Fruchtfolge auf Wachstum und Ertrag von Kulturpflanzen zu beurteilen. Sie vergleichen unterschiedliche Anbausysteme und wenden Basiskenntnisse der Bestandesführung an.

Aktuelle Themen in der Landwirtschaft I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Lehrveranstaltung ist als dynamisches und semesteraktuell gestal-tetes Format konzipiert. Die konkreten Inhalte werden laufend an aktuel-le Entwicklungen, Ereignisse und Fragestellungen der Landwirtschaft angepasst. Dadurch variiert die inhaltliche Ausgestaltung von Semester zu Semester.

Im Zentrum stehen:
• aktuelle Entwicklungen in Landwirtschaft, Agrartechnologie und Agrarwirtschaft
• Beiträge externer Expert*innen sowie Fachveranstaltungen und Tagungen
• Exkursionen und Einblicke in Praxis- und Forschungsprojekte
• Analyse und Reflexion aktueller agrarpolitischer und gesell-schaftlicher Themen

Grundlagen der agrarische Produktion
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlegende Betrachtung wichtiger Kulturpflanzen, mit Augen- merk auf das Getreide;
• Grundlagen der Pflanzenproduktion (Ertragsbildende Prozesse und ertragsbegrenzende Faktoren, BBCH Entwicklungsstadien);
• Agrarstruktur in Österreich und in der Europäischen Union

Laborpraxis
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Laborübung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Laborgrundlagen und Arbeitstechniken:
• Messen, Wiegen und Volumenbestimmung; Zerkleinern, Ho-mogenisieren und Filtration; grundlegende Laborgeräte und deren Handhabung
• pH‑Wert‑Messung und Leitfähigkeitsmessung;

Arbeiten mit Lösungen und Chemikalien
• Herstellung einfacher Lösungen bis hin zu praxisnahen Bei-spielen aus dem Pflanzenschutz;

Dokumentation und chemische Grundlagen
• Führen eines Laborjournals; chemisches Rechnen (Konzent-rationen, Verdünnungen, Dosierungen); Interpretation von Si-cherheitsdatenblättern (SDB); Gefahrensymbole und GHS‑Kennzeichnung

Arbeitssicherheit und Risikobewusstsein
• Laborregeln und Sicherheitskonzepte; persönliche Schutzaus-rüstung (PSA); Verhalten bei Verschütten, Hautkontakt und Notfällen; Lagerung und Entsorgung von Chemikalien ein-schließlich Pflanzenschutzmitteln.

Pflanzenernährung I
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Mündliche oder Schriftliche Prüfung

• Chemische Grundlagen der Pflanzenernährung;
• Aufnahme und Transport von Nährstoffen;
• Makro- und Mikronährstoffe;
• Nährstoffkreisläufe

Allgemeine Pflanzenproduktion
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Anfänger*innen
• Bedeutung der Pflanzenproduktion im Agrarsystem;
• Einführung in Fruchtfolgen und Anbausysteme;
• Saatgut, Saatverfahren und Bestandesetablierung;
• Grundprinzipien des integrierten Pflanzenschutzes;
• Überblick über Ernteverfahren und Ertragsbegriffe.

Fortgeschrittene
• Ertragsbildung, Ertragsstabilität und Qualitätsparameter;
• Wechselwirkungen zwischen Standort, Pflanze und Manage-ment;
• Nährstoffdynamik, Düngestrategien und Effizienzbewertung;
• Anpassung von Anbausystemen an Klima- und Umweltverän-derungen;
• Grundlagen der Modellierung und Bewertung pflanzenbauli-cher Maßnahmen.

Klima
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlegende Prozesse des Klimasystems;
• Klimatische Veränderungen im Verlauf der Erdgeschichte;
• Rolle des Menschen als Akteur im Klimasystem;
• Zukünftige Entwicklung unseres Klimas;
• Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft

Agrartechnologie

1. 2. 3. 4. 5. 6.

Agrartechnologie

18

Agrartechnologie

Robotersysteme: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Aufbau, Funktionsweise und Einsatzgebiete landwirtschaftlicher Robotersysteme zu erklären. Sie analysieren kinematische Strukturen, Steuerungs und Programmierkonzepte und wenden grundlegende Methoden der Bahnplanung, Kalibrierung und Offline Programmierung auf praxisnahe Anwendungen an.

Grundlagen Programmieren: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Programmierkonzepte in einer Hochsprache anzuwenden. Sie entwickeln einfache Programme unter Verwendung grundlegender Datenstrukturen, Kontrollstrukturen und Funktionen, nutzen Entwicklungsumgebungen sowie Standardbibliotheken und wenden elementare Methoden des Testens an.

Digitalisierung in der Landwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale Konzepte der Digitalisierung in der Landwirtschaft zu erklären. Sie beurteilen den Einsatz von Agrar und Farmmanagementsoftware, digitalen Applikationskarten, Geodaten und Fernerkundung und ordnen diese Technologien in den Kontext datenbasierter Entscheidungsprozesse ein.

Umgang mit Geodaten: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Geodaten für landwirtschaftliche Anwendungen aufzubereiten und zu analysieren. Sie erstellen digitale Schlagkarten, arbeiten mit GIS‑Software und Satellitendaten und wenden grundlegende Methoden der Geodatenverarbeitung auf praxisrelevante Fragestellungen an.

Erneuerbare Energien: Biogastechnologie: Die Absolvent*innen sind in der Lage, den anaeroben Biogasprozess sowie den Aufbau und Betrieb von Biogasanlagen zu erklären. Sie beurteilen Substrate, verfahrenstechnische Komponenten, Nutzungs und Wärmekonzepte sowie Gärrestmanagement und ordnen Biogassysteme in nachhaltige Bioenergie und Landnutzungskonzepte ein.

Erneuerbare Energien: Solartechnik: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Prinzipien und Systeme der solaren Energiegewinnung zu erklären. Sie analysieren Photovoltaik und Solarthermieanlagen, bestimmen zentrale Kennwerte, führen Grobdimensionierungen durch und bewerten Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten solarer Energiesysteme.

Digitalisierung in der Landwirtschaft
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Digitalisierung;
• Aktuelle Agrarsoftware, Farmmanagementsoftware;
• Precision Farming, Digitale Applikationskarten;
• ISOBUS;
• Automatisierung & Robotik;
• Sensorsystem & IoT.

Erneuerbare Energien: Biogastechnologie
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen;
• Substrate;
• Rahmenbedingungen Österreich;
• Biomassebereitstellung & -lagerung;
• Vorbehandlung;
• Einbringung;
• Fermenterbauarten;
• Rührtechnik;
• Gasführendes System;
• Biogasnutzung;
• Wärmenutzungskonzepte;
• Gärrestmanagement;
• Exkursionen zu Biogasanlagen in Oberösterreich

Erneuerbare Energien: Solartechnik
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Energiebedarf und Energieversorgung weltweit, in EU und Ö;
• Erneuerbare Energietechnologien im Überblick;
• Kraftwerk Sonne;
• Definitionen zur Solarstrahlung und relevante Mess-technik;
• Systemübersicht Photovoltaik;
• Funktionsprinzip der Stromerzeugung;
• IV-Kennlinie, Maximum Power Point, Wirkungsgrad;
• Dimensionierung, Lebensdauer, Kosten, Amortisation;
• Systemübersicht Solarthermie;
• Details zu den Komponenten Kollektoren, Speicher, Wärmeübertrager;
• Kollektor-Kennlinie, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad-Gleichung;
• Dimensionierung, Performance-Indikatoren, Amortisa-tion;
• Einführung in die hybride Solartechnik „PVT“ (Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie).

Programmierung
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen der Programmierung und Einführung in eine höhere Programmiersprache;
• Grundlegende Entwicklungsmethodik mit einer integrierten Entwicklungsumgebung (IDE);
• Einfache Datentypen und Felder;
• Grundlegende Ein-/Ausgabetechniken über Bildschirm;
• Einfache Ablaufstrukturen (if, switch-case, for, while, do-while);
• Einfache selbstdefinierte Methoden/Funktionen und Verwendung von Standardbibliotheken (Math, Random, String, File, …);
• Unit-Testen.

Robotersysteme
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Aufbau und Einteilung von Robotern;
• Kinematik von Robotern (seriell und parallel);
• Koordinatensystemen in Robotern (Denavit-Hartenberg-Parameter) mit den entsprechenden Transformationsmatrizen
• Rückwärtstransformation;
• Steuerung und Programmierung von Robotern;
• Bahnregelung und Bahnplanung;
• Offline-Programmierung;
• Kalibrierung von Robotern;
• Robotergreifer.

Umgang mit Geodaten
  • Semester: 5
  • Typ: Wahlpflicht, Übung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Geodaten und Fernerkundung;
• Erstellung von Schlagkarten;
• Umgang mit QGIS;
• Umgang mit der Plattform Sentinel - SCI Hub;
• Umgang mit Satellitendaten und dem SCP Plugin.

Landwirtschaft 1

5

Landwirtschaft 1

Aktuelle Themen der Landwirtschaft II: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Landwirtschaft zu analysieren und in einen agrarwissenschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Sie bereiten Informationen aus Fachveranstaltungen, Exkursionen und aktuellen Quellen strukturiert auf und reflektieren diese kritisch.

Grünlandwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundle-gende Zusammenhänge der Grünlandwirtschaft zu erklären und un-terschiedliche Grünlandnutzungssysteme zu vergleichen. Sie beurtei-len botanische Zusammensetzung, Bewirtschaftungsmaßnahmen und Nährstoffversorgung von Grünlandbeständen und ordnen deren Auswirkungen auf Ertrag, Futterqualität, Nachhaltigkeit und ökologische Funktionen ein.

Technische Innovationen: Grünland: Die Absolvent*innen sind in der Lage, aktuelle technische Innovationen in der Grünlandbewirtschaf-tung auf Basis praxisnaher Einblicke aus Industrie, Beratung und For-schung einzuordnen. Sie reflektieren neue Maschinen , Verfahrens und Digitalisierungskonzepte hinsichtlich ihres Einsatzpotenzials, ihrer Wirtschaftlichkeit sowie ihrer Auswirkungen auf Effizienz, Futterqualität und Nachhaltigkeit.

Aktuelle Themen in der Landwirtschaft II
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Die Lehrveranstaltung ist als dynamisches und semesteraktuell gestaltetes Format konzipiert. Die konkreten Inhalte werden laufend an aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Fragestellungen der Landwirtschaft angepasst. Dadurch variiert die inhaltliche Ausgestaltung von Semester zu Semester. Im Zentrum stehen:
• aktuelle Entwicklungen in Landwirtschaft, Agrartechnologie und Agrarmanagement;
• Beiträge externer Expert*innen sowie Fachveranstaltungen und Tagungen;
• Exkursionen und Einblicke in Praxis- und Forschungsprojekte;
• Analyse und Reflexion aktueller agrarpolitischer und gesellschaftlicher Themen.

Grünlandwirtschaft
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Bedeutung des Grünlands für Landwirtschaft, Tierhaltung und Ökosysteme;
• Grünlandtypen und ‑standorte (Dauergrünland, Feldfutterbau, extensiv/intensiv);
• Botanische Zusammensetzung von Grünlandbeständen;
• Wachstum, Entwicklung und Ertragsbildung von Grünlandpflanzen;
• Nutzungssysteme: Weide, Schnittnutzung und kombinierte Systeme;
• Pflege‑ und Bewirtschaftungsmaßnahmen (Nachsaat, Pflege, Nutzungshäufigkeit);
• Grundlagen der Düngung und Nährstoffversorgung im Grünland;
• Futterqualität, Erntezeitpunkt und Konservierung (Heu, Silage – Grundlagen);
• Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung, Biodiversität und Klimarelevanz.

Technische Innovationen: Grünland
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Seminar
  • ECTS: 1
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Praxis‑ und Industrieeinblicke durch Fachvorträge, Demonstrationen oder Exkursionen zu den Themen:
• Neueste technische Entwicklungen in der Grünlandtechnik;
• Digitalisierung und Automatisierung im Grünland;
• Innovative Maschinen‑ und Verfahrenskonzepte zur Verbesserung von Futterqualität und Effizienz.

Landtechnik 2

6 6

Landtechnik 2

Sensorik & Datenerfassung I: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Mess und Sensorprinzipien in der Landwirtschaft zu erklären und geeignete Sensoren für ausgewählte Anwendungen auszuwählen. Sie erläutern Funktionsweise, Messbereiche und Einsatzgrenzen von Sensoren und wenden grundlegende Methoden der Messwerterfassung und auswertung an.

Sensorik & Datenerfassung II: Die Absolvent*innen sind in der Lage, praxisrelevante Fragestellungen der landwirtschaftlichen Sensorik in Projekten zu bearbeiten. Sie bewerten den Einsatz ausgewählter Sensoren sowie von Automatisierungs , Robotik und KI Systemen und reflektieren deren Anwendungspotenzial und Grenzen im landwirtschaftlichen Kontext.

Energiewirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Strukturen von Energiemärkten zu erklären und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen einzuordnen. Sie bewerten Energieprojekte unter wirtschaftlichen und regulatorischen Gesichtspunkten und wenden grundlegende Konzepte des Energiemanagements an.

Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Drohnen unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich sachgerecht einzusetzen. Sie erklären Aufbau, Funktionsweise und Einsatzbereiche unterschiedlicher Drohnensysteme und beurteilen deren Nutzen für landwirtschaftliche Anwendungen.

Energiewirtschaft
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Energiewirtschaft;
•Struktur von Energiemärkten, wirtschaftliche Bewertung von Projekten und regulatorische Rahmenbedingungen;
• Energiemanagement.

Sensorik & Datenerfassung I
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Allgemeine Begriffsbestimmung und Aufgaben der Messtechnik;
• Grundlegende Konzepte der Messwerterfassung und Messwertauswertung;
• Schaltungen;
• Ausgewählte, berufsfeldbezogene Messprinzipien und Messverfahren;
• Praktische Beispiele.

Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Rechtliche Rahmenbedingungen für den Drohnenbetrieb;
• Drohnentechnik - Komponenten, Aufbau & Entwicklung;
• Praktische Fernpilotenkompetenz.

Sensorik & Datenerfassung II
  • Semester: 4
  • Typ: Pflicht, Projekt
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

Bearbeitung von praxisnahen Fragestellungen aus dem Fachbereich "Sensorik und Datenerfassung" in Form von eigenständigen Kleingruppenarbeiten.

Tierhaltung

6

Tierhaltung

Tierhaltung: Die Absolvent*innen sind in der Lage, unterschiedliche Tierhaltungssysteme für bedeutende Nutztierarten zu analysieren und vergleichend zu bewerten. Sie beurteilen Haltung, Fütterung, Entmistung und Stalltechnik unter Berücksichtigung von Tierwohl, Emissionen, Umweltwirkungen und Wirtschaftlichkeit und reflektieren technische Maßnahmen zur Verbesserung nachhaltiger Nutztierhaltung.

Tierernährung: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Zusammenhänge der Tierernährung für Wiederkäuer und monogastrische Nutztiere zu erklären. Sie beurteilen Futtermittel, Verdauungsbesonderheiten und Rationsgestaltung für unterschiedliche Tierarten und ordnen deren Auswirkungen auf Tiergesundheit, Leistung und Umweltwirkungen ein.

Tierernährung
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

Teil 1 Wiederkäuer
• Besonderheiten des Verdauungssystems;
• Wiederkäuerspezifische Aspekte der Futtermittelkunde;
• Grundsätze der Rationsgestaltung von Wiederkäuern;
• Spezifische Aspekte der Fütterung von Milchkühen, Aufzuchtrindern, Mastrindern und kleinen Wiederkäuern;
• Umweltwirkungen der Haltung von Wiederkäuern.

Teil 2 Monogastrische Nutztiere
• Besonderheiten des Verdauungssystems;
• Spezifische Aspekte der Futtermittelkunde;
• Grundsätze der Rationsgestaltung von Monogastriern;
• Besonderheiten von Schwein, Legehenne, Pferd, Fisch.

Tierhaltung
  • Semester: 3
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Struktur der Haltung der wichtigsten Nutztierarten (Rind, kleine Wiederkäuer, Schwein, Geflügel);
• Rechtliche Rahmenbedingungen und Haltungsformen;
• Ansprüche der Tierarten an die Haltungssysteme;
• Haltungstechnik;
• Emissionsmindernde Maßnahmen.

Tier- und Pflanzengesundheit 2

4.5

Tier- und Pflanzengesundheit 2

Pflanzenschutz: Die Absolvent*innen sind in der Lage, grundlegende Prinzipien des Pflanzenschutzes zu erklären und Wirkstoffgruppen anhand von FRAC , IRAC und HRAC Klassifikationen einzuordnen. Sie beurteilen Resistenzrisiken bei Schadorganismen, wenden Strategien des Resistenzmanagements an und bewerten Pflan-zenschutzmaßnahmen im Kontext des integrierten Pflanzenschutzes und nachhaltiger Produktionssysteme.

Sensorgestütztes Tiergesundheitsmonitoring: Die Absolvent*innen sind in der Lage, sensorgestützte Systeme zur Überwachung der Tiergesundheit zu erklären und praxisorientiert anzuwenden. Sie interpretieren sensorbasierte Gesundheits und Verhaltensdaten, bewerten deren Aussagekraft und Grenzen und ordnen den Einsatz solcher Systeme im Hinblick auf Tierwohl, Managemententschei-dungen, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Nutztierhaltung ein.

Pflanzenschutz
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Grundlagen des Pflanzenschutzes;
• Ziele und Aufgaben des Pflanzenschutzes;
• Wirkstoffgruppen und Wirkmechanismen;
• Einführung in FRAC‑, IRAC‑ und HRAC‑Klassifikationen;
• Wirkorte (Modes of Action) wichtiger Pflanzenschutzmittel;
• Resistenzentwicklung;
• Resistenzmanagement;
• Analyse von Pflanzenschutzstrategien anhand von Fallbeispielen
• Bewertung von Pflanzenschutzprogrammen hinsichtlich Wirksamkeit und Resistenzrisiko.

Sensorgestütztes Tiergesundheitsmonitoring
  • Semester: 5
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 2,5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Sensorik in der Nutztierhaltung;
• Datenerfassung und Datenqualität im Stall;
• Datenanalyse und Interpretation;
• Anwendungsbeispiele aus der Praxis;
• Bewertung sensorgestützter Systeme.

Grundlagen Landtechnik

7

Grundlagen Landtechnik

Grundlagen Landtechnik: Die Absolvent*innen sind in der Lage, land-technische Verfahren und Prozesse zu verstehen und zu bewerten. Sie wenden grundlegende physikalische Prinzipien auf landwirtschaftliche Maschinen an, verfügen über Basiskenntnisse zu Antriebs , Hydrau-lik und elektrischen Systemen und können zentrale landwirtschaftliche Maschinentypen sowie deren Einsatz im Produktionsprozess einord-nen.

Datenauswertung und Darstellung: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Daten computergestützt aufzubereiten, auszuwerten und an-schaulich darzustellen sowie Ergebnisse fachgerecht zu interpretie-ren.

Datenauswertung und Darstellung
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Übung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Deskriptive Statistik in Excel;
• Anwenden von Formeln, Filter und Gruppierungen;
• Import und Export von Daten;
• Datenformate;
• Datenaufbereitung und Darstellung;
• Datenauswertung anhand landwirtschaftlicher Beispiele.

Grundlagen Landtechnik
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 5
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Einführung zur Systemtechnik, Größen, Einheiten, Normen;
• Maschinenelemente und Werkstoffkunde;
• Kupplung und Getriebe;
• Motorentechnik;
• Elektrische Maschinen;
• Grundfunktionen Traktor (Zugkraft, Zapfwelle, Hydraulik, Anbau)
• Einführung in Landmaschinen
• Traktor als zentrale Arbeitsmaschine
• Maschinen der Bodenbearbeitung
• Maschinen für Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz
• Ernte , Futterernte und Transportmaschinen

Gundlagen Pflanzenbau

8

Gundlagen Pflanzenbau

Pflanzenphysiologie: Die Absolvent*innen sind in der Lage, zentrale physiologische Prozesse in Pflanzen zu erklären und deren Bedeutung für Wachstum, Entwicklung, Ertrag und Stressreaktionen zu analysieren. Sie können physiologische Abläufe mit Umweltfaktoren verknüpfen und auf agrarische Fragestellungen anwenden.

Botanik & Zoologie:
Die Absolvent*innen sind in der Lage, agrarrelevante Pflanzen und Tiere anhand botanischer, zoologischer und morphologischer Merkmale zu identifizieren und systematisch einzuordnen. Sie bewerten deren Bedeutung für Pflanzenbau, Grünlandwirtschaft und Naturschutz und erklären grundlegende Reproduktionsprozesse sowie den sachgerechten Einsatz des Mikroskops.

Botanik
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Laborübung
  • ECTS: 2
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Handhabung des Durchlichtmikroskops
• Übungen pflanzliche Zelle, Gewebe und Grundorgane der Pflanze
• Makroskopische und mikroskopische Studien zu den Bauplä-nen der wichtigsten Tiergruppen

Botanik & Zoologie
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Vorlesung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Schriftliche Prüfung

• Grundlagen der Botanik und Aufbau von Pflanzenzellen
• Phylogenie und Systematik agrarischer relevanter Pflanzen
• Anatomie und Morphologie der agrarisch relevanter Pflanzen
• Grundlagen der Zoologie
• Systemischer Überblick agrarisch relevanter Tiere und Pflanzen

Pflanzenphysiologie
  • Semester: 1
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Wasserhaushalt und Transportprozesse in Pflanzen: Transport auf zellulärer Ebene über Membranen, Kurzstreckentransport auf Gewebe- und Organebene, Langstreckentransport auf der Ebe-ne der gesamten Pflanze im Xylem und Phloem;
• Pflanzenhormone: Regulation von Wachstum, Differenzierung und Entwicklung; kommerzielle Anwendung.
• Experimente zu Wasserhaushalt und Transpiration, Mangel-symptomen und Stressreaktionen

Landtechnik

6

Landtechnik

Landtechnik: Die Absolvent*innen sind in der Lage, landtechnische Verfahren und Prozesse zu analysieren und zu bewerten. Sie wenden grundlegende physikalische Prinzipien auf landwirtschaftliche Maschinen an, verfügen über Basiskenntnisse zu Antriebs , Hydrau-lik und elektrischen Systemen und ordnen zentrale landwirtschaftli-che Maschinentypen sowie deren Einsatz im landwirtschaftlichen Produktionsprozess ein.

Datenbanken und -management: Die Absolvent*innen sind in der Lage, Daten computergestützt aufzubereiten, auszuwerten und übersichtlich darzustellen. Sie interpretieren Ergebnisse fachgerecht und wenden grundlegende Methoden der Datenanalyse auf land-wirtschaftliche Fragestellungen an.

Datenbanken und -management
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Datenbankarchitektur;
• Schichtenkonzept für Datenbanksysteme;
• Relationale Datenbanken;
• Datenbankentwurf;
• Datenmodellierung (Entity-Relationship Modell, relationales Modell, Normalisierung, Datenbankregeln, Anomalien);
• Unternehmensdatenmodell;
• SQL;
• Datenbankintegrität;
• Entwicklung und Implementierung eines konkreten betrieblichen Datenbanksystems;
• Administration von Datenbanken;
• Datenbankperformance.

Landtechnik
  • Semester: 2
  • Typ: Pflicht, Integrierte Lehrveranstaltung
  • ECTS: 3
  • Prüfungsart: Immanente Beurteilung

• Landmaschinentechnik;
• Aufbau, Funktion, Einsatz und Beurteilungskriterien für An-wendung und Einsatz von Landmaschinen, und Precision Farming.

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