Internationale Governance erleben – die UNO in Wien
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Good Governance“ unternahmen Studierende des Studiengangs Public Management - jetzt Sozial-, Public- und Nonprofit-Management (SPN) - der FH Oberösterreich einen spannenden Study Visit nach Wien. Ziel war es, tiefere Einblicke in internationale Organisationen zu gewinnen.
Die Public Management Studierenden besuchten das Vienna International Centre (UNO-Campus), einen der vier Hauptsitze der Vereinten Nationen. Bereits beim Betreten des UNO-Geländes vermittelte die Flaggenallee mit ihren internationalen Symbolen einen starken Eindruck globaler Zusammenarbeit. Die 17 SDGs waren bereits am Eingang zentrales Thema. Während der Führung erhielten die Studierenden einen Überblick über die Organisationsstruktur des Zentrums und lernten die Arbeit wichtiger Einrichtungen wie der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und der Vorbereitungskommission für das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) kennen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung eines originalen Konferenzsaals, in dem hochrangige internationale Verhandlungen stattfinden. Dieser authentische Einblick in die multilaterale Diplomatie verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung internationaler Verständigung und friedlicher Konfliktlösung. Für viele war dieser Besuch mehr als nur ein Programmpunkt – er war ein Perspektivenwechsel. Anstelle nationaler Verwaltungsstrukturen rückte die globale Verantwortung in den Mittelpunkt. Die Studierenden erlebten hautnah, wie nationale Verwaltung in internationale Rahmenbedingungen eingebettet ist und wie wichtig Managementkompetenz, interkulturelle Sensibilität und globale Denkweise im öffentlichen Sektor geworden sind.
Studentische Autor*innen dieses Beitrags: Valentina Durstberger, Vanessa Prighel, Mustafa Saracevic