FH OÖ verzeichnet Anstieg bei internationalen Studierenden und in den MINT-Fächern
FH Oberösterreich freut sich über wieder steigende Studierendenzahlen
An der FH Oberösterreich kann Hochschulpräsident Michael Rabl heuer mehr Studierende begrüßen – auch der internationale Zuspruch ist gestiegen. Bildquelle: Andreas Röbl
Trotz einer insgesamt stagnierenden Zahl an Studienanfänger*innen in Österreich gelingt es der FH Oberösterreich, ihre Attraktivität weiter zu steigern. Die Hochschule überzeugt im Wettbewerb um engagierte Studierende erneut mit starken Ergebnissen: Bereits jetzt zeichnet sich ein deutlich positiver Trend ab. Im Studienjahr 2025/26 verzeichnet die FH Oberösterreich mit ihren Standorten in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels rund fünf Prozent mehr Erstsemestrige als im Vorjahr. Auch die Gesamtzahl der Studierenden wächst – ersten Schätzungen zufolge um etwa drei Prozent.
„Die erfreuliche Entwicklung der Bewerberzahlen bestätigt eindrucksvoll die Attraktivität und Zukunftsorientierung der FH Oberösterreich“, freut sich Hochschulpräsident FH-Prof. Michael Rabl und nennt auch gleich zwei wesentliche Gründe für den Anstieg, „Besonders erfreulich ist der deutliche Zuwachs an internationalen Studierenden sowie das gestiegene Interesse an unseren MINT-Studiengängen.“ Beide Entwicklungen werden wohl auch in den Unternehmen mit großer Erleichterung aufgenommen werden. Sowohl der Ruf nach mehr Ingenieur*innen als auch jener nach einer Anwerbung internationaler „Talents“ erschallt aus der Wirtschaft regelmäßig.
Für Rabl ist der steigende Zuspruch ein Beleg dafür, dass die FH Oberösterreich mit ihrem praxisnahen und zukunftsweisenden Bildungsangebot genau jene Themen anspricht, die junge Menschen bewegen. Die starke Nachfrage in allen vier Fakultäten unterstreiche dabei „die hohe Qualität, Relevanz und den exzellenten Ruf unserer Hochschule, regional wie international.“
Steigendes Interesse hat viele Ursachen Als entscheidend für den wieder steigenden Zuspruch sieht man FH-intern ein Bündel an Faktoren. So erkennen etwa die Dekane der IT-Fakultät in Hagenberg und der Technik-Fakultät in Wels, FH-Prof. Berthold Kerschbaumer und FH-Prof. Roman Froschauer, ein anhaltendes Bekenntnis zum berufsbegleitenden Studium. Dadurch rüsten sich sowohl die Unternehmen wie auch ihre Mitarbeiter*innen für den wirtschaftlichen Aufschwung, der den ohnehin hohen Fachkräftebedarf wieder steigen lässt. In beiden Fakultäten zeigt sich ein durchgehend positiver Trend, auch in „klassischen“ Studiengängen wie etwa der Automatisierungstechnik in Wels. Dort wurde auch der neue Studiengang Architektur sehr gut angenommen.
Mit dem Hagenberger KI-Studiengang „ArtificialIntelligence Solutions“ gelang ebenfalls ein Volltreffer. Von den heuer rund 1000 Bewerber*innen konnten, aufgrund der im FH/HAW-Sektor geltenden Platzbeschränkung, nur rund 35 Studierende aufgenommen werden. Absolvent*innen Berufsbildender Höherer Schulen entscheiden sich aktuell auch stark für die FH Oberösterreich. Zudem ortet man in Wels auch ein verstärktes Eindringen von Studierenden ohne technische Vorbildung in die Technik.
Auch sanfte Faktoren für Studienwahl wichtig Doch nicht nur „hard facts“ motivieren für ein Studium an der FH Oberösterreich. Knapp am höchsten fällt der Anstieg der Erstsemestrigen an der Management-Fakultät in Steyr aus. Für Dekan FH-Prof. Heimo Losbichler ist neben der Praxisnähe auch das „lebendige Campusumfeld“ ein starker Trumpf, den seine zentrumsnahe direkt am Steyr-Fluss gelegene Fakultät ausspielen könne.
In Linz wiederum geht der Anstieg ebenfalls durch alle drei Bereiche Gesellschaft & Management, Medizintechnik und Soziale Arbeit hindurch. „Vor allem letzter ist“, so Dekan FH-Prof. Christian Stark, „wieder sehr gut gebucht. So konnten wir allein im Bachelor Soziale Arbeit erstmals an die 100 Studierende aufnehmen.“