Feministische Impulse und neue Wege für das Gemeinwohl: Smart Cities & Regions denken Architektur neu
Mag. Julia Nuler, Senior Lecturer an der TU Wien, bereicherte unsere Online-LVA Smart Cities & Regions mit einem pointierten Blick auf feministische Zugänge im Architekturentwurf.
Gemeinsam hinterfragten wir dominante Wohnmodelle und suchten Gestaltungspfade, das Gemeinwohl ins Zentrum rücken. Dabei standen folgende feministische Fragen im Fokus:
- Wie lassen sich alternative Wohnformen jenseits kapitalistischer Verwertungslogiken realisieren?
- Welche neuen Entwurfswege eröffnen sich, wenn wir patriarchale Strukturen in der Architektur offenlegen und überwinden?
- Inwiefern kann Architekturproduktion selbst Sorgearbeit sein und soziale Reproduktion unterstützen?
Mag. Julia Nuler zeigte uns Entwurfsstudios Ihrer TU Wien Studierenden aus verschiedenen Semestern und vielfältige Konzepte, die soziale Infrastrukturen stärken und Care-Arbeit räumlich verankern.
Unsere Erkenntnisse für Smart Cities daraus:
- Entwerfen wird zum politischen Akt, sobald es Ungleichheiten sichtbar macht und Alternativen aufzeigt.
- Smart-City-Konzepte profitieren, wenn digitale Innovationen mit fürsorglicher Raumgestaltung zusammengedacht werden.
Wir danken Mag. Julia Nuler für den inspirierenden Input und allen TU Studierenden für die mutigen Entwürfe, die zeigen, wie Stadtentwicklung sozial, gerecht und zukunftsweisend gestaltet werden kann.