Drohnen, die Wasser verstehen: Leading Transformation-Masterstudierende bauen Drohnen im IoT-Lab Hagenberg
Wie wird aus Technologie echter Impact? Genau das haben die LET-Studierende im Mai mit Professor Volker Christian in einem intensiven Drei-Tages-Lab am Campus Hagenberg erlebt.
Nach einer kompakten Einführung in Smart Technologies wie AI, IoT und Automatisierung ging es schnell vom Konzept zur Umsetzung.
In vier Gruppen entwickelten die Studierenden eine „Drohne, die Wasser versteht“. Ausgestattet mit Sensoren für pH-Wert, Temperatur, Nitrate, Nitrite, TDS und Trübung entstanden funktionale Prototypen zur mobilen Wasseranalyse.
Mit Mikrocontrollern (ESP32), LoRaWAN und The Things Network wurden die Daten erfasst, übertragen und anschließend über MQTT verarbeitet, in Datenbanken gespeichert und visualisiert – eine komplette IoT-Datenpipeline, selbst gebaut.
Neben der Technik ging es auch um die größere Perspektive: Welche Rolle spielen Daten in Entscheidungen? Wo liegen Risiken und Bias? Und warum ist jede Technologieeinführung immer auch Organisationsentwicklung?
Die abschließenden Live-tests am Wasser zeigten eindrucksvoll, wie aus Ideen greifbare Lösungen werden – und wie Smart Tech verantwortungsvoll für nachhaltigen Impact eingesetzt werden kann.