FH Oberösterreich startet mit neuen Angeboten und starkem Zulauf von Studierenden ins neue Studienjahr
Zahl der internationalen Bewerbungen für einen Studienplatz steigt weiter an
Das gemeinsame Lernen, Networken und sich Austauschen gelingt an der FH Oberösterreich besonders gut in den modernen Study Areas. Bildrechte: Isabella Fahrner
Mit neuen Studienangeboten und einer insgesamt vielversprechenden Auslastung der Studienplätze startet die FH Oberösterreich in das neue Studienjahr. Besonders erfreulich ist das wachsende Interesse an den Studiengängen im MINT-Bereich. Rund 500 internationale Erstsemestrige unterstreichen zudem die wachsende internationale Attraktivität der Hochschule. Zugleich bereitet sich die FH Oberösterreich auf ihren ab Mitte Jänner 2027 gültigen neuen Markenauftritt als UAP University of Applied Sciences Upper Austria vor und bündelt mit der neuen App „myUAP“ wichtige digitale Services für Studierende.
Mit den beiden technischen Studiengängen „Human Enhancement Engineeringand Ethics“ in Linz, einem deutschsprachigen berufsbegleitenden Bachelor, sowie dem mit der JKU Linz angebotenen englischsprachigen Vollzeit-Master „Digital Energy Solutions“ in Hagenberg und Wels finden sich zwei innovative Neuzugänge unter den insgesamt 71 Bachelor- und Masterstudiengängen.
Überarbeitetes Bachelor-Angebot in der Technik Darüber hinaus wurde auf den Wunsch der Wirtschaft und vieler Studierenden nach einer breiten Basisausbildung und mehr Flexibilität bei technischen Bachelor-Studiengängen reagiert. Durch Zusammenlegungen entstanden der neue Studiengang Engineering Science mit den Studienzweigen Automatisierungstechnik, Energietechnik und Maschinenbau sowie Werkstofftechnik & Leichtbau mit den Studienzweigen Leichtbau & Composite-Werkstoffe, Werkstoffwissenschaften & Fertigungstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen.
„Great Place to Study“ Unter dem Leitgedanken „Great Place to Study“ investiert die FH Oberösterreich weiter in attraktive Lern- und Begegnungsräume. Neue Study Areas an allen Fakultäten sowie moderne Student Center schaffen optimale Rahmenbedingungen für das Studium. Ergänzend entwickelt die Hochschule KI-gestützte Angebote zur individuellen Begleitung des Studienprozesses.
Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau des Startup Centers, der Unterstützung studentischer Gründungsideen und der Nachhaltigkeit – unter anderem durch zusätzliche Photovoltaikanlagen an den Hochschulstandorten.
„Wir wollen unseren Studierenden ein modernes, persönliches und inspirierendes Studienumfeld bieten, in dem sie sich bestmöglich auf ihr Studium und ihre berufliche Zukunft konzentrieren können. Rund 500 internationale Erstsemestrige zeigen, dass unsere Studienangebote weit über Österreich hinaus attraktiv sind. Unsere führende Position in der anwendungsorientierten Forschung bildet zugleich die Grundlage für eine praxisnahe, forschungsgeleitete Lehre und eröffnet unseren Studierenden die Möglichkeit, frühzeitig an zukunftsweisenden Projekten mitzuwirken“, betont Hochschulpräsident FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl MBA.
„myUAP“ – das digitale Cockpit für das Studium Wer sich immer schon gewünscht hat, statt vielen Portalen und Logins nur noch einen Zugang für alle Infos und Funktionen zu haben, bekommt diesen Wunsch im neuen Semester erfüllt. „myUAP“ heißt die App schon als Vorgriff auf den ab Jänner 2027 gültigen neuen Namen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften: UAP University of Applied Sciences Upper Austria. Ob Stundenplan, Noten oder Services am Campus, myUAP verbindet all das in moderner Weise.
„myUAP ist das digitale Cockpit fürs Studium an der künftigen UAP, jederzeit griffbereit am Smartphone. Eine App, die den Studienalltag vereinfacht und Studierende von der Immatrikulation bis zur Sponsion begleitet“, freut sich MMag. Isolde Perndl, Kaufmännische Geschäftsführerin der FH Oberösterreich.
Als UAP mit internationaler Strahlkraft die besten Köpfe anziehen Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren: Ab Mitte Jänner 2027 tritt die FH Oberösterreich unter der neuen Marke UAP University of Applied Sciences Upper Austria auf. Das ist ein sichtbares Zeichen und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zur internationalen Ausrichtung der Hochschule. Der steigende Bedarf der Wirtschaft an Fachkräften ist mit heimischen Potenzialen allein nicht zu decken. Daher gilt es, mehr internationale Studierende zu gewinnen und sie schon während des Studiums an Oberösterreich zu binden. Dabei ist die FH Oberösterreich auf einem guten Weg: Im Studienjahr 2021/22 betrug deren Anteil 15 Prozent und ist seither jährlich angestiegen, um im Studienjahr 2025/26 den bisher höchsten Anteil von 21 Prozent zu erreichen.
„Für uns geht es nicht darum möglichst viele, sondern die richtigen Studierenden nach Oberösterreich zu holen“, sagt FH-Prof. Dr. Stefan Sunzenauer, der für die internationalen Programme zuständig ist. „Neben dem akademischen Potenzial zählen die Bereitschaft, Deutsch zu lernen, sich gut zu integrieren und nach dem Studium langfristig als Know-how-Träger für die heimische Wirtschaft zur Verfügung zu stehen. Im International Foundation Programme haben wir mit der Online Plattform „Berlitz On Demand“ und dem Deutschlernen bereits vor Studienstart sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Das sei ein guter Filter und erleichtere die Integration in Oberösterreich.
Im kommenden Jahr wird das Modell auf weitere Studiengänge nach dem "Ready4Upper Austria" Prinzip ausgerollt.
Hochschulpräsident Michael Rabl und Isolde Perndl, Kaufmännische Geschäftsführerin der FH Oberösterreich, freuen sich über den steigenden Zuspruch zu den Studiengängen an ihrer Hochschule. Bildquelle: Zoe Goldstein
Das gemeinsame Lernen, Networken und sich Austauschen gelingt an der FH Oberösterreich besonders gut in den modernen Study Areas. Bildrechte: Isabella Fahrner
An der FH Oberösterreich entstehen im gemeinsamen Austausch neue Ideen, Startups und Freundschaften. Bildquelle: Isabella Fahrner