Was verändert sich in einer Gruppe, wenn wir unsere Positionen sichtbar machen?
Im Seminar „Systems Thinking, Consciousness and Social Change", geleitet von Günter Strobl, haben wir das 5-Punkte-Modell der Kulturtechnik Kontexten kennengelernt.
Ausgehend von einem konkreten individuellen Thema konnte jede:r Teilnehmende erkunden, welche Not dahinterliegt, welche Hypothesen und Annahmen das eigene Denken prägen und welches Handeln daraus entsteht. Ziel war es, zu einer eindeutigen Position zu gelangen, die sich kongruent und stimmig anfühlt.
Vier Stunden lang hat ein Redegegenstand den Austausch in der Gruppe moderiert.
Und dabei ging es tief ins gemeinsame Erforschen und Erfragen: Was verändert sich in einer Gruppe, wenn wir unsere Positionen sichtbar machen? Wie erleben wir unterschiedliche Perspektiven? Was sagt eigentlich der Körper dazu – und wie verändert sich das im Verlauf der Arbeit? Und was braucht es, damit daraus echte Kooperation entsteht?
Denn Kontexten ist immer Learning by Doing. Erfahrung schafft Wirklichkeit.
Einblick in die Langzeitwirkung gibt die aktuelle WELTENSTOFF-Episode „10 Jahre Kontexten im WIFO" – ein Gespräch über Zusammenarbeit und Organisationskultur.
Mehr zur Kulturtechnik Kontexten und den 9 Entwicklungsstufen für echte Kooperation: kontexten.org