„FFoQSI“ als Gemeinschaftsprojekt von FH Oberösterreich, BOKU und VetMed
Julian Weghuber ist neuer Wissenschaftlicher Leiter von Österreichs Exzellenzzentrum für Lebens- und Futtermittelforschung
Mit August hat Weghuber bei dem vor knapp 10 Jahren gegründeten K1-Zentrum FFoQSI die Funktion des Wissenschaftlichen Leiters übernommen. Seine Mission: „Mit wissenschaftlicher Exzellenz und starken Partnerschaften die Lebens- und Futtermittelwelt von morgen gestalten.“ Bildquelle: FH OÖ
FH-Prof. Priv.Doz. Dr. Julian Weghuber gehört zu den bundesweit führenden Wissenschaftlern, wenn es um die angewandte Lebensmittelforschung geht. Der 46-Jährige leitet am Campus Wels der FH Oberösterreich das Exzellenzzentrum für Lebensmitteltechnologie und Ernährung sowie am „Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation“ (FFoQSI) den Bereich „Feed and Food Quality Improvements“. Mit August hat Weghuber bei dem vor knapp 10 Jahren gegründeten K1-Zentrum FFoQSI die Funktion des Wissenschaftlichen Leiters übernommen. Seine Mission: „Mit wissenschaftlicher Exzellenz und starken Partnerschaften die Lebens- und Futtermittelwelt von morgen gestalten.“
FFoQSI entwickelt zukunftsweisende Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette "vom Feld auf den Tisch". Schwerpunkte sind die Verbesserung von Qualität und Sicherheit, die Förderung nachhaltiger Lebensmittelsysteme und die digitale Transformation von Lieferketten. Mit modernsten Technologien werden neue Maßstäbe für eine zukunftsfähige Agrar- und Lebensmittelindustrie gesetzt.
Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten zusammen Neben den Gründungsinstitutionen FH Oberösterreich, Universität für Bodenkultur (BOKU) und Veterinärmedizinische Universität Wien sowie weiteren wissenschaftlichen Partnern sind zahlreiche Unternehmen aller Größenordnung an Bord. Der Anteil der KMU beträgt hier rund 60 Prozent.
Exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz „Forschung schafft dann den größten Mehrwert, wenn sie wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet“, sagt Julian Weghuber, der an der FH Oberösterreich auch die Bachelor- und Masterstudiengänge Lebensmitteltechnologie und Ernährung (LTE) leitet.
Allein schon die aktuelle Hitzewelle und die daraus folgende prekäre Lage in der landwirtschaftlichen Produktion machen es Weghuber leicht, für seine Themen eine hohe gesellschaftliche Relevanz zu reklamieren. Als wissenschaftlicher Leiter von FFoQSI möchte er dazu beitragen, dessen führende Rolle in der Lebens- und Futtermittelforschung weiter auszubauen. „Meine Vision“, blickt Weghuber in die Zukunft, „ist ein Forschungszentrum, das durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, nationale und internationale Vernetzung und innovationsorientierte Forschung neue Maßstäbe setzt und aktiv zur Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme beiträgt.“
„Julian Weghuber hat sich gegenüber einem breiten Feld an Bewerber*innen durchgesetzt“, kommentiert FFoQSI-Geschäftsführer Dr. Jürgen Marchart. Er folgte schließlich mit Monatsbeginn auf Univ. Prof. Dr. Martin Wagner von der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Ausgezeichneter Forscher An seiner Stammhochschule, der FH Oberösterreich, hat Weghuber bereits das „Josef Ressel Zentrum (JRZ) für phytogene Wirkstoffforschung“ erfolgreich geleitet und dafür nicht zuletzt von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) den Preis für Forschung und Innovation 2025 verliehen bekommen. Mit einem Preisgeld von 40.000 Euro handelt sich dabei um die am dritthöchsten dotierte Auszeichnung für Forscher*innen in Österreich.
Privat begleiten den umtriebigen Forscher die Musik, die Fischerei und der Tennisschläger.
Förderung von Bund und Ländern Als COMET-K1 Kompetenzzentrum wird FFoQSI durch die österreichischen Bundesministerien BMK und BMAW sowie die Bundesländer Niederösterreich, Wien und Oberösterreich gefördert.
Große Freude an der FH Oberösterreich „Julian Weghuber gehört seit Langem zu den führenden Forschern der FH Oberösterreich und genießt auch im österreichischen Fachhochschulsektor hohes Ansehen. Die Übernahme der wissenschaftlichen Leitung von FFoQSI unterstreicht eindrucksvoll seine hervorragende wissenschaftliche Kompetenz“, betont Hochschulpräsident FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl MBA.
„Mit Julian Weghuber übernimmt ein ausgewiesener Experte und erfahrener Forscher die wissenschaftliche Leitung von FFoQSI. Seine neue Funktion stärkt zugleich den Wissens- und Technologietransfer und ist ein großer Gewinn für die Forschung an der FH Oberösterreich“, ergänzt der für Forschung zuständige Vizepräsident FH-Prof. PD DI Dr. Johann Kastner.
FH-Prof. Priv.Doz. Dr. Julian Weghuber gehört zu den bundesweit führenden Wissenschaftlern, wenn es um die angewandte Lebensmittelforschung geht. Bildquelle: Christian Pecksteiner
Mit August hat Weghuber bei dem vor knapp 10 Jahren gegründeten K1-Zentrum FFoQSI die Funktion des Wissenschaftlichen Leiters übernommen. Seine Mission: „Mit wissenschaftlicher Exzellenz und starken Partnerschaften die Lebens- und Futtermittelwelt von morgen gestalten.“ Bildquelle: FH OÖ