Quo vadis Europa? Demokratische Beteiligung von Mädchen und jungen Frauen
Dagmar Strohmeier hat am 7. Oktober 2026 im Universitätsmuseum der Universität Graz erste Ergebnisse der „Europa 2048“ Studie vorgestellt, die derzeit in Österreich, Albanien, Großbritannien, Italien, Rumänien, Spanien und Zypern durchgeführt wird. In Österreich nahmen knapp 800 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren an der Studie teil.
Die „Europa 2048“ Studie ist die Fortsetzung der „Europa 2038“ Studie, die 2016 von EU-Mitteln gefördert wurde und auf Initiative und Leitung der FH OÖ (PI: Dagmar Strohmeier) umgesetzt wurde. Die Ergebnisse von 2026 zeigen, dass Mädchen und junge Frauen eine positivere Einstellung zur EU haben und sich stärker demokratisch beteiligen als Buben und junge Männer. Gefragt nach ihren Visionen für die Zukunft von Europa nannten junge Menschen – exakt gleich wie vor 10 Jahren – die Themenbereiche Menschenrechte, Freiheit, Bildung, Gesundheit und Sicherheit als höchste Prioritäten. Bemerkenswert ist, dass Menschenrechte für Mädchen und Frauen eine noch höhere Priorität darstellen als für Buben und junge Männer.
Der Vortrag fand im Rahmen des Frauen- und Demokratieschwerpunkts des Universitätsmuseums statt. Für Dagmar Strohmeier – als Absolventin der Universität Graz - war die Einladung auf Initiative des Kustos des Museums Franz Stangl eine besondere Ehre, weil auch ehemaligen Studienkolleg*innen und ein Lieblingsprofessor am Vortrag teilnahmen.