Erfolgreiche Public Management-Absolventin forciert Projekte im Regionalmanagement
Cornelia Reiter BA MA ist Regionsbetreuerin im LEADER-Referat beim Land Oberösterreich – und Absolventin der Bachelor- und Masterstudiengänge SPN und MNP.
Im Interview hat sie mit uns über Beruf und Studium gesprochen.
Bildrechte: Land OÖ/Max Mayrhofer
Warum haben Sie sich für das Bachelorstudium mit dem Schwerpunkt Public Management entschieden?
Da für mich ausschließlich ein berufsbegleitendes Studium in Frage kam und ich bereits im öffentlichen Dienst tätig war, stellte das Studium für mich die ideale Lösung dar. Ich konnte mein vorhandenes Wissen und meine Erfahrungen aus dem Landesdienst optimal einbringen – und zugleich das neu erworbene Know-how unmittelbar in meiner täglichen Arbeit anwenden.
So entstand ein wertvoller gegenseitiger Nutzen: Ich persönlich konnte mich weiterentwickeln, und gleichzeitig profitierte auch mein Arbeitgeber von den neuen Kompetenzen, die ich ins Berufsleben einbrachte.
Was waren die Highlights?
An der FH OÖ, Campus Linz zu studieren bedeutet, im Team gemeinsam etwas zu erreichen. Der Zusammenhalt unter den Studierenden sowie die Motivation und Unterstützung durch die Professorinnen und Professoren sind wirklich etwas Besonderes. Rückblickend bin ich immer sehr gerne zur Fachhochschule gekommen – nicht zuletzt, weil dort Freundschaften entstanden sind, die bis heute bestehen.
Was hat sich durch das Studium geändert? Wie hat es Sie persönlich und beruflich weiterentwickelt? – Karriere?
Meine berufliche Laufbahn begann mit klassischen Vorzimmertätigkeiten – doch mein Ziel war es stets, mich weiterzuentwickeln und einen eigenen Verantwortungsbereich zu übernehmen. Mit dem Bachelorstudium gelang mir schließlich der Sprung von der Assistenz zur Bearbeiterin. Dieser Karriereschritt erfüllte mich mit großem Stolz und stärkte mein Selbstbewusstsein nachhaltig.
Schnell erkannte ich, wie sehr mich Projektmanagement und Organisation begeistern, und mein Wunsch, mich weiterzubilden, wurde noch größer. Nach einer zweijährigen Pause entschied ich mich daher für ein berufsbegleitendes Masterstudium neben meiner Vollzeitbeschäftigung. Vor genau zehn Jahren schloss ich das Masterstudium „Managing Non-Profit and Public Services“ (vormals Services of General Interests) erfolgreich ab – ein Meilenstein, der mir neue berufliche Perspektiven innerhalb des Landes Oberösterreich eröffnete.
Seit meiner Rückkehr aus der Karenz im September 2020 bin ich in Teilzeit als Regionsbetreuerin im LEADER-Referat des Landes Oberösterreich tätig. Dort unterstütze ich Menschen in der Region bei der Umsetzung ihrer Projekte. Durch mein Studium habe ich die Chance erhalten, Verantwortung zu übernehmen, eigenständig zu arbeiten und meinen beruflichen Weg aktiv zu gestalten – und dafür bin ich sehr dankbar.
Warum würden Sie das Studium empfehlen?
Ich würde das Studium empfehlen, weil es eine ausgezeichnete Kombination aus fundierter theoretischer Ausbildung und starkem Praxisbezug bietet. Die Unterstützung durch engagierte Lehrende, der enge Zusammenhalt unter den Studierenden sowie die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren, schaffen ein Umfeld, in dem persönliche und fachliche Weiterentwicklung wirklich gelingt. Das erworbene Wissen lässt sich unmittelbar im Berufsalltag anwenden – ein Mehrwert, von dem sowohl Studierende als auch Arbeitgeber profitieren.